Obelix‘ Lieblingsschweine

verursachen weltweit jährlich so viele CO2-Emissionen wie rund 1,1 Millionen Autos, behauptet ein internationales For­sche­r:in­nen­team. (Artikel „Schweine als Klimasäue“, TAZ, klick Link)

… hoffentlich werden jetzt nicht die 400.000 deutschen Jäger*innen zu Klimaschütz*innen 😉 .

Fotos ©deisterland.wp.com

11 Minuten

Nach Richard Branson flog kurz danach auch Amazon-Gründer Jeff Bezos für 11 Minuten ins All.

Ein Vorschlag von Wladimir Kaminer zur Rettung des Planeten

Die Kurzstreckenfluge sollen verboten werden, wenn wir der Planet retten wollen. Bezos Schiff hat in einer Minute 300 Tonnen CO2 ausgestoßen. So viel atmen die Chinesen in einem Jahr nicht aus.
Es muss ins europäische Klimaprogramm: Mindestdauer für Weltraumfluge der Superreichen. Kein Rückflug bis 2050, sonst kommen wir nicht weiter Kameraden.
Wladimir Kaminer, vollständiger Text –> https://www.facebook.com/wladimir.kaminer.7
Altes Foto aus meiner Sammlung © deisterland.wp.com

©deisterland.wp.com

Göttinger Riesenwels erstickt an Schildkröte

Das (einheimische?) Reptil hatte sich in den Kiemen des Welses verbissen und verhakt. Am Ende bezahlten es beide mit dem Leben. 😦 . Artikel Spiegel

Eine Nummer kleiner wäre vielleicht bekömmlicher gewesen.

Das Exemplar war es nicht, denn es lebt auf Malle 🙂 . Foto by Deisterland,wp.com

 

 

Friedenspreis für Sebastião Salgado

Als erster Fotograf empfing  Sebastião Salgado den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Ich habe eben im Fernsehen Wim Wenders Laudatio und die Dankesrede von Salgado „Meine Sprache ist das Licht“ gehört.  „Er schiesst nicht“ – sagt Wim Wenders. „Seine Bilder entwaffnen.“ Damit setzt er sich ein für Frieden und Gerechtigkeit. Link zu den BEEINDRUCKENDEN Reden: https://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/1244997/

„Ich grübelte, ich fürchtete, ich zweifelte, doch dieser Zweifel darf uns nicht die Hoffnung nehmen, dass etwas anderes möglich ist. Wir dürfen nicht verleugnen, was wir einander anzutun fähig sind, weil der Mensch immer des Menschen Wolf ist. Aber die Zukunft der Menschheit liegt in unseren eigenen Händen. Um eine andere Zukunft zu errichten, müssen wir die Gegenwart verstehen. Meine Fotos zeigen diese Gegenwart, und so schmerzhaft der Anblick ist, wir dürfen den Blick nicht abwenden.“

Brieftaube DV 02264 10 282 befindet sich am Deister

Ich berichtete vor ein paar Tagen von unserer zugeflogenen und zutraulichen Taube „Curly“. So nennen wir sie mittlerweile. „Curly“ möchte gerne in unser Haus und schaffte es auch einmal bis ins Wohnzimmer, wo sie zur Begrüßung ihr Geschäft hinterließ. Unseren Nachbarn stattete sie ebenfalls einen Besuch im Wohnzimmer ab. Heute ließ sie sich von unserem Rasensprenkler duschen. Wir versorgen sie mit Wasser und mit etwas Vogelfutter und Sonnenblumenkernen. Unser Acker bietet zur Zeit genügend frische Saat. Es wäre aber schon toll, wenn die unverletzte „Curly“ bald den Heimflug zu ihrem Heimatschlag antreten würde. Sie trägt einen Verbandsring mit der Nummer DV 02264 10 282. Wir möchten sie nicht einfangen oder vergrämen. Daher hoffe ich auf einen freiwilligen Heimflug.

 

Plattbauch

Der Plattbauch (Libellula depressa) gehört zur Familie der Segellibellen (Libellulidae). Mit einer Körperlänge von 40 bis 48 Millimetern und einer Flügelspannweite von 70 bis 80 Millimetern sind diese Großlibellen mega schnell unterwegs und im Flug extrem schwer zu fotografieren. Jede Libelle muss auch mal eine Pause machen 🙂

Damhirsch

Damhirsch

Name: Damhirsch (Dama dama), Stirnwaffenträger

Klasse: Säugetiere

Größe: Schulterhöhe zwischen 54 und 84 cm, Kopf-Rumpf-Länge von maximal 150 cm

Gewicht: bis 90 kg

Alter: bis zu 25 Jahre

Aussehen: Im Sommer rotbraunes, mit Flecken übersätes Fell, das in der Mitte des Rückens den charakteristischen Aalstrich zeigt. Auf der Bauchseite erscheint das Fellkleid in einem hellen Creme-Ton. Winterfell dunkelgraubraun ohne Flecken.

