Deister Hiking Trails

Buntes aus dem Deisterland

Deister Hiking Trails

Letzter Platz Mond Shooting 2018

Am 16. Mai 2022 zeigt sich bei einer totalen Mondfinsternis auch der Blutmond. Los geht es ab 3:32 Uhr. Der Halbschatten der Erde berührt den Mond und die Halbschattenfinsternis beginnt. Um 5:21 Uhr ist er in Hannover verdeckt und geht innerhalb weniger Minuten unter – und das perfekte Foto hoffentlich im Kasten.
https://www.timeanddate.de/finsternis/in/deutschland/hannover

Deister Hiking Trails

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Familie Meise

In der Schar der hungrigen Vögel, die in allen Jahreszeiten unsere Gärten besuchen, fehlt die zierliche Blaumeise fast nie. Wer ein Futterhaus aufgestellt hat, kann das schöne Tier, das in Gärten, Parks und Wäldern nistet, ganz aus der Nähe beobachten.

Im Nistkasten der Familie Meise ist ordentlich was los. Die Meiseneltern sind unermüdlich fleißig, um die laut piepsenden hungrigen Schnäbelchen der Jungen mit Futter zu versorgen und die Wohnung sauber zu halten.

Pusteblume

Der Löwenzahn, auch Kuhblume und Kettenblume genannt, ist auf Wiesen und Weiden weit verbreitet und gehört zu den komplett essbaren Wildkräutern. Er besitzt gelbe köstlich schmeckende Blüten. Die Pfahlwurzel des Löwenzahns enthält das Heilmittel Inulin. Der milchige Saft der Pflanze wird bei Rheuma, Gallenleiden und Leberkrankheiten angewendet. Er wirkt auch bei Verstopfung und ist harntreibend.

Sammelt Wildkräuter nur in Bereichen, die für Autos und Hunde nicht erreichbar sind. Ich speise gerne von gedeckten Wiesen im Walterbachtal.

Fotos ©deisterland.wp.com / Löwenzahn im Walterbachtal bei Nienstedt am Deister

Tag des Baumes 2022

Der „Tag des Baumes“ wird in diesem Jahr zum 70. Mal in Deutschland gefeiert. Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer haben in den letzten Jahren große Schäden in den Wäldern angerichtet. Der Aktionstag weist in die Zukunft und zeigt auf die hohe Bedeutung jedes einzelnen Baumes und auf das nachhaltige Wunderwerk Lebensraum Wald.

Bäume unterstützen sich gegenseitig.
Bäume gehen Symbiosen mit Pilzen und Bakterien ein.
Bäume bieten Baumbewohnern Nahrung, Schutz- und Lebensräume.
Bäume tragen köstliche Früchte.
Bäume spenden Schatten.
Bäume liefern Hölzer und Zellstoffe.
Bäume sind die „Grüne Lunge“ der Städte.
Bäume können viel CO2 aus der Luft nehmen.
Bäume lügen nicht und reden keinen Unsinn.

Was atmen wir ohne Bäume?

„Zu fällen einen schönen Baum, braucht ’s eine halbe Stunde kaum. Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk‘ es,
ein Jahrhundert.“

(Eugen Roth)

Fotos © deisterland.wp.com

Foto Deisterwald © deisterland.wp.com

Tag des Baumes 2018

Wir zähmten das Feuer und lernten kochen

Empfehlung arte-Doku „Das Tier im Menschen“. Diese Folge zeigt auf, was den Menschen zu einer den Planeten dominierenden Spezies gemacht hat. Link zur arte-Sendung: https://www.youtube.com/watch?v=HIxg1v3qNu0

Foto ©deisterland.wp.com / Ostermarkt Jagdschloss Springe, 4/2015

 

 

Schmackhafter Frühlingsduft im Deisterwald

Riesige Bärlauchfelder im Deister laden zum Naschen ein. Die scharf-würzigen Blätter (Verwandtschaft mit dem Knoblauch) schmecken in Dips, Salaten und Suppen, als Pesto und in vielen weiteren Gerichten.

Doch vorsicht: Immer wieder wird Bärlauch mit dem Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen verwechselt. Informationen rund um den Bärlauch findet ihr beim NABU.

