Über HikingRebel

Mein Name ist HikingRebel. Hauptberuflich bin ich Zahlenmeisterin, gehöre also zu den Rechenknechten, und betreibe nebenbei Fotografie als Hobby. Momentan fotografiere ich nur für mich und stelle ab und zu einige Bilder online.

Gefährdet die Windkraft bestimmte Vogelarten?

Windenergie und Vögel: „Die Opferzahlen sind viel höher als gedacht“

Für die Befürworter der Energiewende ist es eine unbequeme Tatsache: Windkraft fordert immer mehr Opfer unter Vögeln, Fledermäusen und Insekten. (Geo-Artikel klick Link)
Foto © by deisterland.wp.com

Seltsame Quittung beim Gemüse-Goebbels gefunden

Berlin (dpo) – Es klingt zunächst wahnwitzig. Doch wenn man sich alle Puzzle-Stücke ansieht, erhärtet sich ein unglaublicher Verdacht: Wird Attila Hildmann in Wahrheit von der Bundeskanzlerin persönlich bezahlt, um die Querdenker-Szene lächerlich zu machen? Eine aktuelle Postillon-Recherche weist genau darauf hin. (Klick Link)

Das philosophische Radio

Empfehlung für die Ohren. Aktuelle Podcast-Beiträge mit Ulrike Herrmann. Harald Welzer, Hartmut Rosa, Richard David Precht und vielen anderen.

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-das-philosophische-radio/index.html

 

Das Walterbachtal bei Nienstedt am Deister

Update: Rundwanderweg WE2 Nienstedt / Einbeckhausen

Das liebliche Walterbachtal liegt bei Nienstedt am Deister. Ihr erreicht das Wandergebiet über die K61 / Lauenauer Straße, biegt in die Ludwig-Schlepper-Straße ein und fahrt die Straße bis zum Wanderparkplatz Hassel runter.

Vom Parkplatz geht es direkt in das Walterbachtal. Dieses Naturschutzgebiet (seit 1987) zeichnet sich durch eine vielfältige Wald- und Wiesenlandschaft aus. Parallel zum Walterbach (auch Waltershagener Bach genannt) wandert ihr auf breiten und schmalen Naturwegen. Der WE2 führt am Hexenteich vorbei, der auf die grausamen Zeiten der Hexenverfolgung im Mittelalter hinweist. Mehrere Frauen sollen hier in einer sogenannten „Wasserprobe“ ertränkt worden sein. An der nächsten Wegkreuzung geht es links weiter, um über eine alte Gewölbesteinbrücke in Richtung Einbeckhausen zu wandern. Nach wenigen Minuten bieten sich eindrucksvolle Ausblicke in das Deister-Süntel-Tal.

Der Weg folgt nun der alten Poststraße von Lauenau nach Bad Münder. Kurz vor Einbeckhausen biegt der WE2 nach links ab, vorbei an den Gehöften der ehemals selbstständigen Kommune Milliehausen und trifft auf den Hasselweg. Dieser führt nun nach Norden in Richtung Nienstedt zurück. Ein Denkmal in einem kleinen Hain erinnert an den Bürger Ludwig Schlepper. Kurz danach gelangt ihr wieder in den Hassel-Wald und erreicht abschließend den Wanderparkplatz. Streckenlänge: etwa 7 km.

Hier eine kleine Fotoauswahl aus April 2016. Idealer Ort zum Bärlauch sammeln. Viel Spaß 🙂

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Welt der kleinen feinen Pottland-Seenlandschaften

Wir leben auf einem wunderschönen Planeten und unser Land hat so viele schöne Orte!

Ich war für ein paar Tage im Pottland wandern. Das Pottland ist eine historische niedersächsische Töpferregion zwischen Leine und Weser und erstreckt sich von Alfeld bis nach Springe am Deister. Die hochwertige Pottlandkeramik genoss mal einen hervorragenden Ruf und fand Abnehmer weit über den norddeutschen Raum hinaus.