Geschlechtsdimorphismus: Ja, Geweihträger

Ernährungstyp: Pflanzenfresser

Nahrung: Laub, Gräser, Knospen, Triebe, Kräuter, Baumrinde, Kastanien

Verbreitung: Europa, Kleinasien, Neuseeland, Nord- und Südamerika

Lebensraum: bevorzugt lichte Wälder

Natürliche Feinde: Bären, Wölfe, Luchse, Wildschweine

Geschlechtsreife: ab dem zweiten Lebensjahr

Brunftzeit: Oktober – November, Brunftlaute des Damhirschs sind weniger laut als die des Rothirschs, ertönen dafür innerhalb von 24 Stunden 25.000-30.000 Mal, führen mit Rivalen erbitterte Stirnwaffenkämpfe

Lautrepertoire: grunzende oder rülpsende Brunftrufe von Damhirschen, miauende Laute (kurzes mi mi) bei paarungswilligen Weibchen

Tragzeit Damtier: etwa 230 Tage

Wurfgröße: 1 – 3 Jungtiere

Sozialverhalten: Herdentier

Vom Aussterben bedroht: Nein

 

Der Europäische Wolf

Die Schulterhöhe Europäischer Wölfe liegt bei 60 bis 90 cm, das Gewicht liegt bei 30 – 50 kg. Die Nahrung besteht in erster Linie von Huftieren (Rothirsch, Reh, Wildschwein), bei leichtem Zugang auch von Haustieren wie Schafe und Ziegen. Auch kleinere Tiere stehen auf der Speisekarte.

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Europäischer Wolf im Wisentgehe Springe

Ein neuer Blick auf alte Freunde

Heute eine Buchempfehlung. Peter Wohlleben zeigt uns in seinem Buch „Das geheime Leben der Bäume“ auf, dass Bäume soziale und kämpferische Wesen sind und durch Menschenhand gefährdet sind. Was wissen wir überhaupt über diese Giganten und ihrem Lebensraum?

Der Förster Peter Wohlleben bringt Licht ins Dickicht der Wälder und gewährt überraschende Einblicke in ein geheimnisvolles Universum.

Eine Liebeserklärung an den Wald.

 

 

Alt- und Totholz steckt voller Leben

Totholz steht am Ende und am Anfang eines Waldlebens. Stirbt ein Baum, so zieht neues Leben in ihn ein. Über die Totholzskulpturen in unseren Wäldern freuen sich zahlreiche Käferarten, Baumpilzarten, Flechten, Mose, Farne, Spinnen, Asseln, Schnecken sowie zahlreiche Lurche, Vögel und andere Säugetierarten.

In den Totholzmassen naturbelassener Wälder sind große Nährstoffmengen gebunden, die durch die Zersetzertätigkeit unterschiedlichster Totholzbewohner und Pilze in den Waldboden zurückfließen. Ein Mangel an Totholz bedeutet Lebensraum- und Nahrungsverlust zahlreicher Totholzbesiedler und letztendlich auch eine Verarmung des Waldbodens.

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Deisterhütte in Springe

Die Deisterhütte liegt am Rande des Großen Deisters und wird von den NaturFreunden Springe betrieben. Das angrenzende  Grillhaus mit 2 Feuerstellen bietet einen Lagerfeuerplatz für ca. 100 Personen. Tische und Bänke sind vorhanden. Für Kinder gibt es einen tollen Spielplatz, ebenfalls gibt es einen Bolzplatz mit Metalltoren.

Die Deisterhütte ist ein optimaler Ausgangspunkt für Spaziergänge und Wanderungen. Ein Insektenhotel, Vogellehrpfad und ein Waldlehrpfad laden zum Erkunden der Umgebung ein. Die Wanderstrecken wurden mit unterschiedlichen Motiven (siehe Foto)  gekennzeichnet. Es können markante Punkte wie der Taternpfahl, der Bielstein oder die Wöltjebuche bis hoch zum Annaturm  (mit 405 m über NN der höchste Punkt im Deister) erwandert werden.

Das NaturFreundehaus „Deisterhütte“ ist auch eine gemütliche Herberge.
Weitere Informationen: http://www.naturfreunde-springe.com/

Demo „Stop CETA & TTIP“ in Hamburg

17. September 2016 – In Hamburg haben Zehntausende Menschen (lt. Veranstalter 65.000) gegen die geplanten Freihandelsabkommen CETA & TTIP demonstriert. Bundesweit fanden zeitgleich 7 weitere Demonstrationen statt.

Demoteilnehmer:

Berlin: 70.000
Hamburg: 65.000
Frankfurt: 50.000
Köln: 55.000
Leipzig: 15.000
München: 25.000
Stuttgart: 40.000

Weitere Fotos von der Demo gibt es hier zu sehen: https://deisterland.wordpress.com/portfolio/grossdemo-stop-ceta-ttip-in-hamburg/

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Wanderung von El Portillo zum Risco Fortaleza

Wer sich erste Eindrücke vom grandiosen Wanderrevier der Cañadas auf Teneriffa verschaffen will, der wandert vom Besucherzentrum El Portillo zur Felsformation Fortaleza (2159 m). Die Strecke ist rund 12 km lang (hin und zurück) und führt im leichten Auf und Ab durch die sanfthügelige Lava- und Sandlandschaft am Nordrand der Cañadas entlang. Nur der Aufstieg zur Fortaleza-Hochebene ist anspruchsvoller. Es besteht die Möglichkeit, die Fortaleza-Felsformation zu umwandern. Dieser Weg ist allerdings etwas mühsamer.