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Woran stirbt der Rotmilan?

Update: Link zur Sendung https://www.zdf.de/politik/frontal/rotmilan-gegen-windkraft-100.html

Ein aktuelles EU-Forschungsprojekt zeigt Ergebnisse zu den Todesursachen mit aus meiner Sicht vielen Fragezeichen. Demnach sind Rotmilane nicht durch den Ausbau der Windkraft gefährdet. „An einem Windrad zu sterben, ist ein äußerst seltenes Ereignis, wirklich extrem selten“, fasst Rainer Raab die ersten Ergebnisse von „LIFE EUROKITE“ zusammen.

Rotmilane werden 60 bis 66 Zentimeter lang. Ihre Flügelspannweite beträgt zwischen 175 und 195 Zentimetern. Fressfeinde sind Uhu, Habicht, Baummarder und Waschbär.

Todesursachen lt. EU-Forschunsprojekt (bezieht sich auf Europa)

  1. Fressfeinde
  2. Vergiftung
  3. Straßenverkehr
  4. Stromleitungen
  5. Abschuss
  6. Schienenverkehr
  7. Windkraft

Mehr zum Forschungsprojekt „Rotmilan gegen Windkraft – Das Märchen vom bedrohten Greifvogel“ heute, am Dienstag bei ZDF Frontal um 21.20 Uhr.

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Wozu sind Kriege nötig?

Keiner will sterben, das ist doch klar
Wozu sind denn dann Kriege da?
Herr Präsident, du bist doch einer von diesen Herren
Du musst das doch wissen
Kannst du mir das mal erklären?
Keine Mutter will ihre Kinder verlieren
Und keine Frau ihren Mann.Also warum müssen Soldaten losmarschieren
Um Menschen zu ermorden – mach mir das mal klar
Wozu sind Kriege da?

Herr Präsident, ich bin jetzt zehn Jahre alt
Und ich fürchte mich in diesem Atomraketenwald.
Sag mir die Wahrheit, sag mir das jetzt
Wofür wird mein Leben aufs Spiel gesetzt?
Und das Leben all der andern – sag mir mal warum
Sie laden die Gewehre und bringen sich gegenseitig um
Sie stehn sich gegenüber und könnten Freunde sein
Doch bevor sie sich kennenlernen, schießen sie sich tot
Ich find das so bekloppt, warum muß das so sein?

Habt ihr alle Milliarden Menschen überall auf der Welt
Gefragt, ob sie das so wollen
Oder geht′s da auch um Geld?
Viel Geld für die wenigen Bonzen,
Die Panzer und Raketen bauen
Und dann Gold und Brillanten kaufen
Für ihre eleganten Frauen
Oder geht’s da nebenbei auch um so religiösen Twist
Dass man sich nicht einig wird
Welcher Gott nun der wahre ist?

Oder was gibt′s da noch für Gründe
Die ich genauso bescheuert find‘
Na ja, vielleicht kann ich’s noch nicht verstehen
Wozu Kriege nötig sind
Ich bin wohl noch zu klein
Ich bin ja noch ein Kind.

Nie wieder Krieg!

 

Magie der Eulen

Der Uhu, der Kauz und zwo Eulen,
Beklagten erbärmlich ihr Leid:
Wir singen; doch heißt es, wir heulen.
So grausam belügt uns der Neid!

Wir hören der Nachtigall Proben,
Und weichen an Stimme nicht ihr:
Wir selber, wir müssen uns loben,
Es lobt uns ja keiner, als wir!

(Friedrich von Hagedorn,
1708-1754)

Heute zwei Leseempfehlungen: Weltmeister der Persönlichkeit – Artikel in der TAZ (klick Link)

Die Eulenflüsterin: „Ich war ein Kind, das nie gewollt war“, sagt Tanja Brandt. Sehr schmerzhaft sind ihre Erinnerungen, sobald sie über ihr Elternhaus spricht. In ihrem Buch schreibt sie über ihren harten Lebensweg und die Liebe zu den Tieren, die sie daran erinnert, dass Träume wahr werden können. Auch lernt sie von ihren Tieren, was es braucht, um glücklich zu sein: Von Ingo, dem Schäferhund, alles über Geborgenheit. Von Bärbel Mitgefühl und Verlässlichkeit, und auch Gandalf zeigt ihr, wie wunderbar Fürsorge ist.


