Hirschtor im Kleinen Deister

Ausgangspunkt für die abwechslungsreiche etwa 8 bis 10 Kilometer lange Rundwanderung im Saupark Springe ist der Wanderparkplatz am Forsthaus Morgenruhe bei Altenhagen I / Springe (B217). Im leichten Anstieg führt der Forstweg durch das Sauparktor „Morgenruhe“ in Richtung Gasthaus Holzmühle. Nach etwa 45 Minuten Gehzeit wird der wunderschön gelegene Grillplatz an den Wolfsbuchen erreicht. Wir biegen am Grillplatz rechts ab und folgen dem Wanderweg in Richtung Nesselberg / Brünnighausen / Altenhagen I. Der Weg führt zum „Hirschtor“, einem von insgesamt 8 Nebeneingängen des Sauparks. Der Haupteingang befindet sich am Jagdschloss Springe. Die 16 km lange Mauer und auch der von ihr umgebene Saupark sind in dieser Form in Norddeutschland einzigartig und gehören mit dem Jagdschloss zu den besonderen Bau- und Kulturdenkmälern in der Deisterregion. Vom „Hirschtor“ geht es runter zu einer Schutzhütte. Wegweiser leiten durch den Wald nach Brünnighausen / Nesselberg hinab. Am Waldparkplatz „Tivoli“ wandern wir auf dem ausgeschilderten Bergmannsweg über den Nesselberg in Richtung Altenhagen I und über die Abendruhe zurück bis zum Wanderparkplatz an der Morgenruhe.

Alternativen: Die Wanderung kann auf dem schönen Bergmannsweg durch den Osterwald verlängert werden. Der historische 22 Kilometer lange Bergmannsweg beginnt in Bad Münder (Bahnhof) und führt auf schönen Pfaden und Wegen mit Weitblick sowie zahlreichen Hinweisen aus dem Bergbau bis zum Hüttenstollen mit Museum nach Osterwald. Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus Holzmühle und Sennhütte.

Der Bergmannsweg ist durchgehend mit dem Bergmann auf gelbem Grund gekennzeichnet.

Ausflug auf dem Hasenweg im Deister

Startpunkt dieser kleinen Wanderrunde ist an der Sophienhöhe in Springe. Der Wanderweg führt am Waldfriedhof vorbei  hoch in den Deister. Am ersten Wegweiser „B217 / Völksen“  führt ein Pfad geradeaus weiter bergauf. Als Orientierung dient aktuell ein Schild an einem Baum „Höpperbrücke gesperrt“.

Die morsche  Holzbrücke wurde vor längerer Zeit abgerissen. So sah sie mal aus. 🙂 Leider sprach sich der Ortsrat Springe im September 2019 gegen einen Neubau der Höpperbrücke aus. Bei der Überquerung des Bachs ist daher Vorsicht geboten – es kann sehr rutschig sein. Nach etwa 1 Kilometer führt der Pfad auf einen Hauptwanderweg. Ein Wegweiser zeigt zum Taternpfahl / Kammweg. Am Taternpfahl gibt es eine Schutzhütte und Bänke für eine Pause. Geschichte des Taternpfahls (klick Link).

Wegweiser bieten nun für Wander_innen verschiedene Alternativen. Wer nur die kurze Hasenrunde laufen möchte, kann schnurstracks den Weg zum Parkplatz Sophienhöhe runterlaufen. Für längere Wanderrunden kann der Weg über den Bielstein zum Kammweg in Richtung Annaturm fortgesetzt werden. Am Bielstein hat man bei herrlichem Sonnenschein über die Skyline von Springe und dem Höhenzug des Sauparks einen fantastischen Panoramaausblick.

Viel Spaß!

Blick von der A2 in Richtung Deister-Heimat!

Im Deister liegt Schnee! Und ich wohne direkt am Deister und habe keine Zeit. Ahhh! Ich hoffe, der Schnee bleibt uns noch einige Tage erhalten. Dann gehts in die Wanderbotten und direkt von der Haustür hoch in den Deister. 🙂

Genießt die erholsamen Zeiten in der Natur! LG

Das Walterbachtal bei Nienstedt am Deister

Update: Rundwanderweg WE2 Nienstedt / Einbeckhausen

Das liebliche Walterbachtal liegt bei Nienstedt am Deister. Ihr erreicht das Wandergebiet über die K61 / Lauenauer Straße, biegt in die Ludwig-Schlepper-Straße ein und fahrt die Straße bis zum Wanderparkplatz Hassel runter.

