Kritik an Taubenzüchter

Seit mehr als einer Woche wohnt nun der Taubenmann „Curly“ bei uns im Garten. Er war bei einem Brieftaubenverein mit der Vereinsnummer 02264 in der Region Hannover registriert. Der Verein wurde vor vier Jahren aufgelöst.  Der Züchter von „Curly“ lebte in Lüdersen und verstarb vor fünf Jahren. Somit lässt sich nun angeblich nicht feststellen, woher die Taube kommt und wo ihre derzeitige Heimat ist. Ich kenne mich mit der Taubenzucht und deren Nachlassverwaltung nicht aus , gehe aber davon aus, dass das Tier erst vor kurzem seinen aktuellen Heimatschlag verloren hat. Seit fünf Jahren fliegt die gesunde Brieftaube definitiv nicht obdachlos durch die Wohnsiedlungen.

Mittlerweile sehe ich die Taubenzucht mehr als kritisch. Es kann nicht sein, dass diese Tiere erst gezüchtet und als Eigentum beringt werden und wenn die Zucht oder der Verein aufgegeben wird, dann den Tieren einfach der Heimatschlag genommen wird. Das ist wie aussetzen eines Hundes. Diese Brieftaube ist stark auf Menschen geprägt. Hier halten sich auch andere Tauben auf. Er hat kein Interesse sich den Artgenossen anzuschließen. Am Telefon wird man von Taubenzüchtern verarscht. Der Verein 02264 aus Hemmingen, wo „Curly“ gemeldet war, wurde wie oben geschrieben vor vier Jahren aufgelöst. Heute telefonierte ich mit einer Dame aus Bennigsen/Lüdersen, um nach einem neuen Zuhause zu fragen. Ihr Sohn betreibt den Brieftaubenverein seit Jahren nicht mehr und lässt keine Tauben mehr fliegen. Sie verwies auf den ehemaligen Vereinsvorsitzenden 02264.  „Herr X  lässt Brieftauben noch fliegen. Eventuell nimmt er die Taube auf.“ Da fühle ich mich schon ein wenig veräppelt. Ich glaube, man möchte einfach nur keine Zuflieger aufnehmen.

Da stellt sich mir die Frage, wie ernst nehmen Taubenzüchter und Vereine überhaupt den Tierschutz? Was hat der Brieftaubensport überhaupt mit Sport zu tun? Was passiert mit den Tieren, wenn die Zucht aufgegeben wird? Taubenzucht ist eine Lebensaufgabe. Jeder, der sich ein oder mehrere Tiere hält, steht diesen gegenüber in der Verantwortung. Wer das nicht kann, sollte Briefmarken sammeln!

Zeitplan totale Mondfinsternis am 27. Juli 2018

Die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts und die Stellung des Mars bieten heute ein seltenes Bild. In der Region Hannover bis Hameln lohnt sich ein Blick in den Nachthimmel.

Zeitplan:

  • 21.12 Uhr: Mondaufgang
  • 21.30 Uhr: Beginn der totalen Phase (Blutmond)
  • 22.21 Uhr: Maximale Verdunkelung
  • 22.34 Uhr: Überflug der Raumstation ISS
  • 23.13 Uhr: Ende der totalen Phase
  • 0.19 Uhr: Ende der partiellen Phase
  • 1.30 Uhr: Ende der Finsternis

Quelle: https://www.timeanddate.de/finsternis/

Schönes Wochenende 🙂

Foto „Blutmond“-Spektakel vom 28. September 2015