SpringeBrunnen

Der Schmiedekünstler Andreas Rimkus aus Springe am Deister hat das Springer Stadtwappen in die Grundform des Brunnens integriert. Das Wasserspiel steht seit 2013 am Oberntor und kann von großen und kleinen Menschen gespielt werden. Es ist ausgestattet mit kitzligen Kugeln, Kurbeln, diversen Pumpen, Lichtspielen, Wasserrädern und einem Rad der Ideen.

Blogprojekt „Brunnen in der Region Hannover“

Foto „SpringeBrunnen“, ©deisterland.wp.com

 

Ballhofbrunnen in der Altstadt von Hannover

Start neues Projekt auf meinem Blog „Brunnen in der Region Hannover“. Die Menü-Seite wird sich im Laufe der Zeit mit Inhalten füllen 🙂 .

Das abgebildete „Aquamobile“ steht seit 1975 auf dem beliebten Ballhofplatz in der Altstadt von Hannover.

Foto „Ballhofbrunnen“, ©deisterland.wp.com

 

Familie Meise

In der Schar der hungrigen Vögel, die in allen Jahreszeiten unsere Gärten besuchen, fehlt die zierliche Blaumeise fast nie. Wer ein Futterhaus aufgestellt hat, kann das schöne Tier, das in Gärten, Parks und Wäldern nistet, ganz aus der Nähe beobachten.

Im Nistkasten der Familie Meise ist ordentlich was los. Die Meiseneltern sind unermüdlich fleißig, um die laut piepsenden hungrigen Schnäbelchen der Jungen mit Futter zu versorgen und die Wohnung sauber zu halten.

Woran stirbt der Rotmilan?

Update: Link zur Sendung https://www.zdf.de/politik/frontal/rotmilan-gegen-windkraft-100.html

Ein aktuelles EU-Forschungsprojekt zeigt Ergebnisse zu den Todesursachen mit aus meiner Sicht vielen Fragezeichen. Demnach sind Rotmilane nicht durch den Ausbau der Windkraft gefährdet. „An einem Windrad zu sterben, ist ein äußerst seltenes Ereignis, wirklich extrem selten“, fasst Rainer Raab die ersten Ergebnisse von „LIFE EUROKITE“ zusammen.

Rotmilane werden 60 bis 66 Zentimeter lang. Ihre Flügelspannweite beträgt zwischen 175 und 195 Zentimetern. Fressfeinde sind Uhu, Habicht, Baummarder und Waschbär.

Todesursachen lt. EU-Forschunsprojekt (bezieht sich auf Europa)

  1. Fressfeinde
  2. Vergiftung
  3. Straßenverkehr
  4. Stromleitungen
  5. Abschuss
  6. Schienenverkehr
  7. Windkraft

Mehr zum Forschungsprojekt „Rotmilan gegen Windkraft – Das Märchen vom bedrohten Greifvogel“ heute, am Dienstag bei ZDF Frontal um 21.20 Uhr.

© deisterland.wp.com

 

Wozu sind Kriege nötig?

Keiner will sterben, das ist doch klar
Wozu sind denn dann Kriege da?
Herr Präsident, du bist doch einer von diesen Herren
Du musst das doch wissen
Kannst du mir das mal erklären?
Keine Mutter will ihre Kinder verlieren
Und keine Frau ihren Mann.Also warum müssen Soldaten losmarschieren
Um Menschen zu ermorden – mach mir das mal klar
Wozu sind Kriege da?

Herr Präsident, ich bin jetzt zehn Jahre alt
Und ich fürchte mich in diesem Atomraketenwald.
Sag mir die Wahrheit, sag mir das jetzt
Wofür wird mein Leben aufs Spiel gesetzt?
Und das Leben all der andern – sag mir mal warum
Sie laden die Gewehre und bringen sich gegenseitig um
Sie stehn sich gegenüber und könnten Freunde sein
Doch bevor sie sich kennenlernen, schießen sie sich tot
Ich find das so bekloppt, warum muß das so sein?

Habt ihr alle Milliarden Menschen überall auf der Welt
Gefragt, ob sie das so wollen
Oder geht′s da auch um Geld?
Viel Geld für die wenigen Bonzen,
Die Panzer und Raketen bauen
Und dann Gold und Brillanten kaufen
Für ihre eleganten Frauen
Oder geht’s da nebenbei auch um so religiösen Twist
Dass man sich nicht einig wird
Welcher Gott nun der wahre ist?

