Woran stirbt der Rotmilan?

Update: Link zur Sendung https://www.zdf.de/politik/frontal/rotmilan-gegen-windkraft-100.html

Ein aktuelles EU-Forschungsprojekt zeigt Ergebnisse zu den Todesursachen mit aus meiner Sicht vielen Fragezeichen. Demnach sind Rotmilane nicht durch den Ausbau der Windkraft gefährdet. „An einem Windrad zu sterben, ist ein äußerst seltenes Ereignis, wirklich extrem selten“, fasst Rainer Raab die ersten Ergebnisse von „LIFE EUROKITE“ zusammen.

Rotmilane werden 60 bis 66 Zentimeter lang. Ihre Flügelspannweite beträgt zwischen 175 und 195 Zentimetern. Fressfeinde sind Uhu, Habicht, Baummarder und Waschbär.

Todesursachen lt. EU-Forschunsprojekt (bezieht sich auf Europa)

  1. Fressfeinde
  2. Vergiftung
  3. Straßenverkehr
  4. Stromleitungen
  5. Abschuss
  6. Schienenverkehr
  7. Windkraft

Mehr zum Forschungsprojekt „Rotmilan gegen Windkraft – Das Märchen vom bedrohten Greifvogel“ heute, am Dienstag bei ZDF Frontal um 21.20 Uhr.

© deisterland.wp.com

 

3 Gedanken zu „Woran stirbt der Rotmilan?

    • Bei dem Forschungsprojekt handelt es sich um einen Zwischenstand. Hinzu kommt, dass auch andere Vogelarten unter die Flügel geraten. Das ist also zu einfach gedacht, sich nur auf den Rotmilan zu beziehen. Der Frontal-Bericht zeigt aber mal wieder typische deutsche Absurditäten auf. Ein Windkraftbetreiber will 11 alte durch leistungsstärkere 6 neue Anlagen mit Kollisionsschutz ersetzen und bekommt dafür keine Genehmigung. Als Begründung muss der Rotmilan herhalten, der auch noch auf behördliche Anordnung vom Betreiber angefüttert werden muss… Tse!

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