Vom Parkplatz geht es direkt in das Walterbachtal. Dieses Naturschutzgebiet (seit 1987) zeichnet sich durch eine vielfältige Wald- und Wiesenlandschaft aus. Parallel zum Walterbach (auch Waltershagener Bach genannt) wandert ihr auf breiten und schmalen Naturwegen. Der WE2 führt am Hexenteich vorbei, der auf die grausamen Zeiten der Hexenverfolgung im Mittelalter hinweist. Mehrere Frauen sollen hier in einer sogenannten „Wasserprobe“ ertränkt worden sein. An der nächsten Wegkreuzung geht es links weiter, um über eine alte Gewölbesteinbrücke in Richtung Einbeckhausen zu wandern. Nach wenigen Minuten bieten sich eindrucksvolle Ausblicke in das Deister-Süntel-Tal.

Der Weg folgt nun der alten Poststraße von Lauenau nach Bad Münder. Kurz vor Einbeckhausen biegt der WE2 nach links ab, vorbei an den Gehöften der ehemals selbstständigen Kommune Milliehausen und trifft auf den Hasselweg. Dieser führt nun nach Norden in Richtung Nienstedt zurück. Ein Denkmal in einem kleinen Hain erinnert an den Bürger Ludwig Schlepper. Kurz danach gelangt ihr wieder in den Hassel-Wald und erreicht abschließend den Wanderparkplatz. Streckenlänge: etwa 7 km.

Hier eine kleine Fotoauswahl aus April 2016. Idealer Ort zum Bärlauch sammeln. Viel Spaß 🙂

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Welt der kleinen feinen Pottland-Seenlandschaften

Wir leben auf einem wunderschönen Planeten und unser Land hat so viele schöne Orte!

Ich war für ein paar Tage im Pottland wandern. Das Pottland ist eine historische niedersächsische Töpferregion zwischen Leine und Weser und erstreckt sich von Alfeld bis nach Springe am Deister. Die hochwertige Pottlandkeramik genoss mal einen hervorragenden Ruf und fand Abnehmer weit über den norddeutschen Raum hinaus.

Eine Empfehlung für Naturfreaks ist der Campingplatz am Humboldtsee, nahe gelegen an der kleinen Stadt Duingen, die etwa 4 Kilometer von dem Seengebiet entfernt liegt. Der Campingplatz ist klein, aber dafür fein und lockt nicht nur Campingfans und Badebegeisterte mit Schlauchbooten und SUP-Boards an. Rund um den Humboldtsee liegen zahlreiche weitere Seen wie der Bruchsee und Weinberger See, die auf gut ausgeschilderten Wegen zu Radtouren, Spaziergängen oder Wanderungen einladen. (Hobby)Fotografen finden hier eine abwechslungsreiche Natur vor und viele hübsche Motive drängen sich der Linse geradezu auf. Der sichtbare längste norddeutsche Klippenzug Ith (bis 439 m ü. NHN) lädt zum Klettern und zu Mountainbiketouren sowie Tageswanderungen ein.

Hier ein paar Aufnahmen von den Pottlandwegen Duinger Wald/Hils. Ausgangspunkt ist der Campingplatz am Humboldtsee. In der Rezeption bekommt man eine kleine Rundwanderkarte. Alle Wege sind toll und gut ausgeschildert! Besonders interessant fand ich den schönen „DU4 – Geologischen Wander- und Lehrpfad“, der über alle wichtigen Einheiten, deren Entstehung, Aufbau und Nutzung informiert. Der „Genussweg“ führt über schöne Pfade mit Panoramablick am Waldrand entlang und führt an Steinbrüchen sowie am Weinberger See und Ententeich (Empfehlung für Hobby-Fotografen!!!) vorbei.

Von meinen Ith-Wanderungen folgt zu einem späteren Zeitpunkt ein neuer Beitrag.

