Wolfsbergquelle – Radtour im Calenberger Land

Tour-Länge: Etwa 28 km ab Hannover – Maschsee – Hemmingen – Arnum – Ohlendorf – Hiddestorf – Linderte – Wolfsbergquelle, an Lüdersen vorbei in Richtung Bennigsen und über die Felder nach Völksen und Springe am Deister.

Da ich einen Termin in der Innenstadt von Hannover hatte, schnappte ich mir an einem herrlichen Sonnenscheintag mein Tourenbike und nahm die S-Bahn (S5) nach Hannover. Nach dem Termin und einem Mittagssnack schwang ich mich aufs Rad in Richtung Maschsee. Ehrlich gesagt war ich froh, als ich dort ankam. An dem Tag waren auf der Strecke von der List – Maschsee viele Radfahrer unterwegs und ich fand es wirklich teilweise sehr anstrengend. So manch Rücksichtslosigkeit verblüfft einfach nur und vor allem mit Nutzern von E-Bikes, die in ihrem Leben mit normalen Fahrrädern und Strampeln eher weniger am Hut hatten und nun mit den kleinen „Mofas“ über Straßen und Wege heizen, stehe ich auf „Kriegsfuß“. Und wenn ich Eltern mit unsicheren kleinen Grundschul-Kids auf dem Rad an der Hildesheimer Straße sehe, wird mir immer ganz bange ums Herz. Das muß für die Kleenen doch ganz viel Stress sein, oder? Zumindest denke ich das als Landei 🙂 .

Nach einer kurzen Trinkpause und einem Kleidungswechsel am Maschsee freute ich mich auf die Radtour raus aus der großen Stadt in Richtung Deisterland. In Hemmingen kaufte ich mir beim Supermarkt noch etwas Wegverpflegung und dann ging es in die Felder des Calenberger Landes. Die Strecke führte zumeist über flache und feste (Schotter)Wege und ist für alle Fahrradtypen geeignet. Nur in der Nähe von Linderten / Lüdersen kann es zu einem Anstieg auf über 100 Höhenmeter an den Waldrand des Wolfbergs für einen Besuch des Hexenhauses kommen. Der Umweg zum Hexenhäuschen lohnt sich. Wer sich traut, darf einmal klingeln und schauen ob die Hexe zu Hause ist.

Führen ließ ich mich von einer Fahrrad-Navy-App. Trotz App verlor ich aus unerklärlichen Gründen in Ohlendorf die Orientierung. Auf meinem im Kreis-fahren-Umweg traf ich einen freundlichen ortskundigen Mann, der mir meine Orientierungslosigkeit sofort von der Stirn ablas. Wir fuhren ein Stückchen gemeinsam durch die Felder und so fand ich nach einer Weile den sehr schönen Rastplatz an der Wolfsbergquelle. Die Weiterfahrt bis nach Springe war für mich ab Lüdersen selbsterklärend.

Hier ein paar Fotos von der Wolfsbergquelle. Wie oben schon erwähnt lohnt sich von hier ein Umweg hoch zum Hexenhäuschen. Die Aussicht vom Wolfsberg ins Calenberger Land ist einfach fantastisch!

Fotos Wolfsbergquelle, ©deisterland.wp.com

Rund um den Emmerstausee

Im Grenzgebiet von Nordrhein Westfalen und Niedersachsen liegt der Schiedersee oder Emmerstausee. Das Naherholungsgebiet liegt nahe der Stadt Schieder-Schwalenberg und ist ein beliebtes und schön gelegenes Ausflugsziel im Lipperland. Der Rundweg (ca. 8 km) lädt zu einer Wanderung oder Fahrradtour ein. Die Kids können sich im Freizeitpark FUNTASTICO austoben.
Wer den Schiedersee vom Wasser aus erkunden möchte, kann sich verschiedene Boote ausleihen oder eine Rundfahrt auf dem Sonnendeck der „MS SchiederSee“ genießen.
Es gibt auch einen Wohnmobilhafen. Interessant fand ich die Campingfässer mit Seeblick! Hier können bis zu zwei Erwachsene und zwei Kinder übernachten. Ich habe in ein Fass hineingeschaut und zu zweit kann ich mir eine Übernachtung in so einem Fass gut vorstellen.

Mein Ausgangsort (kommend von Barntrup B1): Glashütte am Staudamm
Rundwanderweg: etwa 8 km
Einkehrmöglichkeiten: Café Moses Hütte am Staudamm, Café Seeterrassen (Bahnhof Schieder, S5), Hotel/Restaurant Fischanger in Schieder, Café Restaurant Breitengrad sowie das Bistro Bootshaus direkt am Südufer mitten im Freizeitzentrum Schiedersee

Weitere Infos: Willkommen am Schiedersee

Hier ein paar Eindrücke von meinem Tagesausflug: