Kuhherde zieht Frischling auf

Eine Kuhherde in Niedersachsen ist seit Kurzem um ein ungewöhnliches Mitglied reicher: Wildschwein-Frischling Frida hat sich den Kühen angeschlossen. Frida ist mittlerweile eine echte Attraktion in der Gemeinde Brevörde im Landkreis Holzminden.

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Rotwildbrunft im Wisentgehege Springe

Im Wisentgehege Springe röhren die Hirsche. Die Paarungszeit hat begonnen und dauert bis Ende Oktober. Die Weibchen locken die Männchen an, doch nur der Stärkste darf sich paaren.

Der eindrucksvolle Kopfschmuck männlicher Hirsche wiegt vier bis fünf Kilogramm und dient nur für Kämpfe während der Brunftzeit. Nach dem Winter werden die Geweihe abgeworfen. Kurz darauf wächst es neu.

Nur der Platzhirsch sorgt für Nachwuchs.

Der Platzhirsch verteidigt während der Brunftzeit seine Hirschkühe vor Rivalen. Nach etwa 8 Monaten Tragzeit kommen die Hirschkälber zur Welt. Die meisten sind „Einzelkälber“. Außerhalb der Paarungszeit leben die Hirschkühe mit den Kälbern in Rudeln zusammen. Die männlichen Hirsche leben mit anderen männlichen Hirschen zusammen.

Rotwild-Führungen gibt es im Wisentgehege bis zum 3. Oktober 2022 täglich um 17:30 Uhr. Die Führung ist im regulären Eintrittspreis und für Jahreskarteninhaber enthalten.

 

Maustag bei den Wennigser Wasserrädern

Am 3. Oktober 2022 feiern „Die Wennigser Wasserräder“ gemeinsam mit der „Sendung mit der Maus“ ihren Saisonabschluß.

Informationen (Mausklick 🙂 ): Die Maus und die Wennigser Wasserräder

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Heiligen Brunnen am Deister

Foto „Heiligen Brunnen“, ©deisterland.wp.com

Das Quellwasser des „Hilligen Borns“ war über Jahrhunderte die einzige öffentliche Wasserquelle für die Bevölkerung in Völksen. Die Schöpfstelle ist 2014 von der Bürgerinitiative Wasserforum Völksen e. V. neu gestaltet worden.

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Sprachlos

„Ab 2023 müssen sich Gaskunden auf eine Verdreifachung der Abschläge einstellen, mindestens.“
Klaus Müller, Chef Bundesnetzagentur, Quelle: ZDF heute

Der Kamin gehört uns nicht, aber wir überlegen gerade, im Garten  eine kleine Feuerstelle anzulegen.

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Members-Race-Day für Vereinsmitglieder

Deisterfreun.de e. V. veranstalten am 3. September 2022 Mountainbikerennen im Deister. Alle Infos und die Anmeldung findet Ihr hier https://www.deisterfreun.de/members-race-day#Anmeldung

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Wolfsbergquelle – Radtour im Calenberger Land

Tour-Länge: Etwa 28 km ab Hannover – Maschsee – Hemmingen – Arnum – Ohlendorf – Hiddestorf – Linderte – Wolfsbergquelle, an Lüdersen vorbei in Richtung Bennigsen und über die Felder nach Völksen und Springe am Deister.

Da ich einen Termin in der Innenstadt von Hannover hatte, schnappte ich mir an einem herrlichen Sonnenscheintag mein Tourenbike und nahm die S-Bahn (S5) nach Hannover. Nach dem Termin und einem Mittagssnack schwang ich mich aufs Rad in Richtung Maschsee. Ehrlich gesagt war ich froh, als ich dort ankam. An dem Tag waren auf der Strecke von der List – Maschsee viele Radfahrer unterwegs und ich fand es wirklich teilweise sehr anstrengend. So manch Rücksichtslosigkeit verblüfft einfach nur und vor allem mit Nutzern von E-Bikes, die in ihrem Leben mit normalen Fahrrädern und Strampeln eher weniger am Hut hatten und nun mit den kleinen „Mofas“ über Straßen und Wege heizen, stehe ich auf „Kriegsfuß“. Und wenn ich Eltern mit unsicheren kleinen Grundschul-Kids auf dem Rad an der Hildesheimer Straße sehe, wird mir immer ganz bange ums Herz. Das muß für die Kleenen doch ganz viel Stress sein, oder? Zumindest denke ich das als Landei 🙂 .

