Seltsame Quittung beim Gemüse-Goebbels gefunden

Berlin (dpo) – Es klingt zunächst wahnwitzig. Doch wenn man sich alle Puzzle-Stücke ansieht, erhärtet sich ein unglaublicher Verdacht: Wird Attila Hildmann in Wahrheit von der Bundeskanzlerin persönlich bezahlt, um die Querdenker-Szene lächerlich zu machen? Eine aktuelle Postillon-Recherche weist genau darauf hin. (Klick Link)

Das philosophische Radio

Empfehlung für die Ohren. Aktuelle Podcast-Beiträge mit Ulrike Herrmann. Harald Welzer, Hartmut Rosa, Richard David Precht und vielen anderen.

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-das-philosophische-radio/index.html

 

02.02.2020 – heute ist ein „palindromischer“ Tag

Der Begriff „palindromos“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie „rückwärts laufend“. Palindrome gibt es nicht nur in Zahlenkombinationen, sondern auch in der Sprachwissenschaft.

Link zu einer SWR-Sendung:  Wissen – Heute ist Palindromtag!

Einen schönen Sonntag wünschen

Anna & Otto

 

Gifte als Auslöser des Artenschwundes

Kuhfladen und Pferdeäpfel sind Oasen der Artenvielfalt und für den Kreislauf von Werden und Vergehen ein interessantes und wichtiges Messinstrument. In einen gesunden Dunghaufen ziehen fix Dungkugelkäfer, Fliegen, Mücken, Milben, Regenwürmer, Tausendfüßler sowie Bakterien und Pilze ein. Die Bewohner auf und in den Dunghaufen zeigen an, wie intakt oder geschädigt ein Agrarsystem ist. Wenn auf den Weiden betonharte Kuhfladen liegen bleiben ist das nicht immer ein gutes Zeichen. Oft leidet die Artenvielfalt unter dem Einsatz von zu viel Medikamenten, Pestiziden und Düngemitteln.

Warum insbesondere die industrielle Agrarindustrie die Lebensräume der Insekten so massiv bedroht, welche Auswege möglich sind und viele weitere spannende Aspekte erklärt der Insektenatlas (klick Link).

Artikel im Deutschlandfunk: Das Insektensterben ist global

Foto © deisterland.wp.com

Retten statt Schnacken!!!

Ich wünsche allen Besuchern und Leserinnen und Lesern meines Blogs ein frohes und nachdenkliches Weihnachtsfest!

Meine Botschaft lautet:

„Retten statt Schnacken!“.

Vor ein paar Tagen sah ich mir nochmals die Dokumentation über die „Sea-Watch 3“ an. Die Kapitänin Carola Rackete steuerte im Juni 2019 die „Sea-Watch 3“ mit Geflüchteten an Bord ohne Erlaubnis in den italienischen Hafen Lampedusa und sie wurde festgenommen. Das Rettungsschiff wurde beschlagnahmt.  Frau Rackete befand sich nicht lange in Gewahrsam und nach fast einem halben Jahr hob im Dezember ein Richter in Palermo die Beschlagnahmung des Schiffes auf. Seit Dezember 2019 fährt das Rettungsschiff unter deutscher Flagge.

Kurz vor Weihnachten forderte Robert Habeck (Bündnis 90 Grüne)

„Holt die Kinder da raus!“

Damit benannte er die minderjährigen Flüchtlinge aus den überfüllten griechischen Lagern und löste mit dieser Forderung eine längst überfällige und wichtige Debatte aus. Wie unsere Politiker und die Netzwelt mit der Forderung umgehen hat allerdings nichts mehr christlichen Werten zu tun. Die Diskussion ist einfach nur noch erbärmlich und  unmenschlich! Als dann auch noch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) sich dafür einsetzte, dass unbegleitete minderjährige Flüchtlinge von den griechischen Inseln schneller in andere europäische Länder gebracht werden sollten, stiegen in mir Erinnerungen an eine Diskussion am SPD-Wahlstand in Hannover hoch. Frau Doris Schröder-Köpf (ehrenamtliche nds. Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe und liiert mit Herrn Pistorius) befand sich damals ebenfalls an dem SPD-Stand. Als kleine Gruppe gingen wir an den Stand und versuchten ein Gespräch über das Thema „Freihandel“ (TTIP, CETA, EPAs…), EU-Subventionspolitik, Waffenhandel und Fluchtursachen zu führen. Wir wurden von SPD-lern abgewimmelt, als Spinner betitelt und von Frau Schröder-Köpf bekamen wir die Antwort: „Das Thema ist uns bekannt, interessiert uns aber nicht und betrifft uns auch nicht als Landespolitik.“ Nicht nur dafür schaut die SPD nun auf desaströse Wahlergebnisse!