Alle Aufnahmen sind  ©deisterland.wp.com

Sauerei

Noch weniger Rechte für die Sau

Artikel im Spiegel: Trotz Fleischskandal, trotz Tierwohldebatten: Der Bundesrat will einer Gesetzesänderung zustimmen, die das elende Leben der Muttersauen weiter verschlechtert. Die Grünen sind auch dabei.

„Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren – nur von toten.“

Karen Duve

Wir müssen endlich weg von der Massentierhaltung und von Fleischkonzernen / Großschlachtfabriken

Fleischkonzerne und Schlachtfabriken sind eine Schande für Tier, Mensch & Umwelt. In der Schlachtfabrik Wietze bei Celle werden täglich Tiere am laufenden Band getötet! Der Neubau wurde mit 6,5 Millionen € vom Land Niedersachsen und weiteren 800.000 € von der schwarz-gelben Bundesregierung subventioniert. Quelle: Wiki

Fotos aus 8/2013, Protestaktion unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt!“ mit rund 5.000 Menschen, die eine Menschenkette um die hochgesicherte Hühnerschlachtfabrik in Wietze bildeten.

Fotos ©deisterland.wp.com

Der Tisch ist gedeckt

Die meisten würden Löwenzahn als Unkraut bezeichnen und mit Gänseblümchen „Er liebt mich, Er liebt mich nicht…“, „Sie liebt mich, Sie liebt mich nicht…“ spielen. Viele essbare Wildkräuter und Blüten schmecken ideal als Beilage zu Salaten, Suppen oder Saucen.

Mufflonherde im Deister

Auf meinen ScanDisks sind zahlreiche bisher noch nicht gezeigte Fotos. Die Mufflonherde fotografierte ich Mitte August 2019.

Seit vielen Jahren suche ich immer wieder meine Lieblingsorte im Kleinen und Großen Deister auf. Still warteten A. und ich an diesem herrlichen Sommerabend im Versteck. Nach etwa einer halben Stunde betrat eine kleine Mufflonherde die Waldlichtung. Ein absoluter Glückstag, denn Mufflons sind extrem scheu. Leider war die Herde etwas zu weit weg. Egal, Aufnahme wird trotzdem zur Ansicht veröffentlicht 🙂

Mein Beitrag zum Salzleckstein: Auch Wildtiere brauchen Salz, vor allem die Pflanzenfresser. Jäger oder Förster stellen im Wald Salzlecken auf, an denen die Wildtiere ihren Natriumbedarf stillen können.

Annaturm im Deister

433 m  – Höher geht’s nicht im Deister. Am Annaturm ist das ganze Jahr über Saison und der Einkehrort ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Mountainbiker. Der Turm ist 28 m hoch, die Plattform bietet bei guter Sicht den Blick bis zum Steinhuder Meer, ins Weserbergland und nach Hannover.

Der Annaturm ist dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr geöffnet, montags Ruhetag, außer Ostern, Pfingsten und an sonstigen Feiertagen. Eintritt frei.

Neben dem Annaturm lädt eine Waldgaststätte mit Biergarten zur Rast ein.

http://www.annaturm-deister.de/

 

Schopftintling (Coprinus comatus)

Schopftintlinge fühlen sich in Gruppen wohl und wachsen auf gedüngten Wiesen, Feldern und Äckern. Er ist ein ausgezeichneter würziger Speisepilz und kann vollständig verzehrt werden. Der Pilz muss jung (weiß) geerntet und schnell zubereitet werden, weil er sehr schnell verdirbt. Zu spät geerntete Tintenpilze erkennt man daran, dass die Lamellen sich bereits dunkel färben.

Synonyme: Spargelpilz oder Tintenpilz
Vorkommen: Mai bis November

Schopftintlinge

Leitrüde GW717m

Update: 150.000 Euro könnte die bisher erfolglose Jagd auf den Rodewalder Wolf verschlingen –  und das nur für einen einzigen Posten. – Artikel NDR (klick)

Deister Hiking Trails

Transparenz beim Umgang mit Steuergeldern: Was kostet die Jagd auf den Rodewalder Wolfsrüden GW717m?

Das Geld hätte unsere Landesregierung wirklich sinnvoller investieren können, z. B. für Ausgleichs-, Förder- und Unterstützungszahlungen an die Tierhalter und im Wolfsschutzmanagement.