Eine Empfehlung für Naturfreaks ist der Campingplatz am Humboldtsee, nahe gelegen an der kleinen Stadt Duingen, die etwa 4 Kilometer von dem Seengebiet entfernt liegt. Der Campingplatz ist klein, aber dafür fein und lockt nicht nur Campingfans und Badebegeisterte mit Schlauchbooten und SUP-Boards an. Rund um den Humboldtsee liegen zahlreiche weitere Seen wie der Bruchsee und Weinberger See, die auf gut ausgeschilderten Wegen zu Radtouren, Spaziergängen oder Wanderungen einladen. (Hobby)Fotografen finden hier eine abwechslungsreiche Natur vor und viele hübsche Motive drängen sich der Linse geradezu auf. Der sichtbare längste norddeutsche Klippenzug Ith (bis 439 m ü. NHN) lädt zum Klettern und zu Mountainbiketouren sowie Tageswanderungen ein.

Hier ein paar Aufnahmen von den Pottlandwegen Duinger Wald/Hils. Ausgangspunkt ist der Campingplatz am Humboldtsee. In der Rezeption bekommt man eine kleine Rundwanderkarte. Alle Wege sind toll und gut ausgeschildert! Besonders interessant fand ich den schönen „DU4 – Geologischen Wander- und Lehrpfad“, der über alle wichtigen Einheiten, deren Entstehung, Aufbau und Nutzung informiert. Der „Genussweg“ führt über schöne Pfade mit Panoramablick am Waldrand entlang und führt an Steinbrüchen sowie am Weinberger See und Ententeich (Empfehlung für Hobby-Fotografen!!!) vorbei.

Von meinen Ith-Wanderungen folgt zu einem späteren Zeitpunkt ein neuer Beitrag.

Alle Aufnahmen sind  ©deisterland.wp.com

Besuch in der Küche

Zum Glück ist unser Killerkater auf Wanderschaft. Gestern Abend fing unser sportlicher Kater sich vor  meinen staunenenden Augen im Beisein meines Nachbarn einen Wiesel. Zwei Zäune, lautes Rufen und Klatschen hielten ihn nicht von der Jagd ab. Er schleppte seine quietschende Beute mit professionellen Sprüngen über die Zäune in sein Versteck am Bahndamm. Zum Glück nicht auf unsere Fußmatte auf der Terrasse oder auf dem Balkon! Ich habe so eine Jagd (okay, Mäusejagd und leider auch Vogeljagd schon) noch nie zuvor beobachtet und war völlig entsetzt. Als er gestern Abend nochmal bei uns vorbei schaute, stank er wie ein Iltis! Sobald er durch unsere Gärten schleicht, startet der Vogelalarm – angeführt von einer laut tösenden Amtsdrossel, die eine zerfledderte punkige Amsel ist.

Sauerei

Noch weniger Rechte für die Sau

Artikel im Spiegel: Trotz Fleischskandal, trotz Tierwohldebatten: Der Bundesrat will einer Gesetzesänderung zustimmen, die das elende Leben der Muttersauen weiter verschlechtert. Die Grünen sind auch dabei.

„Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren – nur von toten.“

Karen Duve

Wir müssen endlich weg von der Massentierhaltung und von Fleischkonzernen / Großschlachtfabriken

Fleischkonzerne und Schlachtfabriken sind eine Schande für Tier, Mensch & Umwelt. In der Schlachtfabrik Wietze bei Celle werden täglich Tiere am laufenden Band getötet! Der Neubau wurde mit 6,5 Millionen € vom Land Niedersachsen und weiteren 800.000 € von der schwarz-gelben Bundesregierung subventioniert. Quelle: Wiki

Fotos aus 8/2013, Protestaktion unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt!“ mit rund 5.000 Menschen, die eine Menschenkette um die hochgesicherte Hühnerschlachtfabrik in Wietze bildeten.

Fotos ©deisterland.wp.com

Maikäfer auf unserer Wiese

„Es gibt keine Maikäfer mehr“, sang Reinhard Mey einst. Tatsächlich schienen die beliebten Krabbler wegen Verfolgung und Vergiftung fast ausgestorben. Doch in den letzten Jahren haben sich Feld- und Waldmaikäfer wieder erholt. Artikel Nabu: „Die Maikäfer sind wieder da“

Fotos ©deisterland.wp.com

Der Tisch ist gedeckt

Die meisten würden Löwenzahn als Unkraut bezeichnen und mit Gänseblümchen „Er liebt mich, Er liebt mich nicht…“, „Sie liebt mich, Sie liebt mich nicht…“ spielen. Viele essbare Wildkräuter und Blüten schmecken ideal als Beilage zu Salaten, Suppen oder Saucen.

