Träume

Träume, die in deinen Tiefen wallen,
aus dem Dunkel lass sie alle los.
Wie Fontänen sind sie, und sie fallen
lichter und in Liederintervallen
ihren Schalen wieder in den Schoß.

Und ich weiß jetzt: wie die Kinder werde.
Alle Angst ist nur ein Anbeginn;
aber ohne Ende ist die Erde,
und das Bangen ist nur die Gebärde,
und die Sehnsucht ist ihr Sinn –

Rainer Maria Rilke

Schön war´s am Fluss

Ich saß am Ufer und lauschte einer Sinfonie von leisen plätschernden Wellen, vom Rauschen des Windes durch tanzende Blätter und dem Liebesgesang der Vögel, als plötzlich die Sonne triumphierte. Das Licht wurde weich und der Tag begann sich langsam zu verabschieden. …und der Delphin sagte:

„Du musst in deinem Leben Zeit zum Träumen finden. Laß nicht zu, dass deine Ängste deinen Träumen im Wege stehen.“ Sergio Bambaren, „Der träumende Delphin“

Smartphoneaufnahme, ©deisterland.wp.com