Das „Rotkäppchen-Syndrom“

Kaum ein anderes Tier polarisiert so stark wie der Wolf. Der große Beutegreifer war rund eineinhalb Jahrhunderte in Deutschland  ausgerottet und ist nun aus eigener Kraft wieder zurückgekehrt. Die Rückkehr der Prädatoren stellt die Menschen vor neue Herausforderungen und es wird nicht nur verbal aufgerüstet. Landwirte fürchten um ihre Nutztiere, Eltern wollen ihre Kinder nicht mehr im Wald spielen lassen. Was aber ist dran am Mythos „böser Wolf“?

Scinnexx-Dossier: Wie die Rückkehr des Rudeltiers die Geister spaltet

Inhalte:

  1. Rückkehr eines Vertriebenen
    Der Wolf wurde in Europa einst fast ausgerottet
  2. Neue Gefahren
    Was bedeutet die Wieder-Ausbreitung für Wolf und Mensch?
  3. Konfliktpotenzial Nutztiere
    Wie gefährlich ist der Wolf für Schaf, Rind und Co?
  4. Prävention
    Wie funktioniert guter Herdenschutz?

Älteres Foto aus meiner Sammlung 🙂

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Gifte als Auslöser des Artenschwundes

Kuhfladen und Pferdeäpfel sind Oasen der Artenvielfalt und für den Kreislauf von Werden und Vergehen ein interessantes und wichtiges Messinstrument. In einen gesunden Dunghaufen ziehen fix Dungkugelkäfer, Fliegen, Mücken, Milben, Regenwürmer, Tausendfüßler sowie Bakterien und Pilze ein. Die Bewohner auf und in den Dunghaufen zeigen an, wie intakt oder geschädigt ein Agrarsystem ist. Wenn auf den Weiden betonharte Kuhfladen liegen bleiben ist das nicht immer ein gutes Zeichen. Oft leidet die Artenvielfalt unter dem Einsatz von zu viel Medikamenten, Pestiziden und Düngemitteln.

Warum insbesondere die industrielle Agrarindustrie die Lebensräume der Insekten so massiv bedroht, welche Auswege möglich sind und viele weitere spannende Aspekte erklärt der Insektenatlas (klick Link).

Artikel im Deutschlandfunk: Das Insektensterben ist global

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