Oder was gibt′s da noch für Gründe
Die ich genauso bescheuert find‘
Na ja, vielleicht kann ich’s noch nicht verstehen
Wozu Kriege nötig sind
Ich bin wohl noch zu klein
Ich bin ja noch ein Kind.

Nie wieder Krieg!

 

Nudelsalat nach deisterianischer Art

Einkauf für den Salat:
250 g Nudeln nach Wahl
1 Tomate (oder getrocknete Tomaten)
1 Packung Mozzarella
150 g Parmaschinken
5 Cornichons
Rucola und Kräuter

Dressing:
100 ml Olivenöl nach Wahl
4 EL Balsamico nach Wahl
Bärlauchblätter oder Bärlauchpulver aus dem Deister
1 große Knoblauchzehe
1 TL Pesto Verde
1 TL Pesto Rosso
Etwas Chilipulver / Sambal Oelek
Salz und Pfeffer
Allerlei Kräuter

Zubereitung Nudelsalat:
Nudeln kochen und abkühlen lassen. Nebenbei die Zutaten kleinschneiden und das Dressing mit Olivenöl, Balsamico, Chilipulver und Pesto in einer Schüssel zubereiten.  Die kleingeschnittenen Zutaten ins Dressing hinzugeben und umrühren. 10 Minuten ziehen lassen. Nudeln in eine große Schüssel geben, Dressing drüber und gut durchmischen. Salzen, pfeffern und bei Bedarf nachwürzen. Fertig! Ziehen lassen.

Dazu können noch Parmaschinken, Pinienkerne und geriebener pikanter Käse / Parmesan angeboten werden. Zum kleinen Grillfest passt ein Bierchen aus der Deisterregion oder ein alkfreies Getränk 🙂 . Guten Appetit und schönes Wochenende!

Elster (Pica Pica)

Elstern sind außergewöhnlich intelligent und können sich sogar im Spiegel selbst erkennen. Im Volksmund sagt man ihr nicht nur nach, Glitzerndes zu stehlen, sondern auch, dass sie die Nester von Kleinvögeln ausplündern. Die Urteile über ihr „diebisches“ Tun sind in mehreren Untersuchungen (Kot-, Magen- und Speiballenanalysen) widerlegt worden. Elstern halten sich gerne an Orten auf, wo auch Amseln, Buchfinken, Meisen, Nachtigallen, Spatzen oder Zaunkönige zahlreich unterwegs sind. Der Ernährungsplan besteht aus Samen, Früchten, Insekten, Larven, Regenwürmern, Aas und den zahlreichen Köstlichkeiten in Haushaltsabfällen. Kleinvogelküken- oder Eierreste lagen bei allen Untersuchungen bei etwa drei Prozent.

Die cleveren Flieger bewegen sich geschickt und quetschen sich gerne in sehr kleine Vogelfutterhäuschen. Frech und „selbstbewusst“ trauen sie sich auch an Hunde heran und picken an der Rute, wenn es um einen Anteil an der täglichen Hundefutterration geht. Ihre Lautrepertoire reichen von dem bekannten „Schackern“ oder „Schäckern“ bis hin zu einem wunderschönen leisen rhythmischen Plaudergesang mit weichen Triller- und Pfeiftönen.

Hier eine aktuelle Aufnahme von unserem Dauergast „Edgar“  ❤

©deisterland.wp.com

Der Klimawandel wird nicht im Weltall gestoppt!

Auf der Erde wird es immer wärmer, das ist seit Jahren bekannt. Die Hochwasser-Katastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz schockiert das Land. Katastrophen wie diese  oder die Brände wie in Kanada und in der USA werden uns immer häufiger einholen und nicht nur unser Hab und Gut vernichten, sondern auch unser Leben bedrohen. Wer das nicht sehen will und immer wieder solche Katastrophen als Einzelfälle niederredet ist einfach blind. Wir brauchen ab sofort eine Politik, die den Klimawandel ernstnehmen und zukünftige Katastrophen verhindern.

Die Bundeswehr und das ehrenamtliche THW ist unermüdlich im Katastrophengebiet im Einsatz. Statt Steuergelder in ein Bundeswehrweltraum-Kommando oder in Kampfdrohnen (Rüstungsprojekt „Future Combat Air System“ (FCAS)) zu verschwenden, sollte das Geld in die zukünftige Aufrüstung der Katastrophenhilfe und in einen Katastrophen-Hilfefonds gesteckt werden.