 

 

 

Eckertalsperre

Die Talsperre der Ecker im Nationalpark Harz wurde in den Jahren 1939 bis 1943 auf den Gebieten der Preussischen Provinzen Hannover (westlich des Flusses) und Sachsen (östlich des Flusses) errichtet. Als Folge der deutschen Teilung nach dem 2. Weltkrieg wurden Stausee und Staumauer durch die innerdeutsche Grenze zerschnitten.

Das führte zu erheblichen Problemen bei dem Betrieb und der technischen Betreuung der Talsperre sowie bei der Unterhaltung der auf 4,4 km am Ostufer des Flusses verlaufenden Fernwasserleitung, weil das Betriebspersonal der Harzwasserwerke die Grenze nicht überschreiten durfte.

Im Grundlagenvertrag von 1972 vereinbarten beide deutsche Staaten die Einsetzung einer gemeinsamen Grenzkommission, die unter anderem den Auftrag hatte, zur Regelung der mit dem Grenzverlauf im Zusammenhang stehenden Probleme der Wasserwirtschaft beizutragen.

Nach langwierigen Verhandlungen, die durch stritte Eigentumsfragen zusätzlich erschwert waren, wurde im Jahre 1978 eine Regierungsvereinbarung geschlossen, die den Harzwasserwerken wieder eine regelmäßige und umfassende Unterhaltung der Eckertalsperre und der Eckerfernwasserleitung ermöglichte.

Eine Tageswanderung dorthin kann ich empfehlen. Wir sind über das wunderschöne Ilsetal (Ilsefälle) zur Eckertalsperre hin und zurück gewandert. Der Pionierweg auf der Westseite des Eckerstausees hat mir besonders gut gefallen.

 

Bis alle heulen!

Im Deisterland bei Hannover ist kein Erdbeermond zu sehen! Es regnet 😦

Der Europäische Wolf

Ursprünglich war der Urvater aller Hunde überall in Deutschland heimisch. Intensive Bejagung und immer weniger geeignete Lebensräume sind die Gründe dafür, dass Deutschland, bis auf einzeln einwandernde Tiere, um 1850 nahezu wolfsfrei waren. Mit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde der Wolf in ganz Deutschland unter Schutz gestellt. Infolgedessen kommen seit dem Jahr 2000 in der Lausitz wieder regelmäßig Wolfswelpen  in Freiheit zur Welt. Neben den Wolfsvorkommen in Sachsen und Brandenburg gibt es auch in Niedersachsen wieder Wölfe zu sehen (Wolfsrudel im Heidekreis). Vorurteile, Ängste und die „Märchen vom bösen Wolf“ erschweren den Wölfen die Rückkehr und ein Überleben in Deutschland.

 

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Europäische Wölfe im Wisentgehege Springe

Flugakrobat

Rauchschwalben erreichen eine Höchstgeschwindigkeit bis zu  80 km/h.  Wenn die Bedingungen stimmen, können die heimischen Zugvögel 12 bis 16 Jahre alt werden. Ihre Nester bauen sie im Inneren von Ställen, Scheunen oder anderen Gebäuden an Balken, Wänden oder Mauervorsprüngen. Ihren Namen verdanken die kleinen Flugakrobaten ihrer früheren Angewohnheit, dass sie an offenen Kaminen oder Rauchfängen brüteten.

Deisterland_Flugakrobat

Fischotter

Fischotter sind auf die Jagt im Wasser spezialisiert. Ihr lang gestreckter Körper bietet dem Wasser wenig Widerstand; der muskulöse Schwanz stabilisiert sie beim Schwimmen. Das dichte Fell, das eine Luftschicht zur Isolierung einschließt, schützt vor Unterkühlung. Otter schwimmen und tauchen hervorragend. Sie können auch auf dem Rücken schwimmen und wassertretend auf der Stelle stehen, um sich umzusehen.

Steppenadler

Der Steppenadler ist in Europa von Rumänien und der Ukraine bis zum Kaspischen Meer verbreitet. Seine Überwinterungsgebiete liegen in Indien. Er bewohnt baumlose Steppen und offene Ebenen mit Gebüsch. Er hält sich oft am Boden auf, wo er auch seinen umfangreichen Horst auf kleinen Hügeln anlegt. Das Gelege besteht aus 1 – 3 Eiern. Als Nahrung erbeutet er hauptsächlich Kleinsäuger, Eidechsen und Schlangen.

Steppenadler im Falkenhof Springe

Steppenadler im Falkenhof Springe