Seit Januar 2019 steht der Rodewalder Elternrüde (das Elternpaar hat aktuell 7 neue Welpen) auf der Abschussliste. Das ganze Spektakel  kostete den Steuerzahler bislang 83.939,38 Euro (Stichtag 25.07.2019). Das geht aus der Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 18/4283 – 2 PDF-Seiten) der Grünen hervor. Der mit der Wolfsentnahme betraute „Dienstleister“ stellte demnach für seine Dienste 48.201,64 Euro in Rechnung, für “anteilige Personalkosten” der Landesverwaltung kommen noch einmal 31.628,76 Euro hinzu. Weitere kleinere Posten in der Gesamtrechnung sind der Einsatz von Ordnungskräften in Höhe von 2.978,48 Euro und Kosten für GPS-Satellitenhalsbänder in Höhe von 1.130,50 Euro.

!!! Auszug aus der Drucksache zum Schaden, die der Wolf angerichtet hat:

>> 3. Wie…

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Kloster Wülfinghausen

Das Kloster Wülfinghausen liegt in der Nähe von Eldagsen (Stadt Springe/Deister) direkt am Höhenzug Osterwald. Die Schönheit des Klosters und die ruhige Lage laden zum Verweilen in die täglich geöffnete Kirche und/oder zu den öffentlichen Gebetszeiten in die  Krypta ein.

Hier können Menschen

einen Moment innehalten
über das Leben nachdenken
spüren, was Sie bewegt
ein Gebetslicht entzünden
eine Bitte in das Gebetsbuch eintragen.

Informationen zu Veranstaltungen findet Ihr auf der Internetseite des Klosters Wülfinghausen. Das Kloster bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten in einem Gästehaus an. Der untere Parkplatz am Klostergut eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Wanderungen durch oder um den Osterwald. Zum „Café am Waldkater“ mit schöner Fernsicht bis zur Marienburg bei Nordstemmen sind es zu Fuß nur 15 Minuten.

For ever

Das „Hi“ wurde vor vielen Jahren in einer Buchenrinde verewigt.

Foto © deisterland.wp.com

Schädigen in die Rinde geritzte Herzen und Botschaften einen Baum und welche Alternativen gibt es? (klick Link)

Ich mache lieber Portraitfotos von Bäumen 🙂

Foto © deisterland.wp.com

Leitrüde GW717m

Transparenz beim Umgang mit Steuergeldern: Was kostet die Jagd auf den Rodewalder Wolfsrüden GW717m?

Das Geld hätte unsere Landesregierung wirklich sinnvoller investieren können, z. B. für Ausgleichs-, Förder- und Unterstützungszahlungen an die Tierhalter und im Wolfsschutzmanagement.

Seit Januar 2019 steht der Rodewalder Elternrüde (das Elternpaar hat aktuell 7 neue Welpen) auf der Abschussliste. Das ganze Spektakel  kostete den Steuerzahler bislang 83.939,38 Euro (Stichtag 25.07.2019). Das geht aus der Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 18/4283 – 2 PDF-Seiten) der Grünen hervor. Der mit der Wolfsentnahme betraute „Dienstleister“ stellte demnach für seine Dienste 48.201,64 Euro in Rechnung, für “anteilige Personalkosten” der Landesverwaltung kommen noch einmal 31.628,76 Euro hinzu. Weitere kleinere Posten in der Gesamtrechnung sind der Einsatz von Ordnungskräften in Höhe von 2.978,48 Euro und Kosten für GPS-Satellitenhalsbänder in Höhe von 1.130,50 Euro.

!!! Auszug aus der Drucksache zum Schaden, die der Wolf angerichtet hat:

>> 3. Wie hoch sind die Ausgleichszahlungen für GW717m zugeordnete Risse, bei denen ein nach Auffassung des Landes ausreichender Wolfsschutz gegeben war?

In den Fällen (NTS 678, NTS 811 und NTS 852), die die Grundlage für die Entnahme waren, ist ein Schaden von 2.458,60 Euro entstanden.
Zudem kam es zu einem Übergriff von GW717m auf Schafe, bei denen ein empfohlener Grundschutz von 1,20 m E-Netzen überwunden wurde. Hierbei ist ein Schaden von 429,10 Euro entstanden. <<

Foto Wolf im Wisentgehege Springe @ deisterland.wp.com

Menschenjahre und Baumjahre

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland beträgt für Menschen ungefähr 29.200 Tage beziehungsweise 80 Jahre.