Waschbär beendet Glockengeläut

Im Löwenhagener (Landkreis Göttingen) Kirchenturm wohnt ein Waschbär und spielt Streiche. Das possierliche Tier habe mehrfach den Hebel des Stromschalters der Glockenanlage umgelegt und so das Geläut der Glocken verhindert. Artikel NDR: Zu laut? Waschbär schaltet Kirchenglocken ab

Noch ein interessanter Artikel im Tagesspiegel: Coronastille, Coronaleere: Die Natur erobert die menschenleeren Städte

Foto ©deisterland.wordpress.com 🙂

Waschbär im Wisentgehege Springe

Alte Taufe im Deister

Die Alte Taufe ist ein Quader aus Wealdensandstein mit rund 3 Meter Seitenlänge und einer tiefen Mulde auf der Oberseite. Der Felsblock liegt etwa 100 m abseits des Deisterkamms in der Nähe des Nordmannsturms.

Die von mir vorgeschlagene kurze Familienwandertour startet auf dem Parkplatz Nienstedter Pass. Vom Parkplatz kommend die Passstraße kurz nach links überqueren. Nach ein paar Metern weist ein Schild auf einen schönen leicht ansteigenden Wanderweg in Richtung Nordmannsturm und Lauenau.

Erstes Ziel ist der Nordmannsturm. Das markante Bauwerk wurde 1862 von dem Rintelner Maurer- und Steinhauermeister Constantin Nordmann errichtet, der selbst ein leidenschaftlicher Wanderer war. Der 19 Meter hohe Turm ist über 76 Stufen zu erklimmen. Von der Plattform aus werden Wanderer bei klarem Wetter mit einer weiten Aussicht belohnt.

Weiter geht’s auf dem Kammweg. Nach einem weiteren Kilometer erreicht ihr den Abzweig zur „Alten Taufe“. Ein Wegweiser vor der „Regenpfeiferhütte“ führt auf einen felsigen Pfad bergab bis zum Findling.

Ob hier wirklich mal Menschen geopfert wurden, ist nicht belegt.

Auf dem schmalen Pfad hinter dem Findling geht es weiter bergab und wir gelangen auf einen befestigten Weg. Links folgend führt der Weg an Felswänden und einem Aussichtspunkt „Nienstedter Weitblick“  vorbei in Richtung Wallmannhütte. Der Wallmannweg führt wieder zum Parkplatz auf dem Nienstedter Pass zurück. Die gesamte Wanderstrecke beträgt etwa 7 bis 8 Kilometer.

 

 

Vogelschwund – Warum sterben Vögel?

Foto ©deisterland.wp.com

Das Hauptproblem beim Rückgang der Vogelbestände sei nicht der Klimawandel, sondern die Zerstörung natürlicher Lebensräume und das Insektensterben. (Neue Studie Oslo (dpa)) 

Was tun?

  1. Wir brauchen dringend eine kluge und naturverträgliche (EU)Agrarpolitik.
  2. Vögel müssen Brutplätze und genügend proteinreiche Nahrung finden, um ihren Nachwuchs großzuziehen. Dafür benötigen Vögel und Insekten mehr wild wachsende Wiesen, Weiden, Hecken usw..
  3. Verringerung von großindustriellen Ackerlandflächen mit Monokulturen.
  4. Verringerung / Vermeidung Einsatz von Medikamenten, Pestiziden und Düngemitteln.
  5. Einladung an Bienen, Falter, Vögel und andere Arten auf verwilderte Grundstücksflächen: Langweilige grüne Grundstücksrasenflächen oder hässlichgruselige Steingärten gegen eine wilde Wiese voller verschiedenster Blumen, Gräser und Kräuter sowie insektenfreundlichen Bäumen und Sträuchern eintauschen.