Nach einer kurzen Trinkpause und einem Kleidungswechsel am Maschsee freute ich mich auf die Radtour raus aus der großen Stadt in Richtung Deisterland. In Hemmingen kaufte ich mir beim Supermarkt noch etwas Wegverpflegung und dann ging es in die Felder des Calenberger Landes. Die Strecke führte zumeist über flache und feste (Schotter)Wege und ist für alle Fahrradtypen geeignet. Nur in der Nähe von Linderten / Lüdersen kann es zu einem Anstieg auf über 100 Höhenmeter an den Waldrand des Wolfbergs für einen Besuch des Hexenhauses kommen. Der Umweg zum Hexenhäuschen lohnt sich. Wer sich traut, darf einmal klingeln und schauen ob die Hexe zu Hause ist.

Führen ließ ich mich von einer Fahrrad-Navy-App. Trotz App verlor ich aus unerklärlichen Gründen in Ohlendorf die Orientierung. Auf meinem im Kreis-fahren-Umweg traf ich einen freundlichen ortskundigen Mann, der mir meine Orientierungslosigkeit sofort von der Stirn ablas. Wir fuhren ein Stückchen gemeinsam durch die Felder und so fand ich nach einer Weile den sehr schönen Rastplatz an der Wolfsbergquelle. Die Weiterfahrt bis nach Springe war für mich ab Lüdersen selbsterklärend.

Hier ein paar Fotos von der Wolfsbergquelle. Wie oben schon erwähnt lohnt sich von hier ein Umweg hoch zum Hexenhäuschen. Die Aussicht vom Wolfsberg ins Calenberger Land ist einfach fantastisch!

Fotos Wolfsbergquelle, ©deisterland.wp.com

Wunstorfs Brunnen

Neue Brunnen-Fotos https://deisterland.wordpress.com/portfolio/wunstorfs-brunnen/

 

Blogprojekt „Brunnen in der Region Hannover“

SpringeBrunnen

Der Schmiedekünstler Andreas Rimkus aus Springe am Deister hat das Springer Stadtwappen in die Grundform des Brunnens integriert. Das Wasserspiel steht seit 2013 am Oberntor und kann von großen und kleinen Menschen gespielt werden. Es ist ausgestattet mit kitzligen Kugeln, Kurbeln, diversen Pumpen, Lichtspielen, Wasserrädern und einem Rad der Ideen.

Blogprojekt „Brunnen in der Region Hannover“

Foto „SpringeBrunnen“, ©deisterland.wp.com

 

Ballhofbrunnen in der Altstadt von Hannover

Start neues Projekt auf meinem Blog „Brunnen in der Region Hannover“. Die Menü-Seite wird sich im Laufe der Zeit mit Inhalten füllen 🙂 .

Das abgebildete „Aquamobile“ steht seit 1975 auf dem beliebten Ballhofplatz in der Altstadt von Hannover.

Foto „Ballhofbrunnen“, ©deisterland.wp.com

 

Amerikanischer Nerz, Mink (Neovison vison)

Ein Beitrag über Nerze, Luxus Tierbetten, Hundesofas und andere räuberische Plagen

Der Mink aus der Familie der Marder stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde für die Pelzzucht in Europa eingeführt. Aus der Gefangenschaft geflohen oder befreit, ist er inzwischen überall in Europa verbreitet und verdrängt den stark gefährdeten Europäischen Nerz. Beide Schwimmtaucher sind Einzelgänger und halten sich bevorzugt in Ufernähe von gut bewachsenen Gewässern auf.

