Deister Hiking Trails

Buntes aus dem Deisterland

Deister Hiking Trails

Familie Meise

In der Schar der hungrigen Vögel, die in allen Jahreszeiten unsere Gärten besuchen, fehlt die zierliche Blaumeise fast nie. Wer ein Futterhaus aufgestellt hat, kann das schöne Tier, das in Gärten, Parks und Wäldern nistet, ganz aus der Nähe beobachten.

Im Nistkasten der Familie Meise ist ordentlich was los. Die Meiseneltern sind unermüdlich fleißig, um die laut piepsenden hungrigen Schnäbelchen der Jungen mit Futter zu versorgen und die Wohnung sauber zu halten.

Pusteblume

Der Löwenzahn, auch Kuhblume und Kettenblume genannt, ist auf Wiesen und Weiden weit verbreitet und gehört zu den komplett essbaren Wildkräutern. Er besitzt gelbe köstlich schmeckende Blüten. Die Pfahlwurzel des Löwenzahns enthält das Heilmittel Inulin. Der milchige Saft der Pflanze wird bei Rheuma, Gallenleiden und Leberkrankheiten angewendet. Er wirkt auch bei Verstopfung und ist harntreibend.

Sammelt Wildkräuter nur in Bereichen, die für Autos und Hunde nicht erreichbar sind. Ich speise gerne von gedeckten Wiesen im Walterbachtal.

Fotos ©deisterland.wp.com / Löwenzahn im Walterbachtal bei Nienstedt am Deister

Tag des Baumes 2022

Der „Tag des Baumes“ wird in diesem Jahr zum 70. Mal in Deutschland gefeiert. Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer haben in den letzten Jahren große Schäden in den Wäldern angerichtet. Der Aktionstag weist in die Zukunft und zeigt auf die hohe Bedeutung jedes einzelnen Baumes und auf das nachhaltige Wunderwerk Lebensraum Wald.

Bäume unterstützen sich gegenseitig.
Bäume gehen Symbiosen mit Pilzen und Bakterien ein.
Bäume bieten Baumbewohnern Nahrung, Schutz- und Lebensräume.
Bäume tragen köstliche Früchte.
Bäume spenden Schatten.
Bäume liefern Hölzer und Zellstoffe.
Bäume sind die „Grüne Lunge“ der Städte.
Bäume können viel CO2 aus der Luft nehmen.
Bäume lügen nicht und reden keinen Unsinn.

Was atmen wir ohne Bäume?

„Zu fällen einen schönen Baum, braucht ’s eine halbe Stunde kaum. Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk‘ es,
ein Jahrhundert.“

(Eugen Roth)

Fotos © deisterland.wp.com

Foto Deisterwald © deisterland.wp.com

Tag des Baumes 2018

Wir zähmten das Feuer und lernten kochen

Empfehlung arte-Doku „Das Tier im Menschen“. Diese Folge zeigt auf, was den Menschen zu einer den Planeten dominierenden Spezies gemacht hat. Link zur arte-Sendung: https://www.youtube.com/watch?v=HIxg1v3qNu0

Foto ©deisterland.wp.com / Ostermarkt Jagdschloss Springe, 4/2015

 

 

Schmackhafter Frühlingsduft im Deisterwald

Riesige Bärlauchfelder im Deister laden zum Naschen ein. Die scharf-würzigen Blätter (Verwandtschaft mit dem Knoblauch) schmecken in Dips, Salaten und Suppen, als Pesto und in vielen weiteren Gerichten.

Doch vorsicht: Immer wieder wird Bärlauch mit dem Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen verwechselt. Informationen rund um den Bärlauch findet ihr beim NABU.

Foto ©deisterland.wp.com

Woran stirbt der Rotmilan?

Update: Link zur Sendung https://www.zdf.de/politik/frontal/rotmilan-gegen-windkraft-100.html

Ein aktuelles EU-Forschungsprojekt zeigt Ergebnisse zu den Todesursachen mit aus meiner Sicht vielen Fragezeichen. Demnach sind Rotmilane nicht durch den Ausbau der Windkraft gefährdet. „An einem Windrad zu sterben, ist ein äußerst seltenes Ereignis, wirklich extrem selten“, fasst Rainer Raab die ersten Ergebnisse von „LIFE EUROKITE“ zusammen.