Der wahrscheinlich älteste Baum Deutschlands steht in der Gemeinde Schenklengsfeld in Hessen. Dort steht eine uralte Linde, die im Jahr 760 gepflanzt wurde und im Jahr 2020 ihren 1260sten Geburtstag feiert.

In der Deutschlandkarte „Die ältesten Bäume“ (PDF) könnt ihr nachschauen, ob in eurer Nähe ein Baumoldie steht.

Deisterwald

Hutewald-Projekt „Gelbbach“ im Osterwald

Kommt uns doch mal im „Hutewald“ Saupark Springe besuchen. Wir sind eine Herde schottischer Hochlandrinder und leben das ganze Jahr über im 20 Hektar großen „Gelbbachtal“ im Osterwald zwischen Eldagsen und Coppenbrügge (L422). Hier soll eine artenreiche parkartike Wald- und Weidelandschaft mit Buchen, Eichen und Erlen entstehen.  Dafür mussten die Fichten weichen.  Viele Amphibienarten wie Frösche, Molche und Kröten sind seit Start des Projektes im Jahre 2015 heimisch geworden. Das Terrain wird auch gerne von einer Wildkatze aufgesucht. Im Mai 2019 bezogen etwa 30.000 Bienen eine Klotzbeute.

Durch den Osterwald führt der historische Bergmannsweg. Auf diesem alten Weg gelangten früher die Arbeiter zu den Bergwerken und Steinbrüchen und es wurden Material sowie Waren darauf transportiert.  Die gelben Bergmannsschilder führen über Dörpe und Salzburg auf schönen Naturpfaden bis in die Ortschaft Osterwald. Nebenbei werden Wanderer mit einer tollen Aussicht ins Weserbergland belohnt. In Osterwald angekommen kann ein Hüttenstollen besichtigt werden.

Anreise: Im Osterwald gibt es an der L422 zahlreiche Parkmöglichkeiten.  Wer auf dem Bergmannsweg eine Tageswanderung machen möchte, kann am Bahnhof Bad Münder mit der 25 km langen Wanderung starten und über Altenhagen, Brünnighausen, Dörpe, Abstecher zum „Hutewald“, Salzburg bis zum Bahnhof Osterwald (OT Salzhemmendorf, Landkreis Hameln-Pyrmont) wandern.

Einkehrmöglichkeiten: „Zur Holzmühle“ und „Sennhütte“. Erfrischungsmöglichkeit im Sommer: Freibad am Waldrand in Osterwald.

Steinkohlebergwerk Feggendorfer Stolln im Deister

Die Förderung von Steinkohle im Feggendorfer Stolln wurde im Jahre 1947 nach 116 Jahren eingestellt. Seit 2003 wird die Bergbauanlage ehrenamtlich wieder hergerichtet und ist heute ein Lehr- und Besucherbergwerk. Die Besichtigung des Geländes und der Grube lohnt sich.   Ab April 2019 bis September bieten die ehrenamtlich Tätigen wieder Führungen für Besucher an. Wer eine spannende Grubenfahrt erleben möchte, benötigt robustes Schuhwerk und warme Kleidung. Besucher werden im Zechenhaus begrüßt und auf die Grubenfahrt vorbereitet.

Das Bergwerk liegt bei Feggendorf (nahe Lauenau, aus Richtung Hannover Autobahn A2/Ausfahrt Lauenau oder B 442). Durch den kleinen Ort auf der Deisterstraße ganz durchfahren bis hinauf auf den Waldparkplatz. Von dort aus geht es zu Fuß ca. 1 km auf dem alten Bremsbergweg bergan zum Feggendorfer Stolln. Weitere Infos: https://feggendorfer-stolln.de/

Der Waldparkplatz ist auch ein sehr guter Ausgangspunkt für Tageswanderungen.
Wandertipp: Feggendorf – Besucherbergwerk – Kreuzbuche – Heisterburg – Teufelsbrücke (Restaurant im Deister)
und zurück am Waldrand bis zum Waldparkplatz.