Kreuzungen zwischen Mink und Europäischem Nerz sind nicht möglich. Der Nordamerikaner sieht ähnlich aus wie der Europäer und hat auch eine ähnliche Lebensweise – aber der Mink ist größer, robuster und ein aggressiver Revierverteidiger. Die Körperlänge des Minks beträgt  34 bis 46 cm plus einem ca. 20 cm langen Schwanz. Das Fell ist braun, dunkelbraun bis schwarz gefärbt und wasserabweisend. Auf dem Speiseplan des Minks stehen kleinere Tiere wie zum Beispiel Fische, Krebse, Amphibien, Insekten, Mäuse, Ratten, Jungvögel und Vogeleier. Gejagt wird in der Dämmerung und Nachts. Am Tage bleibt der Mink im Bau. Am liebsten wohnt der Mink in fertigen Bauten von Bisamratten oder Kaninchen. Feinde sind Fischotter, Füchse, Katzen, Hunde, die Staupe und hauptsächlich der Mensch.

Ein paar Gründe für den starken Rückgang der Europäischen Nerzbestände: Der kleinere Europäische Nerz steht durch die intensive Bejagung für die Fellindustrie und durch die gleichzeitige Lebensraumzerstörung (Waldrodungen, Flussbegradigungen und Umweltverschmutzung) sowie auch durch die starke Konkurrenz des robusten Minks auf der Roten Liste. Der Mink gilt als nicht gefährdet und unterliegt dem Jagdrecht.

Seit einigen Jahren laufen hoffnungsvolle Wiederansiedlungsprojekte mit besonderen Zuchtprogrammen am Steinhuder Meer. Das Wisentgehege in Springe am Deister stellt die Nachzucht für Wiederansiedlungsprojekte zur Verfügung. Ein weiteres Projekt im Saarland ist leider gescheitert.

Das umfangreiche Artensterben hat viele Gründe und Folgen. Für Fellmützen und Pelzmäntel rottete der Mensch den Europäischen Nerz aus und schaffte mit der Freilassung und Einbürgerung des Minks neue Probleme. In einigen europäischen Ländern entwickeln sich die Minkbestände zur menschengemachten Plage und bedrohen die Bestände von anderen Tierarten wie zum Beispiel von Küstenseeschwalben, Wasserratten oder Wühlmäusen. Aber auch dagegen entwickelt der Mensch wieder Ausrottungsprogramme und nennt es diesmal betont harmloser „Entnahme mit Lebendfallen und einschläfern“, um dem „Übeltäter“ Mink danach trotzdem seinen weichen Pelz zu stehlen.

Zum Glück ist seit 2008 in der EU der Handel mit Hunde- und Katzenfell verboten. Der Handel ist nur noch mit Fell als „Abfallprodukt“ von Nutztieren erlaubt. Daraus werden zum Beispiel auch Luxus Tierbetten oder Hundesofas aus Minkfell für unsere Haustiere produziert und die Möbelstücke können von Frauchen & Herrchen im Onlineshop direkt nach Hause bestellt werden.

Unser Killer-Hauskater interessiert sich NULL für schnieke Körbchen und anderes Tiermöbelgedöns. Seitdem er einfach bei uns eingezogen ist, gehören ihm alle Liegeflächen im Haus. Soo! Am liebsten chillt er tagsüber auf der Medidationskissenunterlage oder auf meiner Winterjacke. Was mache ich nur mit den ganzen Tierhaaren?^^

Ich wünsche allen einen schönen sonnigen Sonntag! 🙂

Smartphoneaufnahme Mink im Wisentgehege Springe, ©deisterland.wp.com

Nudelsalat nach deisterianischer Art

Einkauf für den Salat:
250 g Nudeln nach Wahl
1 Tomate (oder getrocknete Tomaten)
1 Packung Mozzarella
150 g Parmaschinken
5 Cornichons
Rucola und Kräuter