Rotmilane werden 60 bis 66 Zentimeter lang. Ihre Flügelspannweite beträgt zwischen 175 und 195 Zentimetern. Fressfeinde sind Uhu, Habicht, Baummarder und Waschbär.

Todesursachen lt. EU-Forschunsprojekt (bezieht sich auf Europa)

  1. Fressfeinde
  2. Vergiftung
  3. Straßenverkehr
  4. Stromleitungen
  5. Abschuss
  6. Schienenverkehr
  7. Windkraft

Mehr zum Forschungsprojekt „Rotmilan gegen Windkraft – Das Märchen vom bedrohten Greifvogel“ heute, am Dienstag bei ZDF Frontal um 21.20 Uhr.

© deisterland.wp.com

 

Magie der Eulen

Der Uhu, der Kauz und zwo Eulen,
Beklagten erbärmlich ihr Leid:
Wir singen; doch heißt es, wir heulen.
So grausam belügt uns der Neid!

Wir hören der Nachtigall Proben,
Und weichen an Stimme nicht ihr:
Wir selber, wir müssen uns loben,
Es lobt uns ja keiner, als wir!

(Friedrich von Hagedorn,
1708-1754)

Heute zwei Leseempfehlungen: Weltmeister der Persönlichkeit – Artikel in der TAZ (klick Link)

Die Eulenflüsterin: „Ich war ein Kind, das nie gewollt war“, sagt Tanja Brandt. Sehr schmerzhaft sind ihre Erinnerungen, sobald sie über ihr Elternhaus spricht. In ihrem Buch schreibt sie über ihren harten Lebensweg und die Liebe zu den Tieren, die sie daran erinnert, dass Träume wahr werden können. Auch lernt sie von ihren Tieren, was es braucht, um glücklich zu sein: Von Ingo, dem Schäferhund, alles über Geborgenheit. Von Bärbel Mitgefühl und Verlässlichkeit, und auch Gandalf zeigt ihr, wie wunderbar Fürsorge ist.


Herrscher der Nacht

Unter den Eulen ist der Uhu die größte Art. Noch vor wenigen Jahrzehnten war der Uhu in weiten Teilen Europas ausgestorben. Inzwischen ist der nachtaktive Jäger in Niedersachsen wieder heimisch geworden. Sein Speiseplan besteht aus Säugetieren wie Mäusen, Ratten, Kaninchen, Hasen, Amphibien und Reptilien.

Foto deisterland.wordpress.com

Zum Abschluss noch ein ❤ für die Eule mit dem Herzgesicht

Auf ihren weizenfarb’nen Flügeln,
Mit ihrer ernsten weißen Stirn
Huscht wie ein Geist sie
Durchs Giebelloch in die Scheune.

(John Clare, 1793 -1864)

Schleiereule © deisterland.wordpress.com

Modeendlager in der Wüste

In der Atacama-Wüste im Norden Chiles gibt es einen Friedhof für gebrauchte Kleidungsstücke. 29178 Tonnen Pullis, T-Shirts und Hosen aus der ganzen Welt sammelten sich allein in diesem Jahr (bis Oktober 2021) zu riesigen Kleiderbergen auf. Die besten Kleidungsstücke werden aussortiert. Der Rest landet in der Wüste und wird angezündet. Das führt zu zusätzlichen Umweltverschmutzungen und die Menschen vor Ort haben keine Chancen, sich dagegen zu wehren. Artikel im Geo-Magazin

©deisterland.wp.com

Schlaue Vogelwelt

Vogelhirne sind zwar klein, aber sehr leistungsfähig. Manche Arten sind sogar bessere Problemlöser als Primaten und Kleinkinder. Artikel National Geographik (klick Link).

Zu dem interessanten Artikel zeige ich ein paar Fotos aus meiner Sammlung.

Elster (Pica Pica)

Elstern sind außergewöhnlich intelligent und können sich sogar im Spiegel selbst erkennen. Im Volksmund sagt man ihr nicht nur nach, Glitzerndes zu stehlen, sondern auch, dass sie die Nester von Kleinvögeln ausplündern. Die Urteile über ihr „diebisches“ Tun sind in mehreren Untersuchungen (Kot-, Magen- und Speiballenanalysen) widerlegt worden. Elstern halten sich gerne an Orten auf, wo auch Amseln, Buchfinken, Meisen, Nachtigallen, Spatzen oder Zaunkönige zahlreich unterwegs sind. Der Ernährungsplan besteht aus Samen, Früchten, Insekten, Larven, Regenwürmern, Aas und den zahlreichen Köstlichkeiten in Haushaltsabfällen. Kleinvogelküken- oder Eierreste lagen bei allen Untersuchungen bei etwa drei Prozent.

