Ausflug auf dem Hasenweg im Deister

Startpunkt dieser kleinen Wanderrunde ist an der Sophienhöhe in Springe. Der Wanderweg führt am Waldfriedhof vorbei  hoch in den Deister. Am ersten Wegweiser „B217 / Völksen“  führt ein Pfad geradeaus weiter bergauf. Als Orientierung dient aktuell ein Schild an einem Baum „Höpperbrücke gesperrt“.

Die morsche  Holzbrücke wurde vor längerer Zeit abgerissen. So sah sie mal aus. 🙂 Leider sprach sich der Ortsrat Springe im September 2019 gegen einen Neubau der Höpperbrücke aus. Bei der Überquerung des Bachs ist daher Vorsicht geboten – es kann sehr rutschig sein. Nach etwa 1 Kilometer führt der Pfad auf einen Hauptwanderweg. Ein Wegweiser zeigt zum Taternpfahl / Kammweg. Am Taternpfahl gibt es eine Schutzhütte und Bänke für eine Pause. Geschichte des Taternpfahls (klick Link).

Wegweiser bieten nun für Wander_innen verschiedene Alternativen. Wer nur die kurze Hasenrunde laufen möchte, kann schnurstracks den Weg zum Parkplatz Sophienhöhe runterlaufen. Für längere Wanderrunden kann der Weg über den Bielstein zum Kammweg in Richtung Annaturm fortgesetzt werden. Am Bielstein hat man bei herrlichem Sonnenschein über die Skyline von Springe und dem Höhenzug des Sauparks einen fantastischen Panoramaausblick.

Viel Spaß!

Das Walterbachtal bei Nienstedt am Deister

Update: Rundwanderweg WE2 Nienstedt / Einbeckhausen

Das liebliche Walterbachtal liegt bei Nienstedt am Deister. Ihr erreicht das Wandergebiet über die K61 / Lauenauer Straße, biegt in die Ludwig-Schlepper-Straße ein und fahrt die Straße bis zum Wanderparkplatz Hassel runter.

Vom Parkplatz geht es direkt in das Walterbachtal. Dieses Naturschutzgebiet (seit 1987) zeichnet sich durch eine vielfältige Wald- und Wiesenlandschaft aus. Parallel zum Walterbach (auch Waltershagener Bach genannt) wandert ihr auf breiten und schmalen Naturwegen. Der WE2 führt am Hexenteich vorbei, der auf die grausamen Zeiten der Hexenverfolgung im Mittelalter hinweist. Mehrere Frauen sollen hier in einer sogenannten „Wasserprobe“ ertränkt worden sein. An der nächsten Wegkreuzung geht es links weiter, um über eine alte Gewölbesteinbrücke in Richtung Einbeckhausen zu wandern. Nach wenigen Minuten bieten sich eindrucksvolle Ausblicke in das Deister-Süntel-Tal.

Der Weg folgt nun der alten Poststraße von Lauenau nach Bad Münder. Kurz vor Einbeckhausen biegt der WE2 nach links ab, vorbei an den Gehöften der ehemals selbstständigen Kommune Milliehausen und trifft auf den Hasselweg. Dieser führt nun nach Norden in Richtung Nienstedt zurück. Ein Denkmal in einem kleinen Hain erinnert an den Bürger Ludwig Schlepper. Kurz danach gelangt ihr wieder in den Hassel-Wald und erreicht abschließend den Wanderparkplatz. Streckenlänge: etwa 7 km.

Hier eine kleine Fotoauswahl aus April 2016. Idealer Ort zum Bärlauch sammeln. Viel Spaß 🙂

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Alte Taufe im Deister

Die Alte Taufe ist ein Quader aus Wealdensandstein mit rund 3 Meter Seitenlänge und einer tiefen Mulde auf der Oberseite. Der Felsblock liegt etwa 100 m abseits des Deisterkamms in der Nähe des Nordmannsturms.

Die von mir vorgeschlagene kurze Familienwandertour startet auf dem Parkplatz Nienstedter Pass. Vom Parkplatz kommend die Passstraße kurz nach links überqueren. Nach ein paar Metern weist ein Schild auf einen schönen leicht ansteigenden Wanderweg in Richtung Nordmannsturm und Lauenau.

Erstes Ziel ist der Nordmannsturm. Das markante Bauwerk wurde 1862 von dem Rintelner Maurer- und Steinhauermeister Constantin Nordmann errichtet, der selbst ein leidenschaftlicher Wanderer war. Der 19 Meter hohe Turm ist über 76 Stufen zu erklimmen. Von der Plattform aus werden Wanderer bei klarem Wetter mit einer weiten Aussicht belohnt.