Ein Kommentar von Heribert Prantl: Weihnachten ist, wenn Flüchtlinge gerettet werden (klick Link)

„Urbi et Orbi“ – Papst rief in Weihnachtsbotschaft zu Schutz von Migranten auf. Franziskus warnt vor „Finsternis“ bei den wirtschaftlichen, geopolitischen und ökologischen Konflikten:

„Es ist die Ungerechtigkeit, die Flüchtlinge dazu zwingt, Wüsten und Meere, die zu Friedhöfen werden, zu überqueren. Es ist die Ungerechtigkeit, die sie dazu zwingt, unsagbare Misshandlungen, Knechtschaft jeder Art und Folter in den unmenschlichen Auffanglagern zu ertragen. Es ist die Ungerechtigkeit, die sie abweist von Orten, wo sie eine Hoffnung auf ein würdiges Leben haben könnten und die sie auf Mauern der Gleichgültigkeit stoßen lässt.“

Frohe Weihnachten!!!

Friedenspreis für Sebastião Salgado

Als erster Fotograf empfing  Sebastião Salgado den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Ich habe eben im Fernsehen Wim Wenders Laudatio und die Dankesrede von Salgado „Meine Sprache ist das Licht“ gehört.  „Er schiesst nicht“ – sagt Wim Wenders. „Seine Bilder entwaffnen.“ Damit setzt er sich ein für Frieden und Gerechtigkeit. Link zu den BEEINDRUCKENDEN Reden: https://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/1244997/

„Ich grübelte, ich fürchtete, ich zweifelte, doch dieser Zweifel darf uns nicht die Hoffnung nehmen, dass etwas anderes möglich ist. Wir dürfen nicht verleugnen, was wir einander anzutun fähig sind, weil der Mensch immer des Menschen Wolf ist. Aber die Zukunft der Menschheit liegt in unseren eigenen Händen. Um eine andere Zukunft zu errichten, müssen wir die Gegenwart verstehen. Meine Fotos zeigen diese Gegenwart, und so schmerzhaft der Anblick ist, wir dürfen den Blick nicht abwenden.“

Leitrüde GW717m

Update: 150.000 Euro könnte die bisher erfolglose Jagd auf den Rodewalder Wolf verschlingen –  und das nur für einen einzigen Posten. – Artikel NDR (klick)

Deister Hiking Trails

Transparenz beim Umgang mit Steuergeldern: Was kostet die Jagd auf den Rodewalder Wolfsrüden GW717m?

Das Geld hätte unsere Landesregierung wirklich sinnvoller investieren können, z. B. für Ausgleichs-, Förder- und Unterstützungszahlungen an die Tierhalter und im Wolfsschutzmanagement.

Seit Januar 2019 steht der Rodewalder Elternrüde (das Elternpaar hat aktuell 7 neue Welpen) auf der Abschussliste. Das ganze Spektakel  kostete den Steuerzahler bislang 83.939,38 Euro (Stichtag 25.07.2019). Das geht aus der Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 18/4283 – 2 PDF-Seiten) der Grünen hervor. Der mit der Wolfsentnahme betraute „Dienstleister“ stellte demnach für seine Dienste 48.201,64 Euro in Rechnung, für “anteilige Personalkosten” der Landesverwaltung kommen noch einmal 31.628,76 Euro hinzu. Weitere kleinere Posten in der Gesamtrechnung sind der Einsatz von Ordnungskräften in Höhe von 2.978,48 Euro und Kosten für GPS-Satellitenhalsbänder in Höhe von 1.130,50 Euro.

!!! Auszug aus der Drucksache zum Schaden, die der Wolf angerichtet hat:

>> 3. Wie…

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Freitagstraum

Habe heute früh von Störchen, Reihern und fliegenden Autos geträumt. Die landeten alle auf einem Stoppelfeld neben einer Minipalmen-Wiese. Der Himmel war wunderschön blau und mit ein paar Schäfchenwolken verziert.