Erst gestern Abend wurde mir das erschütterliche Ausmaß der Katastrophe richtig klar. Meine Gedanken sind bei den Betroffenen, die alles verloren haben. Ich kann von meinem Wohnort aus nichts tun. Hilfe für die Flutopfer:

Die Malteser, die Aktion Deutschland Hilft und die Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) haben Spendenkonten für die Betroffenen eingerichtet.

Das Technische Hilfswerk (THW) beispielsweise ist im Hochwassergebiet mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Dauereinsatz – dank des ehrenamtlichen Engagements seiner Helferinnen und Helfer. Die Organisation wird nur zum Teil aus Steuermitteln finanziert und ist deshalb auf Spenden angewiesen.

Fakten zum Klimawandel: Was die Wissenschaft heute weiß (klick Link PDF Deutscher Wetterdienst)

 

Blick von der A2 in Richtung Deister-Heimat!

Im Deister liegt Schnee! Und ich wohne direkt am Deister und habe keine Zeit. Ahhh! Ich hoffe, der Schnee bleibt uns noch einige Tage erhalten. Dann gehts in die Wanderbotten und direkt von der Haustür hoch in den Deister. 🙂

Genießt die erholsamen Zeiten in der Natur! LG

Besuch in der Küche

Zum Glück ist unser Killerkater auf Wanderschaft. Gestern Abend fing unser sportlicher Kater sich vor  meinen staunenenden Augen im Beisein meines Nachbarn einen Wiesel. Zwei Zäune, lautes Rufen und Klatschen hielten ihn nicht von der Jagd ab. Er schleppte seine quietschende Beute mit professionellen Sprüngen über die Zäune in sein Versteck am Bahndamm. Zum Glück nicht auf unsere Fußmatte auf der Terrasse oder auf dem Balkon! Ich habe so eine Jagd (okay, Mäusejagd und leider auch Vogeljagd schon) noch nie zuvor beobachtet und war völlig entsetzt. Als er gestern Abend nochmal bei uns vorbei schaute, stank er wie ein Iltis! Sobald er durch unsere Gärten schleicht, startet der Vogelalarm – angeführt von einer laut tösenden und zerfledderten punkigen Amsel.

Maikäfer auf unserer Wiese

„Es gibt keine Maikäfer mehr“, sang Reinhard Mey einst. Tatsächlich schienen die beliebten Krabbler wegen Verfolgung und Vergiftung fast ausgestorben. Doch in den letzten Jahren haben sich Feld- und Waldmaikäfer wieder erholt. Artikel Nabu: „Die Maikäfer sind wieder da“

Fotos ©deisterland.wp.com

Waschbär beendet Glockengeläut

Im Löwenhagener (Landkreis Göttingen) Kirchenturm wohnt ein Waschbär und spielt Streiche. Das possierliche Tier habe mehrfach den Hebel des Stromschalters der Glockenanlage umgelegt und so das Geläut der Glocken verhindert. Artikel NDR: Zu laut? Waschbär schaltet Kirchenglocken ab

Noch ein interessanter Artikel im Tagesspiegel: Coronastille, Coronaleere: Die Natur erobert die menschenleeren Städte

Foto ©deisterland.wordpress.com 🙂

Waschbär im Wisentgehege Springe

Jagd auf Rodewalder Wolfsrüde GW717m verschlingt 1,25 Mio. Euro

Update 18.02.2020: In der Antwort auf eine Anfrage der Grünen Fraktion „War ein „südeuropäischer Trapper“ (Welt vom 15.12.2019) der Dienstleister für den erfolglo-sen Fang des Rodewalder Wolfes? – Welche Schäden an wehrhaften Rindern hat der Rüde tatsächlich verursacht?“ beziffert das Land den Aufwand zur Jagd auf den Rodewalder Wolfsrüden mit „überschlägig 1,25 Mio. Euro“. Das Umweltministerium bestätigt erstmals auch den Einsatz eines international tätigen Fallenstellers (Kosten für Trapper etwa 50.000 Euro). Der letzte nachgewiesene Riss von GW717m ist über 6 Monate alt und kostete 544 Euro.