Weiter geht’s auf dem Kammweg. Nach einem weiteren Kilometer erreicht ihr den Abzweig zur „Alten Taufe“. Ein Wegweiser vor der „Regenpfeiferhütte“ führt auf einen felsigen Pfad bergab bis zum Findling.

Ob hier wirklich mal Menschen geopfert wurden, ist nicht belegt.

Auf dem schmalen Pfad hinter dem Findling geht es weiter bergab und wir gelangen auf einen befestigten Weg. Links folgend führt der Weg an Felswänden und einem Aussichtspunkt „Nienstedter Weitblick“  vorbei in Richtung Wallmannhütte. Der Wallmannweg führt wieder zum Parkplatz auf dem Nienstedter Pass zurück. Die gesamte Wanderstrecke beträgt etwa 7 bis 8 Kilometer.

 

 

Annaturm im Deister

433 m  – Höher geht’s nicht im Deister. Am Annaturm ist das ganze Jahr über Saison und der Einkehrort ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Mountainbiker. Der Turm ist 28 m hoch, die Plattform bietet bei guter Sicht den Blick bis zum Steinhuder Meer, ins Weserbergland und nach Hannover.

Der Annaturm ist dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr geöffnet, montags Ruhetag, außer Ostern, Pfingsten und an sonstigen Feiertagen. Eintritt frei.

Neben dem Annaturm lädt eine Waldgaststätte mit Biergarten zur Rast ein.

http://www.annaturm-deister.de/

 

Steinkohlebergwerk Feggendorfer Stolln im Deister

Die Förderung von Steinkohle im Feggendorfer Stolln wurde im Jahre 1947 nach 116 Jahren eingestellt. Seit 2003 wird die Bergbauanlage ehrenamtlich wieder hergerichtet und ist heute ein Lehr- und Besucherbergwerk. Die Besichtigung des Geländes und der Grube lohnt sich.   Ab April 2019 bis September bieten die ehrenamtlich Tätigen wieder Führungen für Besucher an. Wer eine spannende Grubenfahrt erleben möchte, benötigt robustes Schuhwerk und warme Kleidung. Besucher werden im Zechenhaus begrüßt und auf die Grubenfahrt vorbereitet.

Das Bergwerk liegt bei Feggendorf (nahe Lauenau, aus Richtung Hannover Autobahn A2/Ausfahrt Lauenau oder B 442). Durch den kleinen Ort auf der Deisterstraße ganz durchfahren bis hinauf auf den Waldparkplatz. Von dort aus geht es zu Fuß ca. 1 km auf dem alten Bremsbergweg bergan zum Feggendorfer Stolln. Weitere Infos: https://feggendorfer-stolln.de/

Der Waldparkplatz ist auch ein sehr guter Ausgangspunkt für Tageswanderungen.
Wandertipp: Feggendorf – Besucherbergwerk – Kreuzbuche – Heisterburg – Teufelsbrücke (Restaurant im Deister)
und zurück am Waldrand bis zum Waldparkplatz.

 

Steinhude – Maritimes Flair

Ende Februar 2019 verbrachte ich die Mittagspause am Steinhuder Meer. Bei herrlichem Sonnenschein saß ich in der Promenade auf einer Bank und lauschte den rockigen Songs eines genialen Straßenmusikers. Es fehlte nur das frisch gezapfte Weizen oder ein leckerer Cocktail 🙂

Taternplatz und Taternpfahl im Deister

Nachdem das alte Denkmal wegen Verrottung im Jahr 2016 weichen musste, steht seit Ende September 2018 der neue Taternpfahl auf dem früheren Grenzplatz unterhalb des Deister-Kammwegs. Nach alter Überlieferung diente der Taternpfahl als Grenze zwischen dem früheren Amte Wennigsen und der Stadt Springe. Die „Tatern“ (heutiger Sprachgebrauch Sinti und Roma) mussten, wenn sie von Wennigsen kamen, für drei Tage am Taternplatz bleiben, ehe sie nach Springe weiterreisen durften. Nach drei Tagen mussten sie die Stadt verlassen.