Wünsche Euch allen ein schönes Wochenende! Und träumt etwas schönes 🙂

Kloster Wülfinghausen

Das Kloster Wülfinghausen liegt in der Nähe von Eldagsen (Stadt Springe/Deister) direkt am Höhenzug Osterwald. Die Schönheit des Klosters und die ruhige Lage laden zum Verweilen in die täglich geöffnete Kirche und/oder zu den öffentlichen Gebetszeiten in die  Krypta ein.

Hier können Menschen

einen Moment innehalten
über das Leben nachdenken
spüren, was Sie bewegt
ein Gebetslicht entzünden
eine Bitte in das Gebetsbuch eintragen.

Informationen zu Veranstaltungen findet Ihr auf der Internetseite des Klosters Wülfinghausen. Das Kloster bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten in einem Gästehaus an. Der untere Parkplatz am Klostergut eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Wanderungen durch oder um den Osterwald. Zum „Café am Waldkater“ mit schöner Fernsicht bis zur Marienburg bei Nordstemmen sind es zu Fuß nur 15 Minuten.

Die Lunge der Erde brennt!

In Brasilien, Paraguay und Bolivien brennen seit Wochen die Wälder.  Waldbrände treten vermehrt in der Trockenzeit auf. Auslöser sind aber vor allem illegale Abholzung und Brandrodung in der Region.

Quellen:
Artikel Zeit Online:  Brasiliens Regenwald brennt
Artikel TAZ:  Sonnenfinsternis durch Waldbrände

Der Wald kann ohne uns Menschen leben,
wir Menschen aber nicht ohne Wald.

Foto Deisterwald © deisterland.wp.com

Leben mit Bären, Luchsen und Wölfen

In Europa sind Bären, Luchse und Wölfe gesetzlich geschützt

  • Berner Konvention
  • CITES-Artenschutzübereinkommen
  • Europäische Fauna-Flora-Habitat-RL 92/43/EWG
  • Bundesnaturschutzgesetz und Bundesartenschutzverordnung.

Die Rückkehr der großen Beutegreifer stellt die Menschen vor neue Herausforderungen und es wird nicht nur verbal aufgerüstet. Der „Problemwolf“ aus dem Rodewalder Rudel und die illegal getötete Wölfin aus dem Kreis Gifhorn erhitzen weiter die Gemüter.

Wie kann ein konfliktärmeres Zusammenleben mit den großen Beutegreifern funktionieren? Es muss (noch) mehr geförderte Bildungsinitiativen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie für betroffene Tierhalter und Anwohner geben, um die Toleranz  zu erhöhen. Ein interessantes Projekt setzt bereits bei den Jüngsten an:

Das EU-Projekt „EDU-Wildlife-Lernportal – Wolf, Bär und Luchs im Fokus“

Die Ergebnisse werden am 26. und 27. September 2019 in der evangelischen Akademie Loccum vorgestellt (klick Link). Thema: Die Rückkehr großer Wildtiere provoziert Konflikte im Naturschutz. Wie können diese in Konzepte einer nachhaltigen und transformativen Bildung eingebunden werden?

Solange der Mensch denkt, dass Tiere nicht fühlen können, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken können.

Menschenjahre und Baumjahre

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland beträgt für Menschen ungefähr 29.200 Tage beziehungsweise 80 Jahre.

Der wahrscheinlich älteste Baum Deutschlands steht in der Gemeinde Schenklengsfeld in Hessen. Dort steht eine uralte Linde, die im Jahr 760 gepflanzt wurde und im Jahr 2020 ihren 1260sten Geburtstag feiert.

In der Deutschlandkarte „Die ältesten Bäume“ (PDF) könnt ihr nachschauen, ob in eurer Nähe ein Baumoldie steht.