Dressing:
100 ml Olivenöl nach Wahl
4 EL Balsamico nach Wahl
Bärlauchblätter oder Bärlauchpulver aus dem Deister
1 große Knoblauchzehe
1 TL Pesto Verde
1 TL Pesto Rosso
Etwas Chilipulver / Sambal Oelek
Salz und Pfeffer
Allerlei Kräuter

Zubereitung Nudelsalat:
Nudeln kochen und abkühlen lassen. Nebenbei die Zutaten kleinschneiden und das Dressing mit Olivenöl, Balsamico, Chilipulver und Pesto in einer Schüssel zubereiten.  Die kleingeschnittenen Zutaten ins Dressing hinzugeben und umrühren. 10 Minuten ziehen lassen. Nudeln in eine große Schüssel geben, Dressing drüber und gut durchmischen. Salzen, pfeffern und bei Bedarf nachwürzen. Fertig! Ziehen lassen.

Dazu können noch Parmaschinken, Pinienkerne und geriebener pikanter Käse / Parmesan angeboten werden. Zum kleinen Grillfest passt ein Bierchen aus der Deisterregion oder ein alkfreies Getränk 🙂 . Guten Appetit und schönes Wochenende!

Hirschtor im Kleinen Deister

Ausgangspunkt für die abwechslungsreiche etwa 8 bis 10 Kilometer lange Rundwanderung im Saupark Springe ist der Wanderparkplatz am Forsthaus Morgenruhe bei Altenhagen I / Springe (B217). Im leichten Anstieg führt der Forstweg durch das Sauparktor „Morgenruhe“ in Richtung Gasthaus Holzmühle. Nach etwa 45 Minuten Gehzeit wird der wunderschön gelegene Grillplatz an den Wolfsbuchen erreicht. Wir biegen am Grillplatz rechts ab und folgen dem Wanderweg in Richtung Nesselberg / Brünnighausen / Altenhagen I. Der Weg führt zum „Hirschtor“, einem von insgesamt 8 Nebeneingängen des Sauparks. Der Haupteingang befindet sich am Jagdschloss Springe. Die 16 km lange Mauer und auch der von ihr umgebene Saupark sind in dieser Form in Norddeutschland einzigartig und gehören mit dem Jagdschloss zu den besonderen Bau- und Kulturdenkmälern in der Deisterregion. Vom „Hirschtor“ geht es runter zu einer Schutzhütte. Wegweiser leiten durch den Wald nach Brünnighausen / Nesselberg hinab. Am Waldparkplatz „Tivoli“ wandern wir auf dem ausgeschilderten Bergmannsweg über den Nesselberg in Richtung Altenhagen I und über die Abendruhe zurück bis zum Wanderparkplatz an der Morgenruhe.

Alternativen: Die Wanderung kann auf dem schönen Bergmannsweg durch den Osterwald verlängert werden. Der historische 22 Kilometer lange Bergmannsweg beginnt in Bad Münder (Bahnhof) und führt auf schönen Pfaden und Wegen mit Weitblick sowie zahlreichen Hinweisen aus dem Bergbau bis zum Hüttenstollen mit Museum nach Osterwald. Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus Holzmühle und Sennhütte.

Der Bergmannsweg ist durchgehend mit dem Bergmann auf gelbem Grund gekennzeichnet.

Fischotter (Lutra lutra)

Deister Hiking Trails

Der Fischotter ist in freier Wildbahn recht selten zu sehen.  Die flinken Schwimmtaucher wurden in der Vergangenheit wegen ihres wertvollen Fells und als Konkurrent der Fischereiwirtschaft stark bejagt. Dank vielfältiger lebensraumverbessernder Maßnahmen breitet sich der streng geschützte Fischotter in Niedersachsen langsam wieder aus.