 

Wolf als Zaungast

Ein Wolf kam einem Weidezaun ganz nah und beobachtete, wie Hirten sich einige Lämmer aussuchten und sich an Ort und Stelle in Ruh der Ausweidung hingaben. Da sprach der Wolf zu sich selbst: >>Welch ein Lärm die Leute wohl verführten, wenn ich mich dessen unterfing!<<

Bericht NDR: Rodewalder Wolf entzieht sich den Jägern

Foto aus meiner Sammlung 🙂

Friedhof der „Kuschel“tiere

Ein Gärtner wurde vor ein paar Tagen auf einem Friedhof von einem Tier gebissen. Er behauptete, es sei ein Wolf gewesen. Drei weitere Wölfe hätten die Situation beobachtet. Heldenhaft befreite der Mann sich mit einem Hammer und vertrieb die Wölfe. Doch die an der Bisswunde, Kleidung und am Hammer sichergestellten und mittlerweile untersuchten Proben ergaben, dass es sich um DNA von Reh, Katze und Hund handelt – nicht aber von einem Wolf.

Artikel-Links: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Umweltministerium-Kein-Nachweis-fuer-Wolfs-Attacke,wolf3684.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wolfs-biss-von-steinfeld-dna-test-negativ-a-1241923.html

Foto © deisterland.wordpress.com

Die Wildkatze (Felis silvestris)

Toller Artikel in der Süddeutschen: Rückkehr der Waldgeister – Hänsel und Gretel fauchten und spuckten, als sie aus dem Wald gerettet wurden. (klick Link)

Die scheuen Wildkatzen fühlen sich auch bei uns im Deister wieder wohl. Wie viele Wildkatzen es mittlerweile gibt, ist noch unklar.

Foto Wildkatze ©deisterland.wp.com

 

Waschbären ziehen in die Städte

Die possierlichen Waschbären gehören zu den Kleinbären und sind nachtaktive allesfressende Räuber. Die anpassungsfähigen Tiere  kommen ursprünglich aus Amerika und sind für ihren hoch entwickelten Tastsinn bekannt. Sie halten sich am liebsten in wasserhaltigen Wäldern auf. Auch der Deister ist beliebtes Wohngebiet.

Die „Kuschelbärchen“ siedeln sich allerdings auch sehr gerne in städtischen Wohngebieten an. Dort gibt es reichlich Futterstellen.

Artikel in der HAZ: Waschbären erobern die Stadt (klick Link)

Foto von mir: wer schaut da so frech 🙂

Salzleckstein

Auch Wildtiere brauchen Salz, vor allem die Pflanzenfresser. Jäger oder Förster stellen im Wald Salzlecken auf, an denen die Wildtiere ihren Natriumbedarf stillen können. Die Lecksteine werden auf Lichtungen und in Wäldern auf einem Baumstumpf befestigt. Der Regen wäscht das Salz in kleinen Mengen den Stamm hinunter, damit Tiere wie Rotwild, Rehe, Wildschweine, Häschen keine „Überdosis“ zu sich nehmen. Besonders Muttertiere verlieren große Mengen Natrium über die Milch und müssen ihren Salzhaushalt wieder auffüllen. Auch beim Fellwechsel verlangt der Stoffwechsel nach größeren Mengen Salz. Nutztiere wie Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen sind ebenfalls süchtig nach Salz. Jäger nutzen den Salzhunger der Wildtiere aber auch gezielt, um sie für die Jagd anzulocken.

Mit einer Tüte Paprikachips genieße ich jetzt noch den restlichen Abend. Wünsche euch allen eine schöne und nicht ganz so stürmische Oktober-Woche 🙂

Taternplatz und Taternpfahl im Deister

Nachdem das alte Denkmal wegen Verrottung im Jahr 2016 weichen musste, steht seit Ende September 2018 der neue Taternpfahl auf dem früheren Grenzplatz unterhalb des Deister-Kammwegs. Nach alter Überlieferung diente der Taternpfahl als Grenze zwischen dem früheren Amte Wennigsen und der Stadt Springe. Die „Tatern“ (heutiger Sprachgebrauch Sinti und Roma) mussten, wenn sie von Wennigsen kamen, für drei Tage am Taternplatz bleiben, ehe sie nach Springe weiterreisen durften. Nach drei Tagen mussten sie die Stadt verlassen.