Deisterwald

Flucht und Vertreibung

Millionen von Menschen sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR befinden sich weltweit mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht vor Kriegen und Konflikten. Davon

Flüchtlinge: 25,9 Millionen (einschließlich 5,5 Millionen palästinensischer Flüchtlinge)

Asylbewerber: 3,5 Millionen

Binnenvertriebene: 41,3 Millionen

Die zehn größten Herkunftsländer der Flüchtlinge

Syrien – 6,7 Millionen
Afghanistan – 2,7 Millionen
Somalia – 950.000
Sudan – 725.000
Südsudan – 2,3 Millionen
Myanmar – 1,1 Millionen
Demokratische Republik Kongo – 720.000
Zentralafrikanische Republik –  591.000
Eritrea – 507.000
Burundi – 388.000

Die zehn größten Aufnahmeländer für Flüchtlinge

Türkei – 3,7 Millionen
Pakistan – 1,4 Millionen
Libanon – 950.000
Iran – 980.000
Bangladesch – 907.000
Äthiopien – 903.000
Jordanien –  715.000
Uganda – 1,17 Millionen
Sudan – 1,07 Millionen
Deutschland – 1,06 Millionen

Kommen alle in die EU? 91 Prozent aller Flüchtlinge leben nicht in der EU.

Alle Zahlen bis Ende 2018.

 

Auf der Burg Ludwigstein mit „Sir Vival“ Rüdiger Nehberg

Galerie

Diese Galerie enthält 14 Fotos.

Ursprünglich veröffentlicht auf Deister Hiking Trails:
Burg Ludwigstein wurde 1415 im Auftrag des Landgrafen Ludwig des I. als Amtssitz errichtet. 1908 entdeckten die Wandervögel die verfallene Burg, die sie dann im Jahr 1920 kauften und wieder aufbauten. Heute…

Steinhude – Maritimes Flair

Ende Februar 2019 verbrachte ich die Mittagspause am Steinhuder Meer. Bei herrlichem Sonnenschein saß ich in der Promenade auf einer Bank und lauschte den rockigen Songs eines genialen Straßenmusikers. Es fehlte nur das frisch gezapfte Weizen oder ein leckerer Cocktail 🙂

Ab ins Fitnessstudio!

Übergewichtige Ratte aus Gullideckel gerettet

“Sie hatte recht viel Winterspeck und hing mit der Hüfte fest – da ging nichts mehr vor und nichts zurück.”

Video Rettungsaktion –> https://www.focus.de/panorama/grosse-rettungsaktion-ratte-steckt-in-gulli-fest-acht-feuerwehrleute-retten-sie-aus-der-misslichen-lage_id_10373115.html

 

Rodewalder Wolf zum Abschuss freigegeben

Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat die Abschussgenehmigung für den Rodewalder Leitrüden erteilt. Eine Beschwerde des Freundeskreises freilebender Wölfe gegen die Tötung des Tieres wies das Gericht zurück. Das Urteil ist nicht mehr anfechtbar.

Artikel in der NP  Gericht bestätigt: Rodewalder Wolf darf geschossen werden

Europäischer Wolf im Wisentgehege Springe

Europäischer Wolf im Wisentgehege Springe

Sofa-Sitzen statt Baum-Klettern

Die Natur war in meiner Kindheit ein wichtiger Rückzugs- und Rettungsort. Das ist auch heute noch so und ich bin froh, dass mir diese Naturbegeisterung und Neugier nie abhandengekommen ist. Ebenso war früher der Straßen-+ Wiesenfußball wichtig. Die Regeln wurden selbst ausgehandelt und wir kickten stundenlang miteinander an der frischen Luft.

Podcast-Empfehlung für die Ohren: Deutschlandfunk Kultur Kein Kindlein steht im Walde (klick) Weil die Kindheit sich von draußen nach drinnen verlagert hat, ist den Kindern die Natur fremd geworden. Dabei ist zum Beispiel der Wald ein vielfältiger Erlebnisraum, der Mädchen und Jungen stark macht.

Blick vom Bergmannsweg (Dörpe) zum Ith/Ithkopf. ©deisterland.wp.com

Ein Wald- und Wiesenspaziergang kostet nichts. Kombiniert mit einer halben Stunde auf meinem Lieblingshochsitz fühle ich mich mega relaxt. Ich brauche keine kostspieligen, megatrendigen Wellnesswochenenden. Dafür gehe ich gerne mal ins Sole-Thermalbad und lasse mich im 34 Grad warmen Wasser im Außenbecken treiben 🙂 Am besten nach einer Ith-Wanderung.