Kleine Anfrage und Antwort zu 4 (Seite 5 im PDF): Welchen finanziellen Schaden hat der Rodewalder Rüde seit November 2018 nachweislich an zum Selbstschutz befähigten Rindern verursacht?
Durch die Regelungen der Richtlinie Wolf entsteht für Tierarten wie Pferde und Rinder auch bei Mischbeweidung eine Sonderkulisse zur Herdenschutzförderung, wenn innerhalb eines Jahres und 30 km Radius drei entsprechende Tiere durch Wolfsangriffe getötet wurden. Durch das Jagdverhal-ten von GW717m ist dies sowohl bei Rindern als auch bei Pferden der Fall. Der durch GW717m absehbar verursachte Schaden für die Steuerzahlerin/den Steuerzahler liegt derzeit bereits bei überschlägig 1,25 Mio. Euro. Als Folge des Rissverhaltens des Wolfes wurden bisher im Territori-um Anträge für wolfsabweisende Zäune in Höhe von ca. 465.000 Euro für Rinder sowie ca. 781.000 Euro für Pferde gestellt, die voraussichtlich aus Landesmitteln erstattet werden. Daneben ist seit November 2018 durch den Rodewalder Rüden ein direkter Schaden in Höhe von 544,- Euro an Rindern entstanden

Link kleine Anfrage mit Antwort Bündnis90/Grüne Niedersachsen (klick Link)

Link zur Pressemitteilung Bündnis90/Grüne Niedersachsen:

Umweltminister hat sich bei Wolfsjagd verrannt (klick Link)


Mein Beitrag vom 7. August 2019:

Transparenz beim Umgang mit Steuergeldern: Was kostet die Jagd auf den Rodewalder Wolfsrüden GW717m?

Das Geld hätte unsere Landesregierung wirklich sinnvoller investieren können, z. B. für Ausgleichs-, Förder- und Unterstützungszahlungen an die Tierhalter und im Wolfsschutzmanagement.

Seit Januar 2019 steht der Rodewalder Elternrüde (das Elternpaar hat aktuell 7 neue Welpen) auf der Abschussliste. Das ganze Spektakel  kostete den Steuerzahler bislang 83.939,38 Euro (Stichtag 25.07.2019). Das geht aus der Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 18/4283 – 2 PDF-Seiten) der Grünen hervor. Der mit der Wolfsentnahme betraute „Dienstleister“ stellte demnach für seine Dienste 48.201,64 Euro in Rechnung, für “anteilige Personalkosten” der Landesverwaltung kommen noch einmal 31.628,76 Euro hinzu. Weitere kleinere Posten in der Gesamtrechnung sind der Einsatz von Ordnungskräften in Höhe von 2.978,48 Euro und Kosten für GPS-Satellitenhalsbänder in Höhe von 1.130,50 Euro.

!!! Auszug aus der Drucksache zum Schaden, die der Wolf angerichtet hat:

>> 3. Wie hoch sind die Ausgleichszahlungen für GW717m zugeordnete Risse, bei denen ein nach Auffassung des Landes ausreichender Wolfsschutz gegeben war?

In den Fällen (NTS 678, NTS 811 und NTS 852), die die Grundlage für die Entnahme waren, ist ein Schaden von 2.458,60 Euro entstanden.
Zudem kam es zu einem Übergriff von GW717m auf Schafe, bei denen ein empfohlener Grundschutz von 1,20 m E-Netzen überwunden wurde. Hierbei ist ein Schaden von 429,10 Euro entstanden. <<

Foto Wolf im Wisentgehege Springe @ deisterland.wp.com

Isegrim geht es an den Kragen

© deisterland.wp.com

Der Bundesrat hat am Freitagvormittag mit  einer Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen (PDF), dass Wölfe künftig nach Angriffen auf Nutztiere leichter abgeschossen werden können.

Hoffentlich ist der Beschluss nicht ein Türöffner für weitere Abschussgenehmigungen – der Schrei nach Wolfsfreien Zonen wird immer lauter.

 

Leitrüde GW717m

Update: 150.000 Euro könnte die bisher erfolglose Jagd auf den Rodewalder Wolf verschlingen –  und das nur für einen einzigen Posten. – Artikel NDR (klick)

Deister Hiking Trails

Transparenz beim Umgang mit Steuergeldern: Was kostet die Jagd auf den Rodewalder Wolfsrüden GW717m?

Das Geld hätte unsere Landesregierung wirklich sinnvoller investieren können, z. B. für Ausgleichs-, Förder- und Unterstützungszahlungen an die Tierhalter und im Wolfsschutzmanagement.

Seit Januar 2019 steht der Rodewalder Elternrüde (das Elternpaar hat aktuell 7 neue Welpen) auf der Abschussliste. Das ganze Spektakel  kostete den Steuerzahler bislang 83.939,38 Euro (Stichtag 25.07.2019). Das geht aus der Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 18/4283 – 2 PDF-Seiten) der Grünen hervor. Der mit der Wolfsentnahme betraute „Dienstleister“ stellte demnach für seine Dienste 48.201,64 Euro in Rechnung, für “anteilige Personalkosten” der Landesverwaltung kommen noch einmal 31.628,76 Euro hinzu. Weitere kleinere Posten in der Gesamtrechnung sind der Einsatz von Ordnungskräften in Höhe von 2.978,48 Euro und Kosten für GPS-Satellitenhalsbänder in Höhe von 1.130,50 Euro.