Herrscher der Nacht

Unter den Eulen ist der Uhu die größte Art. Noch vor wenigen Jahrzehnten war der Uhu in weiten Teilen Europas ausgestorben. Inzwischen ist der nachtaktive Jäger in Niedersachsen wieder heimisch geworden. Sein Speiseplan besteht aus Säugetieren wie Mäusen, Ratten, Kaninchen, Hasen, Amphibien und Reptilien.

Foto deisterland.wordpress.com

Zum Abschluss noch ein ❤ für die Eule mit dem Herzgesicht

Auf ihren weizenfarb’nen Flügeln,
Mit ihrer ernsten weißen Stirn
Huscht wie ein Geist sie
Durchs Giebelloch in die Scheune.

(John Clare, 1793 -1864)

Schleiereule © deisterland.wordpress.com

White Beauty

Wer kennt noch die Filmserie „Silas“? Als Kleene wollte ich mit einem weißen Pferd aus einem kleinen Dorf in der Gemeinde Kneitlingen (Geburtsort des Schalks Till Eulenspiegel) flüchten. Die Flucht missglückte und ich war nach der Aktion im Dorf als diebisches Balg verschrien. Niemand verstand den Grund.

Ich war bis zu einem schweren Reitunfall in der Jugendzeit eine begeisterte Reiterin. Die Stute erinnert mich ein bissle an Mohammed, einem wunderschönen Araberhengst, auf dem ich als Jugendliche viele Jahre reiten durfte. Auch heute noch mag ich die majestätischen Wesen und überlege manchmal…

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Auf ein besseres Jahr 2022

Wir machen uns einen schönen Silvesterabend mit vielen Leckereien!

Wir wünschen euch einen schönen Rutsch und alles Gute für das Jahr 2022!
Zum Jahresabschluss noch ein Artikel mit der Glücksforscherin Michaela Brohm-Badry „Kleine Dinge planen… Irgendwie-Durchkommen“.

Modeendlager in der Wüste

In der Atacama-Wüste im Norden Chiles gibt es einen Friedhof für gebrauchte Kleidungsstücke. 29178 Tonnen Pullis, T-Shirts und Hosen aus der ganzen Welt sammelten sich allein in diesem Jahr (bis Oktober 2021) zu riesigen Kleiderbergen auf. Die besten Kleidungsstücke werden aussortiert. Der Rest landet in der Wüste und wird angezündet. Das führt zu zusätzlichen Umweltverschmutzungen und die Menschen vor Ort haben keine Chancen, sich dagegen zu wehren. Artikel im Geo-Magazin

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Schlaue Vogelwelt

Vogelhirne sind zwar klein, aber sehr leistungsfähig. Manche Arten sind sogar bessere Problemlöser als Primaten und Kleinkinder. Artikel National Geographik (klick Link).

Zu dem interessanten Artikel zeige ich ein paar Fotos aus meiner Sammlung.

Nudelsalat nach deisterianischer Art

Einkauf für den Salat:
250 g Nudeln nach Wahl
1 Tomate (oder getrocknete Tomaten)
1 Packung Mozzarella
150 g Parmaschinken
5 Cornichons
Rucola und Kräuter

Dressing:
100 ml Olivenöl nach Wahl
4 EL Balsamico nach Wahl
Bärlauchblätter oder Bärlauchpulver aus dem Deister
1 große Knoblauchzehe
1 TL Pesto Verde
1 TL Pesto Rosso
Etwas Chilipulver / Sambal Oelek
Salz und Pfeffer
Allerlei Kräuter

Zubereitung Nudelsalat:
Nudeln kochen und abkühlen lassen. Nebenbei die Zutaten kleinschneiden und das Dressing mit Olivenöl, Balsamico, Chilipulver und Pesto in einer Schüssel zubereiten.  Die kleingeschnittenen Zutaten ins Dressing hinzugeben und umrühren. 10 Minuten ziehen lassen. Nudeln in eine große Schüssel geben, Dressing drüber und gut durchmischen. Salzen, pfeffern und bei Bedarf nachwürzen. Fertig! Ziehen lassen.