Fischotter im Wisentgehege Springe

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Ausflug auf dem Hasenweg im Deister

Startpunkt dieser kleinen Wanderrunde ist an der Sophienhöhe in Springe. Der Wanderweg führt am Waldfriedhof vorbei  hoch in den Deister. Am ersten Wegweiser „B217 / Völksen“  führt ein Pfad geradeaus weiter bergauf. Als Orientierung dient aktuell ein Schild an einem Baum „Höpperbrücke gesperrt“.

Die morsche  Holzbrücke wurde vor längerer Zeit abgerissen. So sah sie mal aus. 🙂 Leider sprach sich der Ortsrat Springe im September 2019 gegen einen Neubau der Höpperbrücke aus. Bei der Überquerung des Bachs ist daher Vorsicht geboten – es kann sehr rutschig sein. Nach etwa 1 Kilometer führt der Pfad auf einen Hauptwanderweg. Ein Wegweiser zeigt zum Taternpfahl / Kammweg. Am Taternpfahl gibt es eine Schutzhütte und Bänke für eine Pause. Geschichte des Taternpfahls (klick Link).

Wegweiser bieten nun für Wander_innen verschiedene Alternativen. Wer nur die kurze Hasenrunde laufen möchte, kann schnurstracks den Weg zum Parkplatz Sophienhöhe runterlaufen. Für längere Wanderrunden kann der Weg über den Bielstein zum Kammweg in Richtung Annaturm fortgesetzt werden. Am Bielstein hat man bei herrlichem Sonnenschein über die Skyline von Springe und dem Höhenzug des Sauparks einen fantastischen Panoramaausblick.

Viel Spaß!

Blick von der A2 in Richtung Deister-Heimat!

Im Deister liegt Schnee! Und ich wohne direkt am Deister und habe keine Zeit. Ahhh! Ich hoffe, der Schnee bleibt uns noch einige Tage erhalten. Dann gehts in die Wanderbotten und direkt von der Haustür hoch in den Deister. 🙂

Genießt die erholsamen Zeiten in der Natur! LG

Friedliche Festtage

Es gibt unendlich viele Stellen, auf die du deine Aufmerksamkeit richten kannst. Richte sie doch auf dein Herz!

Ich wünsche euch allen fröhliche Weihnachten und ein besinnliches Fest im Kreise eurer Liebsten!

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Weihnachtspyramide in Hannover

Das Walterbachtal bei Nienstedt am Deister

Update: Rundwanderweg WE2 Nienstedt / Einbeckhausen

Das liebliche Walterbachtal liegt bei Nienstedt am Deister. Ihr erreicht das Wandergebiet über die K61 / Lauenauer Straße, biegt in die Ludwig-Schlepper-Straße ein und fahrt die Straße bis zum Wanderparkplatz Hassel runter.

Vom Parkplatz geht es direkt in das Walterbachtal. Dieses Naturschutzgebiet (seit 1987) zeichnet sich durch eine vielfältige Wald- und Wiesenlandschaft aus. Parallel zum Walterbach (auch Waltershagener Bach genannt) wandert ihr auf breiten und schmalen Naturwegen. Der WE2 führt am Hexenteich vorbei, der auf die grausamen Zeiten der Hexenverfolgung im Mittelalter hinweist. Mehrere Frauen sollen hier in einer sogenannten „Wasserprobe“ ertränkt worden sein. An der nächsten Wegkreuzung geht es links weiter, um über eine alte Gewölbesteinbrücke in Richtung Einbeckhausen zu wandern. Nach wenigen Minuten bieten sich eindrucksvolle Ausblicke in das Deister-Süntel-Tal.