Empfehlung 1 Rundwanderweg „Hasenweg“: Der „Hasenweg“ ist eine ca. 8 km lange Wanderstrecke. Der abwechslungsreiche Weg ist sehr gut ausgeschildert. Startpunkt ist die „Sophienhöhe“ oder „Deisterhütte“ in Springe –> Taternpfahl (Kammweg). Vom Taternpfahl kann der Weg in Richtung Wöltjebuche – Annaturm über den Bielstein weiter gewandert werden. Vom Bielstein aus hat man bei klarer Sicht einen fantastischen Panoramablick nach Springe und dem Höhenzug des Sauparks. Nach der Einkehr im Annaturm geht es zurück über Köllnischfeld nach Springe.

Empfehlung 2: Start und Ziel Wanderparkplatz Waldkater Wennigsen – Wasserräder – Kammweg – Laube – Wöltjebuche – Bielstein – Taternpfahl – Argestorf. Streckenlänge ca. 12 km. Einkehr Annaturm.

Die Wege sind sehr gut ausgeschildert.

Ilsetal

Eine Erkenntnis ist heute in aller Munde:

>> Es ist gewiss, dass kein Mensch bloß für sich, sondern auch für andere und für die Nachkommenschaft leben muss. <<

Dieser Satz steht nicht in Agenden oder Resolutionen. Er ist mehr als 200 Jahre alt und stammt sinngemäß von Hans Dietrich von Zanthier (* 17. September 1717 in Görzig; † 30. November 1778 in Wernigerode)  – einem der Väter der Idee nachhaltiger Waldentwicklung und Begründer der ersten Forstakademie auf deutschem Boden in Ilsenburg/Harz.  Auf dem Heinrich-Heine-Wanderweg von Ilsenburg –> Ilsefälle –> Brocken kommen Wanderer am Zanthier-Platz mit Gedenkstein für den Oberforst- und Jägermeister vorbei.

Die Fotos stammen von der letzten Harz-Wanderung im September 2018 und zeigen die Ilsefälle.Das Rauschen der Ilsefälle war nach dem heißen und trockenen Sommer 2018 deutlich leiser und ich konnte an vielen Stellen locker von Felsen zu Felsen waten.

Links zu früheren Harz-Berichten Prinzessin „Ilse“ und Kloster Drübeck bei Wernigerode

 

Harzdrenalin

Wer nicht genug Stress im Leben hat und für eine Adrenalindusche gerne Geld ausgeben möchte, kann sich im Harz an der Rappbodetalsperre  an einem 1000 Meter langen Stahlseil einklinken lassen und über Wald und See mit einer Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h ans andere Ufer sausen.

Wem das zu langweilig ist: die mit 458 m weltweit längste Titan-Hängebrücke ihrer Art bietet Adrenalinjunkies  einen Seil-Sprung in die Tiefe an. Natürlich gibt es den Adrenalinkick nicht umsonst 🙂

Für Spaziergänger, Ausflügler oder Wandersleute wie mich gab es nur Harzdrenalin „minipur“ auf der Titanhängebrücke. Für mich reichte der Minikick, die Aussicht war bombastisch! Auch diesen Minikick gibt es nicht umsonst 🙂

Hier gibt es Infos  https://www.oberharzinfo.de/wandern-aktiv/harzdrenalin.html

 

 

Glashütte Steinkrug am Deister

Die Glashütte Steinkrug liegt am Waldrand des Deisters und ist ein Relikt aus der Frühgeschichte der Glasindustrie. Die Freiherrn Knigge auf Gut Bredenbeck gründeten 1809 die Glashütte. Sie wurde 1928 geschlossen und steht unter Denkmalschutz. Weitere Informationen: Hannover.de oder  http://www.forum-glas-bad-muender.de/bilder-projekte/glasstelen/steinkrug.pdf

Nach der Besichtigung des Geländes und einem Spaziergang oder Wanderung im Deister  gibt es die Möglichkeit zum Mittagessen bzw. Kaffeetrinken im Hotel Steinkrug.

Anreise: B 217 Hannover – Hameln, Abfahrt Steinkrug, in Steinkrug vor der Kurve rechts abbiegen in Richtung Hotel Steinkrug und Glashütte.

Turmofen am Deister

 

Deistertag 2018

Am 6. Mai 2018 findet der elfte Deistertag statt. Die Deisterkommunen  Barsinghausen, Wennigsen, Springe, Bad Münder und weitere präsentieren ein vielseitiges Programm. Von Besichtigungen, Musikveranstaltungen, Spiel- und Bastelaktionen für Kinder bis Rad- und Wandertouren dürfte für jeden etwas dabei sein.