Dazu können noch Parmaschinken, Pinienkerne und geriebener pikanter Käse / Parmesan angeboten werden. Zum kleinen Grillfest passt ein Bierchen aus der Deisterregion oder ein alkfreies Getränk 🙂 . Guten Appetit und schönes Wochenende!

Elster (Pica Pica)

Elstern sind außergewöhnlich intelligent und können sich sogar im Spiegel selbst erkennen. Im Volksmund sagt man ihr nicht nur nach, Glitzerndes zu stehlen, sondern auch, dass sie die Nester von Kleinvögeln ausplündern. Die Urteile über ihr „diebisches“ Tun sind in mehreren Untersuchungen (Kot-, Magen- und Speiballenanalysen) widerlegt worden. Elstern halten sich gerne an Orten auf, wo auch Amseln, Buchfinken, Meisen, Nachtigallen, Spatzen oder Zaunkönige zahlreich unterwegs sind. Der Ernährungsplan besteht aus Samen, Früchten, Insekten, Larven, Regenwürmern, Aas und den zahlreichen Köstlichkeiten in Haushaltsabfällen. Kleinvogelküken- oder Eierreste lagen bei allen Untersuchungen bei etwa drei Prozent.

Die cleveren Flieger bewegen sich geschickt und quetschen sich gerne in sehr kleine Vogelfutterhäuschen. Frech und „selbstbewusst“ trauen sie sich auch an Hunde heran und picken an der Rute, wenn es um einen Anteil an der täglichen Hundefutterration geht. Ihre Lautrepertoire reichen von dem bekannten „Schackern“ oder „Schäckern“ bis hin zu einem wunderschönen leisen rhythmischen Plaudergesang mit weichen Triller- und Pfeiftönen.

Hier eine aktuelle Aufnahme von unserem Dauergast „Edgar“  ❤

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Pferd – Wildschwein – Mensch

Pferde und Wildschweine kann man wirklich sehr leicht verwechseln…

Artikel Zeit-Online: Jäger erschießt versehentlich Pferd auf Koppel – Ein Jäger hat auf einer Weide im Hochtaunuskreis versehentlich ein Pferd erschossen. Er habe angegeben, das zwölfjährige Quarterhorse mit einem Wildschwein verwechselt zu haben, sagte ein Polizeisprecher in Wiesbaden am Dienstag.

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Nach 2030

sagen Forscher für Kalifornien Ende der Waldbrände voraus – weil es nicht mehr genug Bäume geben wird.

Artikel im Spiegel: Neuer UNO-Weltklimagericht (klick Link)

Wo überall die Feuer lodern, zeigt eine Echtzeit-Satellitenkarte der Nasa https://firms2.modaps.eosdis.nasa.gov/map/.

Obelix‘ Lieblingsschweine

verursachen weltweit jährlich so viele CO2-Emissionen wie rund 1,1 Millionen Autos, behauptet ein internationales For­sche­r:in­nen­team. (Artikel „Schweine als Klimasäue“, TAZ, klick Link)

… hoffentlich werden jetzt nicht die 400.000 deutschen Jäger*innen zu Klimaschütz*innen 😉 .

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11 Minuten

Nach Richard Branson flog kurz danach auch Amazon-Gründer Jeff Bezos für 11 Minuten ins All.

Ein Vorschlag von Wladimir Kaminer zur Rettung des Planeten

Die Kurzstreckenfluge sollen verboten werden, wenn wir der Planet retten wollen. Bezos Schiff hat in einer Minute 300 Tonnen CO2 ausgestoßen. So viel atmen die Chinesen in einem Jahr nicht aus.
Es muss ins europäische Klimaprogramm: Mindestdauer für Weltraumfluge der Superreichen. Kein Rückflug bis 2050, sonst kommen wir nicht weiter Kameraden.
Wladimir Kaminer, vollständiger Text –> https://www.facebook.com/wladimir.kaminer.7
Altes Foto aus meiner Sammlung © deisterland.wp.com

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