Der Weg folgt nun der alten Poststraße von Lauenau nach Bad Münder. Kurz vor Einbeckhausen biegt der WE2 nach links ab, vorbei an den Gehöften der ehemals selbstständigen Kommune Milliehausen und trifft auf den Hasselweg. Dieser führt nun nach Norden in Richtung Nienstedt zurück. Ein Denkmal in einem kleinen Hain erinnert an den Bürger Ludwig Schlepper. Kurz danach gelangt ihr wieder in den Hassel-Wald und erreicht abschließend den Wanderparkplatz. Streckenlänge: etwa 7 km.

Hier eine kleine Fotoauswahl aus April 2016. Idealer Ort zum Bärlauch sammeln. Viel Spaß 🙂

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Welt der kleinen feinen Pottland-Seenlandschaften

Wir leben auf einem wunderschönen Planeten und unser Land hat so viele schöne Orte!

Ich war für ein paar Tage im Pottland wandern. Das Pottland ist eine historische niedersächsische Töpferregion zwischen Leine und Weser und erstreckt sich von Alfeld bis nach Springe am Deister. Die hochwertige Pottlandkeramik genoss mal einen hervorragenden Ruf und fand Abnehmer weit über den norddeutschen Raum hinaus.

Eine Empfehlung für Naturfreaks ist der Campingplatz am Humboldtsee, nahe gelegen an der kleinen Stadt Duingen, die etwa 4 Kilometer von dem Seengebiet entfernt liegt. Der Campingplatz ist klein, aber dafür fein und lockt nicht nur Campingfans und Badebegeisterte mit Schlauchbooten und SUP-Boards an. Rund um den Humboldtsee liegen zahlreiche weitere Seen wie der Bruchsee und Weinberger See, die auf gut ausgeschilderten Wegen zu Radtouren, Spaziergängen oder Wanderungen einladen. (Hobby)Fotografen finden hier eine abwechslungsreiche Natur vor und viele hübsche Motive drängen sich der Linse geradezu auf. Der sichtbare längste norddeutsche Klippenzug Ith (bis 439 m ü. NHN) lädt zum Klettern und zu Mountainbiketouren sowie Tageswanderungen ein.

Hier ein paar Aufnahmen von den Pottlandwegen Duinger Wald/Hils. Ausgangspunkt ist der Campingplatz am Humboldtsee. In der Rezeption bekommt man eine kleine Rundwanderkarte. Alle Wege sind toll und gut ausgeschildert! Besonders interessant fand ich den schönen „DU4 – Geologischen Wander- und Lehrpfad“, der über alle wichtigen Einheiten, deren Entstehung, Aufbau und Nutzung informiert. Der „Genussweg“ führt über schöne Pfade mit Panoramablick am Waldrand entlang und führt an Steinbrüchen sowie am Weinberger See und Ententeich (Empfehlung für Hobby-Fotografen!!!) vorbei.

Von meinen Ith-Wanderungen folgt zu einem späteren Zeitpunkt ein neuer Beitrag.

Alle Aufnahmen sind  ©deisterland.wp.com

Sauerei

Noch weniger Rechte für die Sau

Artikel im Spiegel: Trotz Fleischskandal, trotz Tierwohldebatten: Der Bundesrat will einer Gesetzesänderung zustimmen, die das elende Leben der Muttersauen weiter verschlechtert. Die Grünen sind auch dabei.

„Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren – nur von toten.“

Karen Duve

Wir müssen endlich weg von der Massentierhaltung und von Fleischkonzernen / Großschlachtfabriken

Fleischkonzerne und Schlachtfabriken sind eine Schande für Tier, Mensch & Umwelt. In der Schlachtfabrik Wietze bei Celle werden täglich Tiere am laufenden Band getötet! Der Neubau wurde mit 6,5 Millionen € vom Land Niedersachsen und weiteren 800.000 € von der schwarz-gelben Bundesregierung subventioniert. Quelle: Wiki

Fotos aus 8/2013, Protestaktion unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt!“ mit rund 5.000 Menschen, die eine Menschenkette um die hochgesicherte Hühnerschlachtfabrik in Wietze bildeten.