Link zum Veranstaltungsprogramm http://www.deister.de/content/deistertag.html

Die Saison der Wasserräder Wennigsen beginnt mit der Eröffnungsfeier am Samstag den 12. Mai 2018.

 

Waldtherapie

Waldforscher: Warum wir unbedingt mehr Zeit im Wald verbringen sollten (klick Link)

Ich war heute im Deister unterwegs. Kaum ist der Frühling da, sprießt auch schon der Bärlauch. Die scharf-würzigen Blätter (Verwandtschaft mit dem Knoblauch) schmecken in Dips, Salaten und Suppen, als Pesto und in vielen weiteren Gerichten. Von April bis Mai ist die beste Zeit für ein schmackhaftes Bärlauchessen.

Mitgebrachtes Foto von einem riesigen Bärlauchfeld 🙂

 

Deister-Panoramaweg

Auf die Sonnenseite des Deisters führt der Panoramaweg. Vom Gasthaus Ziegenbuche (Bad Münder) geht es ohne große Höhenunterschiede am Waldrand entlang. Der schöne weite Blick schweift ins Deister-Sünteltal. Nach etwa zwei Kilometern taucht ein Stein auf, der an eine Tragödie erinnert, die schon mehr als 200 Jahre zurückliegt. Curt Mese war an dieser Stelle von seinem Freund erschossen worden, weil dieser ihn versehentlich für ein Wildschwein hielt. „Hei grunzet as en Swin un is for en Swin erschaten“ heißt es auf der Inschrift. Nach der Rundwanderung (gute Beschilderung) lohnt sich die Einkehr ins Berggasthaus Ziegenbuche. Im Sommer kann man dort auf der sonnigen Terrasse den Ausblick genießen. Sehr zu empfehlen für Kuchenfans (wie mich 🙂 ).

Link Berggasthaus Ziegenbuche: http://www.ziegenbuche.de/

4. Steelman Hannover – „Dirt’n’Dive“

Welcome, Steelmen & Steelwomen!

Am 3. Dezember 2017 findet das ultimative Outdoor-Laufevent „Steelman“ in Hannover statt. Auf der Pferderennbahn „Neue Bult“ in Langenhagen müssen die Teilnehmer des 4. Steelmans auch in diesem Jahr spektakuläre Hindernisse überwinden. Insgesamt wird es beim 4. Steelman über 20 Hindernisse und zusätzliche Hürden geben. Die Streckenlänge beträgt 9 km.

Weitere Bilder vom 1. und 2. Steelman und den Hindernissen finden interessierte SportlerInnen in meiner Steelman-Galerie.

Melde Dich gleich an 🙂 –>  https://www.steelman-hannover.de/anmeldung/

 

Der Feggendorfer Stolln – Besucherbergwerk im Deister

Das Steinkohlebergwerk liegt bei Feggendorf (nahe Lauenau, aus Richtung Hannover Autobahn A2/Ausfahrt Lauenau oder B 442). Durch den kleinen Ort auf der Deisterstraße ganz durchfahren bis hinauf auf den Waldparkplatz. Von dort aus geht es zu Fuß ca. 1 km auf dem alten Bremsbergweg bergan zum Feggendorfer Stolln. Weitere Infos: https://feggendorfer-stolln.de/

Der Waldparkplatz ist auch ein sehr guter Ausgangspunkt für Tageswanderungen.
Wandertipp: Feggendorf – Besucherbergwerk – Kreuzbuche – Heisterburg – Teufelsbrücke (Restaurant im Deister)
und zurück am Waldrand bis zum Waldparkplatz.

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Hexenhaus im Bergdorf Lüdersen

Lüdersen gehört zur Stadt Springe am Deister und ist das einzige Bergdorf in der Region Hannover. Ich parkte am Waldrand vom Wolfsberg, wo mich bereits eine tolle Aussicht über das fruchtbare Calenberger Land bis nach Hannover (Telemax, Neues Rathaus, Marktkirche in der Altstadt…) begeisterte. Etwa 200 Meter vom Waldparkplatz entfernt steht im Wald ein wunderschönes Hexenhaus mit Garten. Die Tür ist verschlossen, es gibt eine Klingel… Egal ob kleiner oder großer Mensch, die Klingel muss unbedingt gedrückt werden 😉

Anfahrt: B 217 Hannover/Hameln, Abfahrt Bennigsen.
In Bennigsen links nach Lüdersen abbiegen.
In Lüdersen auf Lüderser Str., Hiddestorfer Str., links abbiegen auf Bergdorfstraße, weiter auf Linderter Weg, am Ende befindet sich ein kleiner Waldparkplatz mit Informationswand und Wanderkarte.

