WWF fordert einen besseren Schutz der Wildtiere

60 Prozent weniger Wildtiere – Artikel in der Zeit „Die Situation ist wirklich schlecht, und sie wird immer schlechter“, sagte WWF-Direktor Marco Lambertini. Er mahnte, Naturschutz bedeute nicht nur, beliebte Tiere wie Tiger, Pandas und Wale zu schützen. Für den Menschen könne es keine Zukunft geben, wenn die Erde ihrer biologischen Vielfalt beraubt werde.

Eine beängstigende Vorstellung, wenn es bald nur noch uns gibt.

Ein ❤ für die Eule mit dem Herzgesicht.  Die Schleiereule ist in Deutschland  vom Aussterben bedroht.

Schleiereule © deisterland.wordpress.com

Sofa-Sitzen statt Baum-Klettern

Die Natur war in meiner Kindheit ein wichtiger Rückzugs- und Rettungsort. Das ist auch heute noch so und ich bin froh, dass mir diese Naturbegeisterung und Neugier nie abhandengekommen ist. Ebenso war früher der Straßen-+ Wiesenfußball wichtig. Die Regeln wurden selbst ausgehandelt und wir kickten stundenlang miteinander an der frischen Luft.

Podcast-Empfehlung für die Ohren: Deutschlandfunk Kultur Kein Kindlein steht im Walde (klick) Weil die Kindheit sich von draußen nach drinnen verlagert hat, ist den Kindern die Natur fremd geworden. Dabei ist zum Beispiel der Wald ein vielfältiger Erlebnisraum, der Mädchen und Jungen stark macht.

Blick vom Bergmannsweg (Dörpe) zum Ith/Ithkopf. ©deisterland.wp.com

Ein Wald- und Wiesenspaziergang kostet nichts. Kombiniert mit einer halben Stunde auf meinem Lieblingshochsitz fühle ich mich mega relaxt. Ich brauche keine kostspieligen, megatrendigen Wellnesswochenenden. Dafür gehe ich gerne mal ins Sole-Thermalbad und lasse mich im 34 Grad warmen Wasser im Außenbecken treiben 🙂 Am besten nach einer Ith-Wanderung.

 

Salzleckstein

Auch Wildtiere brauchen Salz, vor allem die Pflanzenfresser. Jäger oder Förster stellen im Wald Salzlecken auf, an denen die Wildtiere ihren Natriumbedarf stillen können. Die Lecksteine werden auf Lichtungen und in Wäldern auf einem Baumstumpf befestigt. Der Regen wäscht das Salz in kleinen Mengen den Stamm hinunter, damit Tiere wie Rotwild, Rehe, Wildschweine, Häschen keine „Überdosis“ zu sich nehmen. Besonders Muttertiere verlieren große Mengen Natrium über die Milch und müssen ihren Salzhaushalt wieder auffüllen. Auch beim Fellwechsel verlangt der Stoffwechsel nach größeren Mengen Salz. Nutztiere wie Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen sind ebenfalls süchtig nach Salz. Jäger nutzen den Salzhunger der Wildtiere aber auch gezielt, um sie für die Jagd anzulocken.

Mit einer Tüte Paprikachips genieße ich jetzt noch den restlichen Abend. Wünsche euch allen eine schöne und nicht ganz so stürmische Oktober-Woche 🙂

Taternplatz und Taternpfahl im Deister

Nachdem das alte Denkmal wegen Verrottung im Jahr 2016 weichen musste, steht seit Ende September 2018 der neue Taternpfahl auf dem früheren Grenzplatz unterhalb des Deister-Kammwegs. Nach alter Überlieferung diente der Taternpfahl als Grenze zwischen dem früheren Amte Wennigsen und der Stadt Springe. Die „Tatern“ (heutiger Sprachgebrauch Sinti und Roma) mussten, wenn sie von Wennigsen kamen, für drei Tage am Taternplatz bleiben, ehe sie nach Springe weiterreisen durften. Nach drei Tagen mussten sie die Stadt verlassen.

Empfehlung 1 Rundwanderweg „Hasenweg“: Der „Hasenweg“ ist eine ca. 8 km lange Wanderstrecke. Der abwechslungsreiche Weg ist sehr gut ausgeschildert. Startpunkt ist die „Sophienhöhe“ oder „Deisterhütte“ in Springe –> Taternpfahl (Kammweg). Vom Taternpfahl kann der Weg in Richtung Wöltjebuche – Annaturm über den Bielstein weiter gewandert werden. Vom Bielstein aus hat man bei klarer Sicht einen fantastischen Panoramablick nach Springe und dem Höhenzug des Sauparks. Nach der Einkehr im Annaturm geht es zurück über Köllnischfeld nach Springe.

Empfehlung 2: Start und Ziel Wanderparkplatz Waldkater Wennigsen – Wasserräder – Kammweg – Laube – Wöltjebuche – Bielstein – Taternpfahl – Argestorf. Streckenlänge ca. 12 km. Einkehr Annaturm.

Die Wege sind sehr gut ausgeschildert.