Fotos ©deisterland.wp.com

Maikäfer auf unserer Wiese

„Es gibt keine Maikäfer mehr“, sang Reinhard Mey einst. Tatsächlich schienen die beliebten Krabbler wegen Verfolgung und Vergiftung fast ausgestorben. Doch in den letzten Jahren haben sich Feld- und Waldmaikäfer wieder erholt. Artikel Nabu: „Die Maikäfer sind wieder da“

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Waschbär beendet Glockengeläut

Im Löwenhagener (Landkreis Göttingen) Kirchenturm wohnt ein Waschbär und spielt Streiche. Das possierliche Tier habe mehrfach den Hebel des Stromschalters der Glockenanlage umgelegt und so das Geläut der Glocken verhindert. Artikel NDR: Zu laut? Waschbär schaltet Kirchenglocken ab

Noch ein interessanter Artikel im Tagesspiegel: Coronastille, Coronaleere: Die Natur erobert die menschenleeren Städte

Foto ©deisterland.wordpress.com 🙂

Waschbär im Wisentgehege Springe

Alte Taufe im Deister

Die Alte Taufe ist ein Quader aus Wealdensandstein mit rund 3 Meter Seitenlänge und einer tiefen Mulde auf der Oberseite. Der Felsblock liegt etwa 100 m abseits des Deisterkamms in der Nähe des Nordmannsturms.

Die von mir vorgeschlagene kurze Familienwandertour startet auf dem Parkplatz Nienstedter Pass. Vom Parkplatz kommend die Passstraße kurz nach links überqueren. Nach ein paar Metern weist ein Schild auf einen schönen leicht ansteigenden Wanderweg in Richtung Nordmannsturm und Lauenau.

Erstes Ziel ist der Nordmannsturm. Das markante Bauwerk wurde 1862 von dem Rintelner Maurer- und Steinhauermeister Constantin Nordmann errichtet, der selbst ein leidenschaftlicher Wanderer war. Der 19 Meter hohe Turm ist über 76 Stufen zu erklimmen. Von der Plattform aus werden Wanderer bei klarem Wetter mit einer weiten Aussicht belohnt.

Weiter geht’s auf dem Kammweg. Nach einem weiteren Kilometer erreicht ihr den Abzweig zur „Alten Taufe“. Ein Wegweiser vor der „Regenpfeiferhütte“ führt auf einen felsigen Pfad bergab bis zum Findling.

Ob hier wirklich mal Menschen geopfert wurden, ist nicht belegt.

Auf dem schmalen Pfad hinter dem Findling geht es weiter bergab und wir gelangen auf einen befestigten Weg. Links folgend führt der Weg an Felswänden und einem Aussichtspunkt „Nienstedter Weitblick“  vorbei in Richtung Wallmannhütte. Der Wallmannweg führt wieder zum Parkplatz auf dem Nienstedter Pass zurück. Die gesamte Wanderstrecke beträgt etwa 7 bis 8 Kilometer.

 

 

Jagd auf Rodewalder Wolfsrüde GW717m verschlingt 1,25 Mio. Euro

Update 18.02.2020: In der Antwort auf eine Anfrage der Grünen Fraktion „War ein „südeuropäischer Trapper“ (Welt vom 15.12.2019) der Dienstleister für den erfolglo-sen Fang des Rodewalder Wolfes? – Welche Schäden an wehrhaften Rindern hat der Rüde tatsächlich verursacht?“ beziffert das Land den Aufwand zur Jagd auf den Rodewalder Wolfsrüden mit „überschlägig 1,25 Mio. Euro“. Das Umweltministerium bestätigt erstmals auch den Einsatz eines international tätigen Fallenstellers (Kosten für Trapper etwa 50.000 Euro). Der letzte nachgewiesene Riss von GW717m ist über 6 Monate alt und kostete 544 Euro.