S-Bahnen S1/2 (Minden-Haste) oder S5 (Hannover-Hameln-Paderborn): Stationen je nach geplanter Wandertour Weetzen, Holtensen, Bennigsen, Völksen, Springe.

Osterberg bei Bad Münder am Deister

Der Osterberg liegt zwischen den Deisterstädten Springe und Bad Münder (L 421) und ist ein beliebter Ort für Golfer, Radfahrer, Wanderer, Jogger oder Nordic Walker. Es gibt drei Rundwanderwege, die zum Spaziergang oder zu sportlichen Aktivitäten einladen. Golffans finden dort eine 70 Hektar große Anlage des Golfclubs am Deister. Zur abschließenden Stärkung bietet sich das Ausflugs- und Clublokal „Waldschlösschen“ an.

Ausgangsort: Parkplatz am „Waldschlösschen“ (Abfahrt von der L 421)

Rundwanderwege:

  1.  1,8 km
  2.  3,3 km
  3.  4,8 km

Fotos per Handycam 🙂

Ballhofplatz in Hannover

Der historische Ballhofplatz mit seinem futuristischen Brunnen liegt im Herzen der Altstadt Hannovers und lädt zum Verweilen ein. Restaurants und Cafés säumen den Platz. Das Teestübchen ist für seine große und gute Teeauswahl bekannt. Dazu gibt es verschiedene Torten, Kuchen und Waffeln sowie andere Leckereien.

Auf dem Ballhofplatz finden auch Musikveranstaltungen wie der „Jazz am Ballhof“ oder die „Salsanacht“ statt.

Weitere Informationen: Termine Altstadt Hannover

Rund um den Emmerstausee

Im Grenzgebiet von Nordrhein Westfalen und Niedersachsen liegt der Schiedersee oder Emmerstausee. Das Naherholungsgebiet liegt nahe der Stadt Schieder-Schwalenberg und ist ein beliebtes und schön gelegenes Ausflugsziel im Lipperland. Der Rundweg (ca. 8 km) lädt zu einer Wanderung oder Fahrradtour ein. Die Kids können sich im Freizeitpark FUNTASTICO austoben.
Wer den Schiedersee vom Wasser aus erkunden möchte, kann sich verschiedene Boote ausleihen oder eine Rundfahrt auf dem Sonnendeck der „MS SchiederSee“ genießen.
Es gibt auch einen Wohnmobilhafen. Interessant fand ich die Campingfässer mit Seeblick! Hier können bis zu zwei Erwachsene und zwei Kinder übernachten. Ich habe in ein Fass hineingeschaut und zu zweit kann ich mir eine Übernachtung in so einem Fass gut vorstellen.

Mein Ausgangsort (kommend von Barntrup B1): Glashütte am Staudamm
Rundwanderweg: etwa 8 km
Einkehrmöglichkeiten: Café Moses Hütte am Staudamm, Café Seeterrassen (Bahnhof Schieder, S5), Hotel/Restaurant Fischanger in Schieder, Café Restaurant Breitengrad sowie das Bistro Bootshaus direkt am Südufer mitten im Freizeitzentrum Schiedersee

Weitere Infos: Willkommen am Schiedersee

Hier ein paar Eindrücke von meinem Tagesausflug:

Hohensteinklippen im Süntel (Weserbergland)

Wandern, Klettern & Biken – das alles und noch viel mehr bietet eine schöne Tour zum Hohenstein (340 m). Die Hohensteinklippen liegen im Süntel zwischen Langenfeld und Bensen im niedersächsischen Landkreis Hameln-Pyrmont. Für Kletterer ist die rund 50 m hohe Kalksteinwand mit den Klippen „Hirschsprung“, „Teufelskanzel“ und „Grüner Altar“ ein beliebtes Revier.

Startpunkt meiner Wanderung war Kessiehausen (Bakede bei Bad Münder). Hinter einem Islandpferdehof und einem Gehöft am Waldrand führt ein Erlebnispfad hoch zum Aussichtspunkt „Benser Eichen“. Von dort aus ist der Weg zum Hohenstein gut ausgeschildert. Auf dem Hohenstein-Plateau laden riesige Bärlauchteppiche im April zum Pflücken ein. Das Kalksteinplateau mit seinen schroffen Felsen beschert dem Wanderer bei klarer Sicht einen atemberaubenden Ausblick in das Weserbergland.

