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Frettchen

Frettchen werden schnell zahm und sind beliebte Haustiere. Sie sind mega neugierig und voller Tatendrang. Als Haustier benötigen sie  Beschäftigung und viel Platz. Jäger setzen Frettchen zur Jagd auf Mäuse, Kaninchen und Ratten ein.

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Pinselohr im Winterfell

Der Luchs ist ein Einzelgänger und geht dem Menschen lieber aus dem Weg. In großen zusammenhängenden Waldgebieten wie im Harz, Bayerischer oder Pfälzer Wald wandert der Revierbewohner große Strecken umher. Aktuell leben 75 bis 80 streng geschützte Luchse in Deutschland.

Seine Beutetiere jagt der Waldgeist bevorzugt im dichten Wald. Neben dem hervorragenden Gehör ist auch die Sehfähigkeit extrem gut ausgeprägt. Eine Maus ortet er aus 70 m Entfernung noch zielsicher und auf 500 m entdeckt er ein Reh. In der Dunkelheit sind seine Augen sechsmal lichtempfindlicher als die eines Menschen. Seine kräftigen Hinterbeine ermöglichen ihm ein gutes Sprungvermögen, die ihn als Anschleichjäger auszeichnen. Aus kurzer Entfernung springt er seine Beute an, packt mit den sehr langen und scharfen Krallen der Vorderpranken zu und tötet es mit einem gezielten Kehlbiss. Die Nahrung besteht von Huftieren (Rotwild, Reh, Wildschwein), bei leichtem Zugang auch von Haustieren wie Schafe oder Ziegen. Für den kleinen Hunger zwischendurch stehen kleinere Beutetiere wie Fuchs, Hase, Kleinnager, Marder oder Hauskatze auf der Speisekarte.

Der Luchs wird auf der Roten Liste als stark gefährdet gelistet. Die häufigsten nachgewiesenen Todesursachen sind Verkehrsunfälle und Krankheiten wie die Fuchsräude. Laut einer Studie wurde jeder fünfte Luchs im Bayerischen Wald illegal getötet.

©deisterland.wordpress.com

 

Waschbären ziehen in die Städte

Die possierlichen Waschbären gehören zu den Kleinbären und sind nachtaktive allesfressende Räuber. Die anpassungsfähigen Tiere  kommen ursprünglich aus Amerika und sind für ihren hoch entwickelten Tastsinn bekannt. Sie halten sich am liebsten in wasserhaltigen Wäldern auf. Auch der Deister ist beliebtes Wohngebiet.

Die „Kuschelbärchen“ siedeln sich allerdings auch sehr gerne in städtischen Wohngebieten an. Dort gibt es reichlich Futterstellen.

Artikel in der HAZ: Waschbären erobern die Stadt (klick Link)

Foto von mir: wer schaut da so frech 🙂

WWF fordert einen besseren Schutz der Wildtiere

60 Prozent weniger Wildtiere – Artikel in der Zeit „Die Situation ist wirklich schlecht, und sie wird immer schlechter“, sagte WWF-Direktor Marco Lambertini. Er mahnte, Naturschutz bedeute nicht nur, beliebte Tiere wie Tiger, Pandas und Wale zu schützen. Für den Menschen könne es keine Zukunft geben, wenn die Erde ihrer biologischen Vielfalt beraubt werde.

Eine beängstigende Vorstellung, wenn es bald nur noch uns gibt.

Ein ❤ für die Eule mit dem Herzgesicht.  Die Schleiereule ist in Deutschland  vom Aussterben bedroht.

Schleiereule © deisterland.wordpress.com

Sofa-Sitzen statt Baum-Klettern

Die Natur war in meiner Kindheit ein wichtiger Rückzugs- und Rettungsort. Das ist auch heute noch so und ich bin froh, dass mir diese Naturbegeisterung und Neugier nie abhandengekommen ist. Ebenso war früher der Straßen-+ Wiesenfußball wichtig. Die Regeln wurden selbst ausgehandelt und wir kickten stundenlang miteinander an der frischen Luft.

Podcast-Empfehlung für die Ohren: Deutschlandfunk Kultur Kein Kindlein steht im Walde (klick) Weil die Kindheit sich von draußen nach drinnen verlagert hat, ist den Kindern die Natur fremd geworden. Dabei ist zum Beispiel der Wald ein vielfältiger Erlebnisraum, der Mädchen und Jungen stark macht.

Blick vom Bergmannsweg (Dörpe) zum Ith/Ithkopf. ©deisterland.wp.com

Ein Wald- und Wiesenspaziergang kostet nichts. Kombiniert mit einer halben Stunde auf meinem Lieblingshochsitz fühle ich mich mega relaxt. Ich brauche keine kostspieligen, megatrendigen Wellnesswochenenden. Dafür gehe ich gerne mal ins Sole-Thermalbad und lasse mich im 34 Grad warmen Wasser im Außenbecken treiben 🙂 Am besten nach einer Ith-Wanderung.