Kleine Anfrage und Antwort zu 4 (Seite 5 im PDF): Welchen finanziellen Schaden hat der Rodewalder Rüde seit November 2018 nachweislich an zum Selbstschutz befähigten Rindern verursacht?
Durch die Regelungen der Richtlinie Wolf entsteht für Tierarten wie Pferde und Rinder auch bei Mischbeweidung eine Sonderkulisse zur Herdenschutzförderung, wenn innerhalb eines Jahres und 30 km Radius drei entsprechende Tiere durch Wolfsangriffe getötet wurden. Durch das Jagdverhal-ten von GW717m ist dies sowohl bei Rindern als auch bei Pferden der Fall. Der durch GW717m absehbar verursachte Schaden für die Steuerzahlerin/den Steuerzahler liegt derzeit bereits bei überschlägig 1,25 Mio. Euro. Als Folge des Rissverhaltens des Wolfes wurden bisher im Territori-um Anträge für wolfsabweisende Zäune in Höhe von ca. 465.000 Euro für Rinder sowie ca. 781.000 Euro für Pferde gestellt, die voraussichtlich aus Landesmitteln erstattet werden. Daneben ist seit November 2018 durch den Rodewalder Rüden ein direkter Schaden in Höhe von 544,- Euro an Rindern entstanden

Link kleine Anfrage mit Antwort Bündnis90/Grüne Niedersachsen (klick Link)

Link zur Pressemitteilung Bündnis90/Grüne Niedersachsen:

Umweltminister hat sich bei Wolfsjagd verrannt (klick Link)


Mein Beitrag vom 7. August 2019:

Transparenz beim Umgang mit Steuergeldern: Was kostet die Jagd auf den Rodewalder Wolfsrüden GW717m?

Das Geld hätte unsere Landesregierung wirklich sinnvoller investieren können, z. B. für Ausgleichs-, Förder- und Unterstützungszahlungen an die Tierhalter und im Wolfsschutzmanagement.

Seit Januar 2019 steht der Rodewalder Elternrüde (das Elternpaar hat aktuell 7 neue Welpen) auf der Abschussliste. Das ganze Spektakel  kostete den Steuerzahler bislang 83.939,38 Euro (Stichtag 25.07.2019). Das geht aus der Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 18/4283 – 2 PDF-Seiten) der Grünen hervor. Der mit der Wolfsentnahme betraute „Dienstleister“ stellte demnach für seine Dienste 48.201,64 Euro in Rechnung, für “anteilige Personalkosten” der Landesverwaltung kommen noch einmal 31.628,76 Euro hinzu. Weitere kleinere Posten in der Gesamtrechnung sind der Einsatz von Ordnungskräften in Höhe von 2.978,48 Euro und Kosten für GPS-Satellitenhalsbänder in Höhe von 1.130,50 Euro.

!!! Auszug aus der Drucksache zum Schaden, die der Wolf angerichtet hat:

>> 3. Wie hoch sind die Ausgleichszahlungen für GW717m zugeordnete Risse, bei denen ein nach Auffassung des Landes ausreichender Wolfsschutz gegeben war?

In den Fällen (NTS 678, NTS 811 und NTS 852), die die Grundlage für die Entnahme waren, ist ein Schaden von 2.458,60 Euro entstanden.
Zudem kam es zu einem Übergriff von GW717m auf Schafe, bei denen ein empfohlener Grundschutz von 1,20 m E-Netzen überwunden wurde. Hierbei ist ein Schaden von 429,10 Euro entstanden. <<

Foto Wolf im Wisentgehege Springe @ deisterland.wp.com

Isegrim geht es an den Kragen

© deisterland.wp.com

Der Bundesrat hat am Freitagvormittag mit  einer Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen (PDF), dass Wölfe künftig nach Angriffen auf Nutztiere leichter abgeschossen werden können.

Hoffentlich ist der Beschluss nicht ein Türöffner für weitere Abschussgenehmigungen – der Schrei nach Wolfsfreien Zonen wird immer lauter.