Vom Hohenstein geht direkt ein Treppenweg hinunter zu einem Forstweg und weiter zur Baxmannbaude. Ich blieb auf dem Forstweg, um nach ein paar hundert Metern auf einen links abzweigenden Pfad die Ansichten des Hohensteins von unter her zu bestaunen und die Kletterer zu beobachten. Die Umrundung der Klippen erfordert festes Schuhwerk! Der Pfad führt zurück zum „Grünen Altar“ auf den Hohenstein-Plateauweg. Von dort aus ging es weiter in Richtung Süntelkammhütte, dem Hamelspringer Steinbruch, Bakede bis zum Parkplatz Kessiehausen. Weglänge etwa 12 km.

Weitere Wegvariante (Rundwanderweg 13 km): Parkplatz Baxmannbaude – Wenchenberg – Baxmannbaude – Hohenstein – Blutbachtal – Totental – Blutbachquelle – Moosköpfe – Ramsnackenweg – Baxmannbaude.

Ausflugsziel Wisentgehege Springe in der Region Hannover

Das Wisentgehege im Saupark Springe ist für Kinder und Erwachsene an jedem Tag ein Besuch wert. Hier ein paar Angebote für Groß und Klein:

Offene Wolfsabende
Gemeinsam mit den Timber- und Polarwölfen heulen
Termine in 2017: 13.05. und 19.08. ab 14 Uhr, 02.12. ab 14.45 Uhr

Osterspielespaß für Kinder am 16./17.04.2017 zwischen 11 und 17 Uhr

Walpurgisfest für kleine und große Hexen und Zauberer ab 16 Uhr

Tiermärchenfest mit Kinderschminkaktionen, Hüpfburg und Bastelaktionen am 27. Und 28.05.2017 ab 11 Uhr

Mittsommernachtsfest am 24.06.2017 ab 16 Uhr mit Camping, Lagerfeuer, Wolfs- und Waschbärpräsentation sowie spektakulären Flugvorführungen

Kinderfest mit Basteln, Schminken, Clowns, Zauberern … am 29. Und 30.07.2017 ab 11 Uhr

Erster Wisent-Run am 11.08.2017 (Anmeldung siehe hinterlegten Link)

17:30 500 m Frischlingsrennen
18:00 6 km Wisent-RUN
18:00 6 km Walking/Nordic Walking
19:00 12 km Wisent-RUN

Rotwildwoche im September/Oktober 2017 (Termine werden kurzfristig bekannt gegeben).

Kürbisfest am 15.10.2017 ab 10 Uhr mit Aktionen rund um den Kürbis, Kürbis schnitzen, Laternen basteln und Kürbisprodukte verköstigen.

Hubertusfest am 28./29.10.2017 ab 10 Uhr mit vielen Schaustellern, Organisationen und Verbänden

Weiter Infos: http://www.wisentgehege-springe.de/

Zum Abschluss ein paar Fotos von mir  🙂

 

Teufelsbrücke im Deister

Ausgangspunkt Wanderung zur Teufelsbrücke: Parkplatz an der Mooshütte im Deister bei Bad Nenndorf  (Abzweig von der B65)

Vom Parkplatz geht es auf der linken Seite an der Mooshütte (Restaurant/Cafe) leicht ansteigend auf dem Mooshüttenweg (Rundwanderweg 3 / XE1) in Richtung Teufelsbrücke. Nach 1 Kilometer erreichen wir eine Wegkreuzung. Wer möchte, kann dem R1 rechts ab zu einem Aussichtsturm folgen. Geradeaus geht es auf dem R3 weiter und nach kurzer Zeit erreichen wir die über Treppen steil abwärts liegende Teufelsbrücke (270 m). Das Restaurant mit Biergarten „Die Teufelsbrücke“ lädt zu deftiger Küche und Rupp´sches Bier aus dem Deisterland ein.

Nach der deftigen Mahlzeit gibt es verschiedene Wegvarianten.  R2 in Richtung Westen mit Aussicht auf das Deistertal mit Süntel und Weserbergland oder weiter auf R3. Der R3 führt über die Rodenberger Höhe, durch den Heisterburgwald in Richtung Kreuzbuche (319 m) und Kammweg. Von dort aus führen die gut ausgeschilderten Deisterwanderwege weiter nach Lauenau, Barsinghausen, zum Nordmannsturm (Einkehr) und zum Nienstedter Pass. Vom Nienstedter Pass führen die Wanderwege auf dem Kammweg (XE1) weiter zum  Annaturm (Einkehr) bis nach Bad Münder oder Springe.