Die cleveren Flieger bewegen sich geschickt und quetschen sich gerne in sehr kleine Vogelfutterhäuschen. Frech und „selbstbewusst“ trauen sie sich auch an Hunde heran und picken an der Rute, wenn es um einen Anteil an der täglichen Hundefutterration geht. Ihre Lautrepertoire reichen von dem bekannten „Schackern“ oder „Schäckern“ bis hin zu einem wunderschönen leisen rhythmischen Plaudergesang mit weichen Triller- und Pfeiftönen.

Hier eine aktuelle Aufnahme von unserem Dauergast „Edgar“  ❤

©deisterland.wp.com

Pferd – Wildschwein – Mensch

Pferde und Wildschweine kann man wirklich sehr leicht verwechseln…

Artikel Zeit-Online: Jäger erschießt versehentlich Pferd auf Koppel – Ein Jäger hat auf einer Weide im Hochtaunuskreis versehentlich ein Pferd erschossen. Er habe angegeben, das zwölfjährige Quarterhorse mit einem Wildschwein verwechselt zu haben, sagte ein Polizeisprecher in Wiesbaden am Dienstag.

Fotos ©deisterland.wp.com

 

Obelix‘ Lieblingsschweine

verursachen weltweit jährlich so viele CO2-Emissionen wie rund 1,1 Millionen Autos, behauptet ein internationales For­sche­r:in­nen­team. (Artikel „Schweine als Klimasäue“, TAZ, klick Link)

… hoffentlich werden jetzt nicht die 400.000 deutschen Jäger*innen zu Klimaschütz*innen 😉 .

Fotos ©deisterland.wp.com

Der Klimawandel wird nicht im Weltall gestoppt!

Auf der Erde wird es immer wärmer, das ist seit Jahren bekannt. Die Hochwasser-Katastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz schockiert das Land. Katastrophen wie diese  oder die Brände wie in Kanada und in der USA werden uns immer häufiger einholen und nicht nur unser Hab und Gut vernichten, sondern auch unser Leben bedrohen. Wer das nicht sehen will und immer wieder solche Katastrophen als Einzelfälle niederredet ist einfach blind. Wir brauchen ab sofort eine Politik, die den Klimawandel ernstnehmen und zukünftige Katastrophen verhindern.

Die Bundeswehr und das ehrenamtliche THW ist unermüdlich im Katastrophengebiet im Einsatz. Statt Steuergelder in ein Bundeswehrweltraum-Kommando oder in Kampfdrohnen (Rüstungsprojekt „Future Combat Air System“ (FCAS)) zu verschwenden, sollte das Geld in die zukünftige Aufrüstung der Katastrophenhilfe und in einen Katastrophen-Hilfefonds gesteckt werden.

Erst gestern Abend wurde mir das erschütterliche Ausmaß der Katastrophe richtig klar. Meine Gedanken sind bei den Betroffenen, die alles verloren haben. Ich kann von meinem Wohnort aus nichts tun. Hilfe für die Flutopfer:

Die Malteser, die Aktion Deutschland Hilft und die Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) haben Spendenkonten für die Betroffenen eingerichtet.

Das Technische Hilfswerk (THW) beispielsweise ist im Hochwassergebiet mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Dauereinsatz – dank des ehrenamtlichen Engagements seiner Helferinnen und Helfer. Die Organisation wird nur zum Teil aus Steuermitteln finanziert und ist deshalb auf Spenden angewiesen.

Fakten zum Klimawandel: Was die Wissenschaft heute weiß (klick Link PDF Deutscher Wetterdienst)

 

Göttinger Riesenwels erstickt an Schildkröte

Das (einheimische?) Reptil hatte sich in den Kiemen des Welses verbissen und verhakt. Am Ende bezahlten es beide mit dem Leben. 😦 . Artikel Spiegel

Eine Nummer kleiner wäre vielleicht bekömmlicher gewesen.

