Rauchschwalbennest

In diesem Nest wachsen vier Flugakrobaten heran. Sicher werden sie bald ihre ersten Flugversuche unternehmen.

Rauchschwalbennest
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Ameisenhaufen

Dieser Hügel im Wald wurde von Waldameisen gebaut. Die fleißigen Tierchen lieben die Wärme und bauen gerne an sonnigen Standorten. Je höher der Bau, desto mehr Fläche wird durch die Sonne erwärmt und schützt die Bewohner vor Kälte.Um innen zu heizen, nehmen die Tierchen vor dem hineingehen gerne ein Sonnenbad. Wenn es zu warm im Bau wird, öffnen sie einfach an mehreren Stellen den Bau und lüften ordentlich durch 🙂

Dohle „Corvus monedula“

Die etwa taubengroßen Dohlen bewohnen Parklandschaften, Städte, Ruinen, Schluchten und Wälder. Dort leben sie gesellig in größeren Gemeinschaften, in der eine Rangordnung „Rechte und Pflichten“ der Vögel regelt. So haben ranghöhere Dohlen nicht nur Vorteile, sondern auch Pflichten z. B. als Wächter.

Die hochsozialen Dohlen sind selten allein und vergesellschaften sich gerne mit Saatkrähen. Dohlenpaare bleiben meist ein Leben lang zusammen. Sie brüten am liebsten in Kolonien und suchen sich ihre Nistplätze in Bäumen, Kirchen, Ruinen, Höhlen, Felswänden oder Stahlkonstruktionen von Brücken. In der Brutzeit von April bis Juni legt das Weibchen etwa 3-6 Eier, die es 17-18 Tage bebrütet. Während der Brutzeit wird sie vom Männchen gefüttert. Die Küken werden dann von beiden gemeinsam versorgt.

Dohlen fliegen in Schwärmen zur Nahrungssuche. Speiseplan: Getreide, Fallobst, Würmer, Insekten, Eier, Abfall… Sie sind Nesträuber.

Da ihr schwarzes Gefieder mit der grauen Kapuze der Kleidung von Dorfpriestern ähnelte, erhielt die Dohle den Beinamen „monedula“ – Mönchlein.

Das „Mönchlein“

Kritik an Taubenzüchter

Seit mehr als einer Woche wohnt nun der Taubenmann „Curly“ bei uns im Garten. Er war bei einem Brieftaubenverein mit der Vereinsnummer 02264 in der Region Hannover registriert. Der Verein wurde vor vier Jahren aufgelöst.  Der Züchter von „Curly“ lebte in Lüdersen und verstarb vor fünf Jahren. Somit lässt sich nun angeblich nicht feststellen, woher die Taube kommt und wo ihre derzeitige Heimat ist. Ich kenne mich mit der Taubenzucht und deren Nachlassverwaltung nicht aus , gehe aber davon aus, dass das Tier erst vor kurzem seinen aktuellen Heimatschlag verloren hat. Seit fünf Jahren fliegt die gesunde Brieftaube definitiv nicht obdachlos durch die Wohnsiedlungen.

Mittlerweile sehe ich die Taubenzucht mehr als kritisch. Es kann nicht sein, dass diese Tiere erst gezüchtet und als Eigentum beringt werden und wenn die Zucht oder der Verein aufgegeben wird, dann den Tieren einfach der Heimatschlag genommen wird. Das ist wie aussetzen eines Hundes. Diese Brieftaube ist stark auf Menschen geprägt. Hier halten sich auch andere Tauben auf. Er hat kein Interesse sich den Artgenossen anzuschließen. Am Telefon wird man von Taubenzüchtern verarscht. Der Verein 02264 aus Hemmingen, wo „Curly“ gemeldet war, wurde wie oben geschrieben vor vier Jahren aufgelöst. Heute telefonierte ich mit einer Dame aus Bennigsen/Lüdersen, um nach einem neuen Zuhause zu fragen. Ihr Sohn betreibt den Brieftaubenverein seit Jahren nicht mehr und lässt keine Tauben mehr fliegen. Sie verwies auf den ehemaligen Vereinsvorsitzenden 02264.  „Herr X  lässt Brieftauben noch fliegen. Eventuell nimmt er die Taube auf.“ Da fühle ich mich schon ein wenig veräppelt. Ich glaube, man möchte einfach nur keine Zuflieger aufnehmen.

Da stellt sich mir die Frage, wie ernst nehmen Taubenzüchter und Vereine überhaupt den Tierschutz? Was hat der Brieftaubensport überhaupt mit Sport zu tun? Was passiert mit den Tieren, wenn die Zucht aufgegeben wird? Taubenzucht ist eine Lebensaufgabe. Jeder, der sich ein oder mehrere Tiere hält, steht diesen gegenüber in der Verantwortung. Wer das nicht kann, sollte Briefmarken sammeln!

Buntes aus dem Deisterland