Für jeden Wandertypen ist etwas dabei. Frohes Wandern im schönen Deister!

Höhenburg Vlotho

Die Höhenburg Vlotho wurde um 1250 von Heinrich von Oldenburg auf dem 141 Meter hohen Deesberg, heute Amtshausberg, errichtet. Die Burg (teilrekonstruierte Ruine) liegt oberhalb der kleinen Stadt Vlotho im ostwestfälischen Kreis Herford (Nordrhein-Westfalen).

„Vorwärts“ – „los“

Zu Weihnachten habe ich mir ein Rudergerät geschenkt. Und zwar eins, das ich aus meiner aktiven Ausdauerlauf- und Triathlonzeit noch kenne. Ist viele, viele Jahre her, aber es war bereits damals ein sehr effektives Kraft- und Ausdauertrainingsgerät.

Das abgebildete Trainingsgerät simuliert die Bewegungen der Ruderschläge im Gegensatz zu anderen Auslegervarianten (bspw. Seilvariante) sehr authentisch nach, sodass man beim Training ein natürliches Rudergefühl erleben kann. Dieses klassische Rudergerät einer alt bekannten Firma verfügt über ein völlig ausreichendes Trainingscomputersystem. Trainingszeit, Anzahl der Ruderschläge, Kilojouleverbrauch, zurückgelegte Distanz und auch der Puls (per Ohrclip) kann über das LCD-Display abgelesen werden.

Rudern steigert hervorragend die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems und die Sauerstoffaufnahme. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass alle wichtigen Muskelgruppen des Ober- und Unterkörpers gekräftigt werden, vor allem die Kräftigung der Rücken- und Schultermuskulatur.

Beim Rudern an diesem Auslegertyp werden Ober- und Unterkörper wie folgend aktiviert:

  • alles_vorwaerts_los_675Beinstrecker und Beinbeuger
  • Schienbein und Wadenmuskulatur
  • Gesäßmuskulatur
  • Der breite Rückenmuskel und der Rückenstrecker
  • Trapezmuskel, Deltamuskel und Armbeuger

 

Rudern steigert Ausdauer und Kraft und kann als gelenkschonendes Training angesehen werden. Mal schaun wie oft der innere Schweinehund sich einmischt. Während des Rudertrainings läuft meistens eine CD, die uns „beide“ gefällt  😉

Mesenstein im Deister

Der Mesenstein ist direkt neben dem Panoramaweg am Deister-Waldrand zu finden, etwa 800 m von der Gaststätte Ziegenbuche bei Bad Münder entfernt. Im Deister leben viele Wildschweine. Der Gedenkstein ist eine Mahnung an die Jägerschaft, aber erinnert auch an das Schicksal eines Jägers. Er trägt die Inschrift: Curt Mese „Hei grunzet as en Swin un is for en Swin erschaten. Der Sele Godt gnedich syn.“

Eine vom Kur- und Verkehrsverein Bad Münder im Jahr 2003 dort aufgestellte Tafel gibt Auskunft über den Jagdunfall, der sich etwa im Jahr 1900 am Ort des Gedenksteins ereignet hat.

Es zogen eines Tages zwei mündersche Bürger zum Walde des Deisters hoch. Einer von ihnen, Cordt Mese, trug sein Gewehr bei sich. Sein Freund, auf den er erst am Deisterhang gestoßen war, trug keine Waffe bei sich. „Du Cordt, warte hier, ich hole schnell meinen Schießprügel, dann gehen wir miteinander Jagen“ meinte dieser und eilte stadtwärts. Während des Wartens kam dem Cordt Mese ein wenig durchdachter Spaß in den Sinn: Er verkroch sich im Gebüsch. Als sein Jagdgenosse mit Gewehr zurückkehrte, grunzte er in seinem Versteck wie ein wildes Schwein, um seinen Freund zu foppen. Dieser, schnelles Jagdglück erhoffend, schoß sofort und traf seinen Freund Cordt Mese tödlich.