Empfehlung 1 Rundwanderweg „Hasenweg“: Der „Hasenweg“ ist eine ca. 8 km lange Wanderstrecke. Der abwechslungsreiche Weg ist sehr gut ausgeschildert. Startpunkt ist die „Sophienhöhe“ oder „Deisterhütte“ in Springe –> Taternpfahl (Kammweg). Vom Taternpfahl kann der Weg in Richtung Wöltjebuche – Annaturm über den Bielstein weiter gewandert werden. Vom Bielstein aus hat man bei klarer Sicht einen fantastischen Panoramablick nach Springe und dem Höhenzug des Sauparks. Nach der Einkehr im Annaturm geht es zurück über Köllnischfeld nach Springe.

Empfehlung 2: Start und Ziel Wanderparkplatz Waldkater Wennigsen – Wasserräder – Kammweg – Laube – Wöltjebuche – Bielstein – Taternpfahl – Argestorf. Streckenlänge ca. 12 km. Einkehr Annaturm.

Die Wege sind sehr gut ausgeschildert.

Ameisenhaufen

Dieser Hügel im Wald wurde von Waldameisen gebaut. Die fleißigen Tierchen lieben die Wärme und bauen gerne an sonnigen Standorten. Je höher der Bau, desto mehr Fläche wird durch die Sonne erwärmt und schützt die Bewohner vor Kälte.Um innen zu heizen, nehmen die Tierchen vor dem hineingehen gerne ein Sonnenbad. Wenn es zu warm im Bau wird, öffnen sie einfach an mehreren Stellen den Bau und lüften ordentlich durch 🙂

Dohle „Corvus monedula“

Die etwa taubengroßen Dohlen bewohnen Parklandschaften, Städte, Ruinen, Schluchten und Wälder. Dort leben sie gesellig in größeren Gemeinschaften, in der eine Rangordnung „Rechte und Pflichten“ der Vögel regelt. So haben ranghöhere Dohlen nicht nur Vorteile, sondern auch Pflichten z. B. als Wächter.

Die hochsozialen Dohlen sind selten allein und vergesellschaften sich gerne mit Saatkrähen. Dohlenpaare bleiben meist ein Leben lang zusammen. Sie brüten am liebsten in Kolonien und suchen sich ihre Nistplätze in Bäumen, Kirchen, Ruinen, Höhlen, Felswänden oder Stahlkonstruktionen von Brücken. In der Brutzeit von April bis Juni legt das Weibchen etwa 3-6 Eier, die es 17-18 Tage bebrütet. Während der Brutzeit wird sie vom Männchen gefüttert. Die Küken werden dann von beiden gemeinsam versorgt.

Dohlen fliegen in Schwärmen zur Nahrungssuche. Speiseplan: Getreide, Fallobst, Würmer, Insekten, Eier, Abfall… Sie sind Nesträuber.

Da ihr schwarzes Gefieder mit der grauen Kapuze der Kleidung von Dorfpriestern ähnelte, erhielt die Dohle den Beinamen „monedula“ – Mönchlein.

Das „Mönchlein“

Kritik an Taubenzüchter

Seit mehr als einer Woche wohnt nun der Taubenmann „Curly“ bei uns im Garten. Er war bei einem Brieftaubenverein mit der Vereinsnummer 02264 in der Region Hannover registriert. Der Verein wurde vor vier Jahren aufgelöst.  Der Züchter von „Curly“ lebte in Lüdersen und verstarb vor fünf Jahren. Somit lässt sich nun angeblich nicht feststellen, woher die Taube kommt und wo ihre derzeitige Heimat ist. Ich kenne mich mit der Taubenzucht und deren Nachlassverwaltung nicht aus , gehe aber davon aus, dass das Tier erst vor kurzem seinen aktuellen Heimatschlag verloren hat. Seit fünf Jahren fliegt die gesunde Brieftaube definitiv nicht obdachlos durch die Wohnsiedlungen.