Foto ©deisterland.wp.com

Jagd auf Rodewalder Wolfsrüde GW717m verschlingt 1,25 Mio. Euro

Update 18.02.2020: In der Antwort auf eine Anfrage der Grünen Fraktion „War ein „südeuropäischer Trapper“ (Welt vom 15.12.2019) der Dienstleister für den erfolglo-sen Fang des Rodewalder Wolfes? – Welche Schäden an wehrhaften Rindern hat der Rüde tatsächlich verursacht?“ beziffert das Land den Aufwand zur Jagd auf den Rodewalder Wolfsrüden mit „überschlägig 1,25 Mio. Euro“. Das Umweltministerium bestätigt erstmals auch den Einsatz eines international tätigen Fallenstellers (Kosten für Trapper etwa 50.000 Euro). Der letzte nachgewiesene Riss von GW717m ist über 6 Monate alt und kostete 544 Euro.

Kleine Anfrage und Antwort zu 4 (Seite 5 im PDF): Welchen finanziellen Schaden hat der Rodewalder Rüde seit November 2018 nachweislich an zum Selbstschutz befähigten Rindern verursacht?
Durch die Regelungen der Richtlinie Wolf entsteht für Tierarten wie Pferde und Rinder auch bei Mischbeweidung eine Sonderkulisse zur Herdenschutzförderung, wenn innerhalb eines Jahres und 30 km Radius drei entsprechende Tiere durch Wolfsangriffe getötet wurden. Durch das Jagdverhal-ten von GW717m ist dies sowohl bei Rindern als auch bei Pferden der Fall. Der durch GW717m absehbar verursachte Schaden für die Steuerzahlerin/den Steuerzahler liegt derzeit bereits bei überschlägig 1,25 Mio. Euro. Als Folge des Rissverhaltens des Wolfes wurden bisher im Territori-um Anträge für wolfsabweisende Zäune in Höhe von ca. 465.000 Euro für Rinder sowie ca. 781.000 Euro für Pferde gestellt, die voraussichtlich aus Landesmitteln erstattet werden. Daneben ist seit November 2018 durch den Rodewalder Rüden ein direkter Schaden in Höhe von 544,- Euro an Rindern entstanden

Link kleine Anfrage mit Antwort Bündnis90/Grüne Niedersachsen (klick Link)

Link zur Pressemitteilung Bündnis90/Grüne Niedersachsen:

Umweltminister hat sich bei Wolfsjagd verrannt (klick Link)


Mein Beitrag vom 7. August 2019:

Transparenz beim Umgang mit Steuergeldern: Was kostet die Jagd auf den Rodewalder Wolfsrüden GW717m?

Das Geld hätte unsere Landesregierung wirklich sinnvoller investieren können, z. B. für Ausgleichs-, Förder- und Unterstützungszahlungen an die Tierhalter und im Wolfsschutzmanagement.

Seit Januar 2019 steht der Rodewalder Elternrüde (das Elternpaar hat aktuell 7 neue Welpen) auf der Abschussliste. Das ganze Spektakel  kostete den Steuerzahler bislang 83.939,38 Euro (Stichtag 25.07.2019). Das geht aus der Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 18/4283 – 2 PDF-Seiten) der Grünen hervor. Der mit der Wolfsentnahme betraute „Dienstleister“ stellte demnach für seine Dienste 48.201,64 Euro in Rechnung, für “anteilige Personalkosten” der Landesverwaltung kommen noch einmal 31.628,76 Euro hinzu. Weitere kleinere Posten in der Gesamtrechnung sind der Einsatz von Ordnungskräften in Höhe von 2.978,48 Euro und Kosten für GPS-Satellitenhalsbänder in Höhe von 1.130,50 Euro.

!!! Auszug aus der Drucksache zum Schaden, die der Wolf angerichtet hat:

>> 3. Wie hoch sind die Ausgleichszahlungen für GW717m zugeordnete Risse, bei denen ein nach Auffassung des Landes ausreichender Wolfsschutz gegeben war?

In den Fällen (NTS 678, NTS 811 und NTS 852), die die Grundlage für die Entnahme waren, ist ein Schaden von 2.458,60 Euro entstanden.
Zudem kam es zu einem Übergriff von GW717m auf Schafe, bei denen ein empfohlener Grundschutz von 1,20 m E-Netzen überwunden wurde. Hierbei ist ein Schaden von 429,10 Euro entstanden. <<

Foto Wolf im Wisentgehege Springe @ deisterland.wp.com