Ein neuer Blick auf alte Freunde

Heute eine Buchempfehlung. Peter Wohlleben zeigt uns in seinem Buch „Das geheime Leben der Bäume“ auf, dass Bäume soziale und kämpferische Wesen sind und durch Menschenhand gefährdet sind. Was wissen wir überhaupt über diese Giganten und ihrem Lebensraum?

Der Förster Peter Wohlleben bringt Licht ins Dickicht der Wälder und gewährt überraschende Einblicke in ein geheimnisvolles Universum.

Eine Liebeserklärung an den Wald.

 

 

Alt- und Totholz steckt voller Leben

Totholz steht am Ende und am Anfang eines Waldlebens. Stirbt ein Baum, so zieht neues Leben in ihn ein. Über die Totholzskulpturen in unseren Wäldern freuen sich zahlreiche Käferarten, Baumpilzarten, Flechten, Mose, Farne, Spinnen, Asseln, Schnecken sowie zahlreiche Lurche, Vögel und andere Säugetierarten.

In den Totholzmassen naturbelassener Wälder sind große Nährstoffmengen gebunden, die durch die Zersetzertätigkeit unterschiedlichster Totholzbewohner und Pilze in den Waldboden zurückfließen. Ein Mangel an Totholz bedeutet Lebensraum- und Nahrungsverlust zahlreicher Totholzbesiedler und letztendlich auch eine Verarmung des Waldbodens.

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