Mittlerweile sehe ich die Taubenzucht mehr als kritisch. Es kann nicht sein, dass diese Tiere erst gezüchtet und als Eigentum beringt werden und wenn die Zucht oder der Verein aufgegeben wird, dann den Tieren einfach der Heimatschlag genommen wird. Das ist wie aussetzen eines Hundes. Diese Brieftaube ist stark auf Menschen geprägt. Hier halten sich auch andere Tauben auf. Er hat kein Interesse sich den Artgenossen anzuschließen. Am Telefon wird man von Taubenzüchtern verarscht. Der Verein 02264 aus Hemmingen, wo „Curly“ gemeldet war, wurde wie oben geschrieben vor vier Jahren aufgelöst. Heute telefonierte ich mit einer Dame aus Bennigsen/Lüdersen, um nach einem neuen Zuhause zu fragen. Ihr Sohn betreibt den Brieftaubenverein seit Jahren nicht mehr und lässt keine Tauben mehr fliegen. Sie verwies auf den ehemaligen Vereinsvorsitzenden 02264.  „Herr X  lässt Brieftauben noch fliegen. Eventuell nimmt er die Taube auf.“ Da fühle ich mich schon ein wenig veräppelt. Ich glaube, man möchte einfach nur keine Zuflieger aufnehmen.

Da stellt sich mir die Frage, wie ernst nehmen Taubenzüchter und Vereine überhaupt den Tierschutz? Was hat der Brieftaubensport überhaupt mit Sport zu tun? Was passiert mit den Tieren, wenn die Zucht aufgegeben wird? Taubenzucht ist eine Lebensaufgabe. Jeder, der sich ein oder mehrere Tiere hält, steht diesen gegenüber in der Verantwortung. Wer das nicht kann, sollte Briefmarken sammeln!

Zeitplan totale Mondfinsternis am 27. Juli 2018

Die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts und die Stellung des Mars bieten heute ein seltenes Bild. In der Region Hannover bis Hameln lohnt sich ein Blick in den Nachthimmel.

Zeitplan:

  • 21.12 Uhr: Mondaufgang
  • 21.30 Uhr: Beginn der totalen Phase (Blutmond)
  • 22.21 Uhr: Maximale Verdunkelung
  • 22.34 Uhr: Überflug der Raumstation ISS
  • 23.13 Uhr: Ende der totalen Phase
  • 0.19 Uhr: Ende der partiellen Phase
  • 1.30 Uhr: Ende der Finsternis

Quelle: https://www.timeanddate.de/finsternis/

Schönes Wochenende 🙂

Foto „Blutmond“-Spektakel vom 28. September 2015

Glashütte Steinkrug am Deister

Die Glashütte Steinkrug liegt am Waldrand des Deisters und ist ein Relikt aus der Frühgeschichte der Glasindustrie. Die Freiherrn Knigge auf Gut Bredenbeck gründeten 1809 die Glashütte. Sie wurde 1928 geschlossen und steht unter Denkmalschutz. Weitere Informationen: Hannover.de oder  http://www.forum-glas-bad-muender.de/bilder-projekte/glasstelen/steinkrug.pdf

Nach der Besichtigung des Geländes und einem Spaziergang oder Wanderung im Deister  gibt es die Möglichkeit zum Mittagessen bzw. Kaffeetrinken im Hotel Steinkrug.

Anreise: B 217 Hannover – Hameln, Abfahrt Steinkrug, in Steinkrug vor der Kurve rechts abbiegen in Richtung Hotel Steinkrug und Glashütte.

Turmofen am Deister

 

Brieftaube DV 02264 10 282 befindet sich am Deister

Ich berichtete vor ein paar Tagen von unserer zugeflogenen und zutraulichen Taube „Curly“. So nennen wir sie mittlerweile. „Curly“ möchte gerne in unser Haus und schaffte es auch einmal bis ins Wohnzimmer, wo sie zur Begrüßung ihr Geschäft hinterließ. Unseren Nachbarn stattete sie ebenfalls einen Besuch im Wohnzimmer ab. Heute ließ sie sich von unserem Rasensprenkler duschen. Wir versorgen sie mit Wasser und mit etwas Vogelfutter und Sonnenblumenkernen. Unser Acker bietet zur Zeit genügend frische Saat. Es wäre aber schon toll, wenn die unverletzte „Curly“ bald den Heimflug zu ihrem Heimatschlag antreten würde. Sie trägt einen Verbandsring mit der Nummer DV 02264 10 282. Wir möchten sie nicht einfangen oder vergrämen. Daher hoffe ich auf einen freiwilligen Heimflug.