Das Exemplar war es nicht, denn es lebt auf Malle 🙂 . Foto by Deisterland,wp.com

 

 

Hirschtor im Kleinen Deister

Ausgangspunkt für die abwechslungsreiche etwa 8 bis 10 Kilometer lange Rundwanderung im Saupark Springe ist der Wanderparkplatz am Forsthaus Morgenruhe bei Altenhagen I / Springe (B217). Im leichten Anstieg führt der Forstweg durch das Sauparktor „Morgenruhe“ in Richtung Gasthaus Holzmühle. Nach etwa 45 Minuten Gehzeit wird der wunderschön gelegene Grillplatz an den Wolfsbuchen erreicht. Wir biegen am Grillplatz rechts ab und folgen dem Wanderweg in Richtung Nesselberg / Brünnighausen / Altenhagen I. Der Weg führt zum „Hirschtor“, einem von insgesamt 8 Nebeneingängen des Sauparks. Der Haupteingang befindet sich am Jagdschloss Springe. Die 16 km lange Mauer und auch der von ihr umgebene Saupark sind in dieser Form in Norddeutschland einzigartig und gehören mit dem Jagdschloss zu den besonderen Bau- und Kulturdenkmälern in der Deisterregion. Vom „Hirschtor“ geht es runter zu einer Schutzhütte. Wegweiser leiten durch den Wald nach Brünnighausen / Nesselberg hinab. Am Waldparkplatz „Tivoli“ wandern wir auf dem ausgeschilderten Bergmannsweg über den Nesselberg in Richtung Altenhagen I und über die Abendruhe zurück bis zum Wanderparkplatz an der Morgenruhe.

Alternativen: Die Wanderung kann auf dem schönen Bergmannsweg durch den Osterwald verlängert werden. Der historische 22 Kilometer lange Bergmannsweg beginnt in Bad Münder (Bahnhof) und führt auf schönen Pfaden und Wegen mit Weitblick sowie zahlreichen Hinweisen aus dem Bergbau bis zum Hüttenstollen mit Museum nach Osterwald. Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus Holzmühle und Sennhütte.

Der Bergmannsweg ist durchgehend mit dem Bergmann auf gelbem Grund gekennzeichnet.

Fischotter (Lutra lutra)

Deister Hiking Trails

Der Fischotter ist in freier Wildbahn recht selten zu sehen.  Die flinken Schwimmtaucher wurden in der Vergangenheit wegen ihres wertvollen Fells und als Konkurrent der Fischereiwirtschaft stark bejagt. Dank vielfältiger lebensraumverbessernder Maßnahmen breitet sich der streng geschützte Fischotter in Niedersachsen langsam wieder aus.

Fischotter im Wisentgehege Springe

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Ausflug auf dem Hasenweg im Deister

Startpunkt dieser kleinen Wanderrunde ist an der Sophienhöhe in Springe. Der Wanderweg führt am Waldfriedhof vorbei  hoch in den Deister. Am ersten Wegweiser „B217 / Völksen“  führt ein Pfad geradeaus weiter bergauf. Als Orientierung dient aktuell ein Schild an einem Baum „Höpperbrücke gesperrt“.

Die morsche  Holzbrücke wurde vor längerer Zeit abgerissen. So sah sie mal aus. 🙂 Leider sprach sich der Ortsrat Springe im September 2019 gegen einen Neubau der Höpperbrücke aus. Bei der Überquerung des Bachs ist daher Vorsicht geboten – es kann sehr rutschig sein. Nach etwa 1 Kilometer führt der Pfad auf einen Hauptwanderweg. Ein Wegweiser zeigt zum Taternpfahl / Kammweg. Am Taternpfahl gibt es eine Schutzhütte und Bänke für eine Pause. Geschichte des Taternpfahls (klick Link).

Wegweiser bieten nun für Wander_innen verschiedene Alternativen. Wer nur die kurze Hasenrunde laufen möchte, kann schnurstracks den Weg zum Parkplatz Sophienhöhe runterlaufen. Für längere Wanderrunden kann der Weg über den Bielstein zum Kammweg in Richtung Annaturm fortgesetzt werden. Am Bielstein hat man bei herrlichem Sonnenschein über die Skyline von Springe und dem Höhenzug des Sauparks einen fantastischen Panoramaausblick.

Viel Spaß!

Blick von der A2 in Richtung Deister-Heimat!

Im Deister liegt Schnee! Und ich wohne direkt am Deister und habe keine Zeit. Ahhh! Ich hoffe, der Schnee bleibt uns noch einige Tage erhalten. Dann gehts in die Wanderbotten und direkt von der Haustür hoch in den Deister. 🙂

Genießt die erholsamen Zeiten in der Natur! LG