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Stirnwaffenträger an der Ziegenbuche

Mäh! Ich wohne an der Ziegenbuche bei Bad Münder am Deister. Besucht mich doch mal  🙂

Berggasthaus Ziegenbuche – Ob im Restaurant oder auf der Außenterrasse: Der Panoramablick ins Deister-Sünteltal ist inklusive – egal, für welches Gericht ihr euch entscheidet. Idealer Ausgangspunkt für Deisterwanderungen.
Informationen: http://www.ziegenbuche.de/

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Deisterhütte in Springe

Die Deisterhütte liegt am Rande des Großen Deisters und wird von den NaturFreunden Springe betrieben. Das angrenzende  Grillhaus mit 2 Feuerstellen bietet einen Lagerfeuerplatz für ca. 100 Personen. Tische und Bänke sind vorhanden. Für Kinder gibt es einen tollen Spielplatz, ebenfalls gibt es einen Bolzplatz mit Metalltoren.

Die Deisterhütte ist ein optimaler Ausgangspunkt für Spaziergänge und Wanderungen. Ein Insektenhotel, Vogellehrpfad und ein Waldlehrpfad laden zum Erkunden der Umgebung ein. Die Wanderstrecken wurden mit unterschiedlichen Motiven (siehe Foto)  gekennzeichnet. Es können markante Punkte wie der Taternpfahl, der Bielstein oder die Wöltjebuche bis hoch zum Annaturm  (mit 405 m über NN der höchste Punkt im Deister) erwandert werden.

Das NaturFreundehaus „Deisterhütte“ ist auch eine gemütliche Herberge.
Weitere Informationen: http://www.naturfreunde-springe.com/

Wanderung von El Portillo zum Risco Fortaleza

Wer sich erste Eindrücke vom grandiosen Wanderrevier der Cañadas auf Teneriffa verschaffen will, der wandert vom Besucherzentrum El Portillo zur Felsformation Fortaleza (2159 m). Die Strecke ist rund 12 km lang (hin und zurück) und führt im leichten Auf und Ab durch die sanfthügelige Lava- und Sandlandschaft am Nordrand der Cañadas entlang. Nur der Aufstieg zur Fortaleza-Hochebene ist anspruchsvoller. Es besteht die Möglichkeit, die Fortaleza-Felsformation zu umwandern. Dieser Weg ist allerdings etwas mühsamer.

 

 

 

Eckertalsperre

Die Talsperre der Ecker im Nationalpark Harz wurde in den Jahren 1939 bis 1943 auf den Gebieten der Preussischen Provinzen Hannover (westlich des Flusses) und Sachsen (östlich des Flusses) errichtet. Als Folge der deutschen Teilung nach dem 2. Weltkrieg wurden Stausee und Staumauer durch die innerdeutsche Grenze zerschnitten.

Das führte zu erheblichen Problemen bei dem Betrieb und der technischen Betreuung der Talsperre sowie bei der Unterhaltung der auf 4,4 km am Ostufer des Flusses verlaufenden Fernwasserleitung, weil das Betriebspersonal der Harzwasserwerke die Grenze nicht überschreiten durfte.

Im Grundlagenvertrag von 1972 vereinbarten beide deutsche Staaten die Einsetzung einer gemeinsamen Grenzkommission, die unter anderem den Auftrag hatte, zur Regelung der mit dem Grenzverlauf im Zusammenhang stehenden Probleme der Wasserwirtschaft beizutragen.

Nach langwierigen Verhandlungen, die durch stritte Eigentumsfragen zusätzlich erschwert waren, wurde im Jahre 1978 eine Regierungsvereinbarung geschlossen, die den Harzwasserwerken wieder eine regelmäßige und umfassende Unterhaltung der Eckertalsperre und der Eckerfernwasserleitung ermöglichte.

Eine Tageswanderung dorthin kann ich empfehlen. Wir sind über das wunderschöne Ilsetal (Ilsefälle) zur Eckertalsperre hin und zurück gewandert. Der Pionierweg auf der Westseite des Eckerstausees hat mir besonders gut gefallen.

 

The Wishing Well

ist eine Folk-Rock-Band aus Australien. Sie touren aktuell durch Europa. In dieser Woche waren sie in Hannover auf dem Kröpcke und stellten ihre Songs vor. Der Kröpcke war voll mit begeisterten ZuhörerInnen!

Songempfehlung: https://www.youtube.com/watch?v=KFL4U0ypycY

Homepage: http://thewishingwellband.com/#about

Lohnt sich reinzuhören 🙂 Das Foto ist diesmal nicht von mir (Speicherkarte für die DSLR vergessen 🙂 ). Das bandeigene Foto finde ich aber auch genial.