!!! Auszug aus der Drucksache zum Schaden, die der Wolf angerichtet hat:

>> 3. Wie…

Ursprünglichen Post anzeigen 80 weitere Wörter

Leitrüde GW717m

Transparenz beim Umgang mit Steuergeldern: Was kostet die Jagd auf den Rodewalder Wolfsrüden GW717m?

Das Geld hätte unsere Landesregierung wirklich sinnvoller investieren können, z. B. für Ausgleichs-, Förder- und Unterstützungszahlungen an die Tierhalter und im Wolfsschutzmanagement.

Seit Januar 2019 steht der Rodewalder Elternrüde (das Elternpaar hat aktuell 7 neue Welpen) auf der Abschussliste. Das ganze Spektakel  kostete den Steuerzahler bislang 83.939,38 Euro (Stichtag 25.07.2019). Das geht aus der Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 18/4283 – 2 PDF-Seiten) der Grünen hervor. Der mit der Wolfsentnahme betraute „Dienstleister“ stellte demnach für seine Dienste 48.201,64 Euro in Rechnung, für “anteilige Personalkosten” der Landesverwaltung kommen noch einmal 31.628,76 Euro hinzu. Weitere kleinere Posten in der Gesamtrechnung sind der Einsatz von Ordnungskräften in Höhe von 2.978,48 Euro und Kosten für GPS-Satellitenhalsbänder in Höhe von 1.130,50 Euro.

!!! Auszug aus der Drucksache zum Schaden, die der Wolf angerichtet hat:

>> 3. Wie hoch sind die Ausgleichszahlungen für GW717m zugeordnete Risse, bei denen ein nach Auffassung des Landes ausreichender Wolfsschutz gegeben war?

In den Fällen (NTS 678, NTS 811 und NTS 852), die die Grundlage für die Entnahme waren, ist ein Schaden von 2.458,60 Euro entstanden.
Zudem kam es zu einem Übergriff von GW717m auf Schafe, bei denen ein empfohlener Grundschutz von 1,20 m E-Netzen überwunden wurde. Hierbei ist ein Schaden von 429,10 Euro entstanden. <<

Foto Wolf im Wisentgehege Springe @ deisterland.wp.com

Steinkohlebergwerk Feggendorfer Stolln im Deister

Die Förderung von Steinkohle im Feggendorfer Stolln wurde im Jahre 1947 nach 116 Jahren eingestellt. Seit 2003 wird die Bergbauanlage ehrenamtlich wieder hergerichtet und ist heute ein Lehr- und Besucherbergwerk. Die Besichtigung des Geländes und der Grube lohnt sich.   Ab April 2019 bis September bieten die ehrenamtlich Tätigen wieder Führungen für Besucher an. Wer eine spannende Grubenfahrt erleben möchte, benötigt robustes Schuhwerk und warme Kleidung. Besucher werden im Zechenhaus begrüßt und auf die Grubenfahrt vorbereitet.

Das Bergwerk liegt bei Feggendorf (nahe Lauenau, aus Richtung Hannover Autobahn A2/Ausfahrt Lauenau oder B 442). Durch den kleinen Ort auf der Deisterstraße ganz durchfahren bis hinauf auf den Waldparkplatz. Von dort aus geht es zu Fuß ca. 1 km auf dem alten Bremsbergweg bergan zum Feggendorfer Stolln. Weitere Infos: https://feggendorfer-stolln.de/

Der Waldparkplatz ist auch ein sehr guter Ausgangspunkt für Tageswanderungen.
Wandertipp: Feggendorf – Besucherbergwerk – Kreuzbuche – Heisterburg – Teufelsbrücke (Restaurant im Deister)
und zurück am Waldrand bis zum Waldparkplatz.

 

Wolf als Zaungast

Ein Wolf kam einem Weidezaun ganz nah und beobachtete, wie Hirten sich einige Lämmer aussuchten und sich an Ort und Stelle in Ruh der Ausweidung hingaben. Da sprach der Wolf zu sich selbst: >>Welch ein Lärm die Leute wohl verführten, wenn ich mich dessen unterfing!<<

Bericht NDR: Rodewalder Wolf entzieht sich den Jägern

Foto aus meiner Sammlung 🙂