Annaturm im Deister

433 m  – Höher geht’s nicht im Deister. Am Annaturm ist das ganze Jahr über Saison und der Einkehrort ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Mountainbiker. Der Turm ist 28 m hoch, die Plattform bietet bei guter Sicht den Blick bis zum Steinhuder Meer, ins Weserbergland und nach Hannover.

Der Annaturm ist dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr geöffnet, montags Ruhetag, außer Ostern, Pfingsten und an sonstigen Feiertagen. Eintritt frei.

Neben dem Annaturm lädt eine Waldgaststätte mit Biergarten zur Rast ein.

http://www.annaturm-deister.de/

 

Deister-Trail „Ladies Only“

Der Mountainbike-Trail „Ladies Only“ im Deister wurde von der Mountainbike-Gruppe deisterfreun.de mit Genehmigung der Niedersächsischen Landesforsten und Region Hannover angelegt. Es handelt sich um einen  alten Wanderpfad zwischen dem  Annaturm (Deisterkammweg) und den Wasserrädern Wennigsen, der von den Deisterfreunden zu einem MTB-Trail mit mehr als 20 Hindernissen ausgebaut wurde. Der Deister-Trail mit Steilkurven, Sprung- und Landehügel gehört zu den mittelschweren Downhillstrecken und sollte nur von erfahrenen Mountainbiker*innen genutzt werden.

Ausgangspunkte für Mountainbike-Touren durch den Deister gibt es viele. Empfehlung: Der Parkplatz Nienstedter Pass ist ein guter Ausgangsort für verschiedene Fahrstreckenkombinationen in Richtung Nordmannsturm oder Annaturm. Vom Nordmannsturm geht der Vendetta-Trail hinab zum Deister-Südhang. Der „Ladies Only Trail“ befindet sich vom Nienstedter Pass kommend hinter dem Annaturm. Wer mit der S-Bahn (S1/S2 Hannover-Weetzen-Haste) anreist kann in Wennigsen, Egestorf, Kirchdorf oder in Barsinghausen mit der Tour starten.

Deister-Trail „Ladies only“ auf dem Kammweg

Hohensteinklippen im Süntel (Weserbergland)

Wandern, Klettern & Biken – das alles und noch viel mehr bietet eine schöne Tour zum Hohenstein (340 m). Die Hohensteinklippen liegen im Süntel zwischen Langenfeld und Bensen im niedersächsischen Landkreis Hameln-Pyrmont. Für Kletterer ist die rund 50 m hohe Kalksteinwand mit den Klippen „Hirschsprung“, „Teufelskanzel“ und „Grüner Altar“ ein beliebtes Revier.

Startpunkt meiner Wanderung war Kessiehausen (Bakede bei Bad Münder). Hinter einem Islandpferdehof und einem Gehöft am Waldrand führt ein Erlebnispfad hoch zum Aussichtspunkt „Benser Eichen“. Von dort aus ist der Weg zum Hohenstein gut ausgeschildert. Auf dem Hohenstein-Plateau laden riesige Bärlauchteppiche im April zum Pflücken ein. Das Kalksteinplateau mit seinen schroffen Felsen beschert dem Wanderer bei klarer Sicht einen atemberaubenden Ausblick in das Weserbergland.

Vom Hohenstein geht direkt ein Treppenweg hinunter zu einem Forstweg und weiter zur Baxmannbaude. Ich blieb auf dem Forstweg, um nach ein paar hundert Metern auf einen links abzweigenden Pfad die Ansichten des Hohensteins von unter her zu bestaunen und die Kletterer zu beobachten. Die Umrundung der Klippen erfordert festes Schuhwerk! Der Pfad führt zurück zum „Grünen Altar“ auf den Hohenstein-Plateauweg. Von dort aus ging es weiter in Richtung Süntelkammhütte, dem Hamelspringer Steinbruch, Bakede bis zum Parkplatz Kessiehausen. Weglänge etwa 12 km.

Weitere Wegvariante (Rundwanderweg 13 km): Parkplatz Baxmannbaude – Wenchenberg – Baxmannbaude – Hohenstein – Blutbachtal – Totental – Blutbachquelle – Moosköpfe – Ramsnackenweg – Baxmannbaude.